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Rudi-Maier-Turnier am Samstag, 21. März

Seit 1982 trägt die Fechtabteilung des SV Waldkirch das Rudi-Maier-Turnier aus.

Am Samstag, 21. März 2026 ist es wieder soweit. Ab 9.30 Uhr kämpfen die Senioren (Aktive), die Altersklassen der U9, U11 und U 15 um den Rudi-Maier-Cup. Der Wettkampf ist gleichzeitig ein Qualifikationsturnier für die südbadische Rangliste. Zusätzlich wird in der Kastelberghalle die offene südbadische Degenmeisterschaft der U13 und U17 ausgetragen.

Bei freiem Eintritt kann sich jeder einen Eindruck vom Fechtsport verschaffen und das olympische Fechten einfach anzuschauen. Der Kiosk des Fördervereins hält Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen bereit. Ein Besuch zum Treffen alter Bekannter oder Reinschnuppern für Fechtinteressierte lohnst sich.

Wer war Rudi Maier?

Olympiafechter 1972, Nationalmannschaftsfechter, Gewinner Heidenheimer Pokal

Olympische Spiele 1972 in München. Auf Bahn 1 der Halle des Messegeländes kämpfen die weltbesten Fechter. Unter ihnen der Waldkircher Degenfechter Rudi Maier. Am 4. September steht der SVW-Sportler in seinem ersten Olympiagefecht dem Franzosen Jacques La Degaillerie gegenüber. Nur noch wenige Sekunden trennen Rudi Maier bei einer 4:1 Führung vom olympischen Auftaktsieg gegen den späteren Silbermedaillengewinner. Doch dann geschieht das tragische Unglück. In der letzten Minute seines Gefechtes verliert Maier das Bewusstsein, bricht zusammen und ist damit ausgeschieden.

Spät begonnen, aber großes Talent

Der damals 27-Jährige stand auf dem Höhepunkt seiner Fechtkarriere. Der damalige Bundestrainer Emil Beck traute dem Waldkircher sogar Medaillenchancen zu. Dabei begann Rudi Maier erst mit 17 Jahren mit dem Fechten. Sein Trainer und Mentor Sepp Mack erkannte jedoch sein Talent, förderte ihn zielstrebig und so wurde Maier 1965 bereits Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften (DM) der Junioren. Er eilte von Erfolg zu Erfolg. 1968 stand er bereits auf Platz zwei der deutschen Rangliste und holte sich 1969 den 3. Platz bei den DM.

Bundestrainer Emil Beck holt Rudi Maier in Nationalmannschaft

Als Mitglied des Sportvereins Waldkirch wurde er 1969 gegen Österreich in die deutsche Nationalmannschaft berufen, dem über 30 Länderkämpfe im Dress des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) folgten. 1970 startete er durch und etablierte sich sogar in der Weltspitze. Ein Auszug seiner Jahresbilanz: 1. Platz beim Internationalen Degenturnier in Budapest und in Belfort, 2. Platz beim Grand Prix in Bern und 7. Platz bei der Weltmeisterschaft (WM) in Ankara. Mit der Mannschaft verfehlte er mit dem 4. Platz nur knapp eine WM-Medaille. Der 3. Platz im Gesamtweltcup bestätigte seine hervorragende Form. Ein Jahr später dann der vorläufige Höhepunkt in Heidenheim, dem Wimbledon des Fechtsports. Der Waldkircher Degenspezialist gewann bei 292 Fechtern aus 22 Nationen den Heidenheimer Pokal.

Die logische Folge, die Nominierung für die Olympischen Spiele 1972 in München, sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft. Der legendäre Bundestrainer Emil Beck traute ihm sogar ein Platz auf dem Podium zu, dessen Hoffnungen jedoch im ersten Gefecht jäh beendet wurden.

Nach einer Untersuchung querschnittsgelähmt

Schon vor München traten bei Maier neurologische Störungen auf, für die Olympiaärzte jedoch kein Problem. Doch nach dem erneuten Zusammenbruch bei der Olympiade wurde er im Dezember zu einer Untersuchung in eine Spezialklinik in Stuttgart geschickt, um die Ursache zu finden. Doch nach der Narkose und einem Kontrastmitteleinsatz wachte Rudi Maier als gelähmter Mann auf. Er war gelähmt von Kopf bis Fuß.

Trotz schwerster Behinderung arbeitete er noch jahrelang beim Fernmeldeamt in Freiburg und versah in seiner Freizeit mehrere Hobbys. Trotz seinem Schicksalsschlag bewies er einen großen Lebensmut. So nahm er 2006 lachend und fröhlich an der 50-Jahresfeier der Fechtabteilung des SVW teil. Im Dezember 2017 starb der erfolgreichste Waldkircher Fechter und Olympiateilnehmer nur wenige Wochen vor seinem 73. Geburtstag.

In Gedenken: Neuer Rudi-Maier-Treff – ein moderner Besprechungsraum

Mit seinem Trainer Sepp Mack hat sich Rudi Maier zum Nationalmannschaftsfechter entwickelt, in der Weltspitze mitgefochten und als einziger Sportler des SV Waldkirch an Olympischen Spielen teilgenommen. Genauso bewundernswert aber wie er seinen Schicksalsschlag der Lähmung bewältigte.

Dieses Vorbild war für die Vorstandschaft Ansporn, den neu renovierten Kellerraum  im Olympiahaus beim Elztalstadion dem Waldkircher Spitzenfechter zu widmen. Im vergangenen Jahr wurde mit dem Nachlass von Rudi Maier, im Olympiahaus – für Rudi Maier durchaus passend – ein moderner Besprechungsraum eingerichtet.

Natürlich durften Erinnerungen an ihn nicht fehlen. Ein Vitrinenschrank, Bilder und Tafeln werfen einen Blick auf das Wirken von Rudi Maier. Seither wird der „Rudi Maier-Treff“, so der SVW-Vorsitzende Frank Moos, von den Abteilungen kräftig genutzt. Auch die Fechtabteilung hat ihn schon mehrfach genutzt wie für Schulungen oder Pressegespräche. Und dies alles im Blick von dem an der Wand verewigten Ausnahmefechters.

Sepp-Mack-Turnier mit großem Teilnehmerfeld und elf Medaillen für SV Waldkirch

Mila Masinde aus Waldkirch wird Erste und Zweite – Reibungslose Turnierorganisation in der Kastelberghalle

Das heimische Sepp-Mack-Turnier, als IG-Baden-Württemberg-Wettkampf ausgeschrieben, hatte eine sehr große Resonanz mit Degenfechtern bis hin nach Heidenheim, Tauberbischofsheim oder in die Schweiz. Mit elf Podestplätzen waren die gastgebenden SVW-Fechter die erfolgreichsten Medaillensammler, die meisten Siege errang jedoch der württembergische Landesleistungsstützpunkt Heidenheim.

Waldkirchs Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach konnte mit seinem Team um Christian Fahrländer, Karoly Karlovich und dem Kioskteam des Fördervereins mit Thomas Fink an der Spitze in jeder Hinsicht zufrieden sein. Die Aufwertung des Sepp-Mack-Turniers als Turnier der IG Baden-Württemberg hat sich erneut bewährt und so etabliert. So kamen die Degenfechter aus Heidelberg, Böblingen, Reutlingen, Heidenheim bis hin nach Tauberbischofsheim, sogar aus Bonn und im Süden aus der Schweiz. Aus dem südbadischen Landesverband beteiligten sich die Vereine aus Freiburg, Lahr, Rastatt und Konstanz im hiesigen Landesleistungsstützpunkt.

Zwei Tage lang war ein emsiges Treiben mit zwölf Bahnen und einem großen Teilnehmerfeld in der Kastelberghalle zu verzeichnen. Umso bewundernswerter war die Umsichtigkeit der Turnierleitung mit Jochem Huberich (Freiburg) an der Spitze mit Carsten Pflugfelder und Christian Fahrländer, die den Wettkampf jederzeit im Griff hatten. Auch eine schwere Verletzung eines südbadischen Fechters mit einem Arzteinsatz hatten sie beim dem vollen und anspruchsvollen Turniergeschehen zu bewältigen. Auch das Kioskteam des Fördervereins leistete eine vorzügliche Arbeit, bei dem vorwiegend die Eltern im Einsatz waren.

Heidenheim und Waldkirch am erfolgreichsten

Sportlich lief es für einige Vereine auf der Planche recht rund. Die meisten Siege heimste der württembergische Landesleistungsstützpunkt Heidenheim mit vier ersten Plätzen ein, gefolgt mit je zwei Siegen von Hardheim-Höpfingen und aus der Schweiz mit den Vereinen Zug und Baden. Die meisten Medaillen, insgesamt elf (einmal Gold, dreimal Silber und siebenmal Bronze), sammelte jedoch die gastgebende Fechtabteilung des SVW mit ihren Trainern Andy Langenbacher und Levan Ptskialadze. Bei einigen Jahrgängen gelte es nach Langenbacher etwas aufzuholen und die ganz Jungen an die Turniere heranzuführen. Stark waren die Fechterinnen und Fechter vor allem in der U17 und U20. Hier stach die deutsche Vizemeisterin der U15, Mila Masinde hervor, die sich in ihrer neuen Altersklasse U17 mit 15:10 Treffern gegen Sophia Goerdeler aus Böblingen als Siegerin durchsetzte und bei der U20 Silber gewann. Damit war sie zugleich die erfolgreichste Starterin beim Sepp-Mack-Turnier, das nach dem Gründer der Waldkircher Fechtabteilung benannt wurde.

Wiedersehen mit ehemaligen Waldkirchern

Neben den vielen Teilnehmern aus dem Lande freuten sich die Waldkircher auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Vereinskollegen wie Marc Jäger (U15), der seit dieser Saison durch einen Wohnortwechsel jetzt für Heidelberg startet, so wie auch Julius Ruppenthal, der am Senioren-Marathon-Turnier teilnahm. Doch nicht nur das, Jörg Ruppenthal (Freiburg) ehemaliger Waldkircher Vereins- und südbadischer Verbandstrainer am Waldkircher Stützpunkt, zeigte sein immer noch vorhandenes Können auf der Planche. Pikant und amüsant zugleich das zweifache Aufeinandertreffen von Vater und Sohn. Einmal siegte Senior Jörg, doch im K.O.-Gefecht behielt Sohn Julius die Oberhand -übrigens unter der Kampfrichterbeobachtung von Schwester bzw. Tochter Carla Ruppenthal- und gewann schließlich das Turnier der Senioren (Aktive).  Für Julius galt es, in den Turnierrhythmus zu kommen, da für den Ex-Waldkircher und Heidelberger internationale Wettkämpfe warten. Auch komme er immer wieder gerne an seine alte Wirkungsstätte zurück, freute er sich zusätzlich zu seinem Sieg.

Ergebnisse vom Sepp-Mack-Turnier am 18./19. Oktober 2025:

U11:

– Damendegen: 1. Platz Chimena Herzog (Baden, CH), 2. Platz Zoia Efremkina (Böblingen), Malak Ferwana (Waldkirch) und Sofiia Hrytsuk (Heidenheim). 7. Platz Eliza Celikel (Waldkirch).

– Herrendegen: 1. Colin Stein (Heidenheim), 2. Felix Schmid (Tauberbischofsheim), 3. Oskar Praska (Bonn) und Anton Eberle (Böblingen). 10. Chrischa Volkov (Waldkirch)..

U13:

– Herrendegen: 1. Leander Kammerer.(Hardheim-Höpfingen), 2. Eliah Kreiß (Heidenheim), 3.Alexander Urban und Ares Weigel (Hardheim-Höpfingen), 7. Marvin Zimmermann (Waldkirch), 16. Johann Andreocci (Waldkirch), Artem Volkov (Waldkirch).

– Damendegen: 1. Asherah Vogel (Heidenheim), 2. Nayla Martin (Waldkirch), 3. Eleni Fahrländer (Waldkirch) und Alexandra Pelz (Heidenheim); 5. Zuzanna Kijanowska (Waldkirch), 10. Maila Schnur (Waldkirch)(, 11. Sati Shapovalova (Waldkirch).

U15:

– Herrendegen: 1. Joshua Kreß (Heidenheim), 2. Erik Schmd (Tauberbischofsheim), 3. Constantin Kammerer (Hardheim/Höpfingen), und Felix Regnat (Zug/CH), 25. Lucas Trampenau (Waldkirch), 26. Luca Timtner (Waldkirch).

– Damendegen: 1. Luana Eltarov (Heidenheim), 2. Anna Ferigo (Reutlingen), 3. Carla Ruppenthal (Freiburg) und Jialu Zhong (Waldkirch), 9. Lotta Wehrle, 15. Eleni Fahrländer, 17. Nayla Martin, 21. Zuzanna Kijanowska, 24. Norina Celikel (alle Waldkirch).

U 17:

Damendegen: 1. Mila Masinde, 2. Sophia Goerdeler (Böblingen), 3. Annemarie Zwicker (Konstanz) und Nike Pflugfelder (Waldkirch); 6. Jialu Zhong, 7. Carla Graeve (beide Waldkirch 9. Helena Drayer. 11. Laura Hellmann (beide Waldkirch).

– Herrendegen: 1. Felix Regnat (Zug, CH), 2. Hermann Breunig (Hardheim-Höpfingen), 3. Benjamin Hikel Böblingen) und Jan Heupel (Reutlingen), 9. Karoly Karlovich (Waldkirch).

U 20:

– Damendegen: 1. Svenja Heinrich (Hardheim-Höpfingen), 2. Mila Masinde (Waldkirch), 3. Nike Pflugfelder und Carla Graeve, 5. Laura Hellmann, 6. Helena Drayer (alle Waldkirch), 9. Angelina Wendt (Waldkirch).

– Herrendegen: 1. Moritz Gabel (Lahr), Karoly Karlovich (Waldkirch), 3. David Diangamo (Waldkirch).

Senioren (Aktive), Marathon gemischt:

1. Julius Ruppenthal (Heidelberg/Rohrbach), 2. Valentino Marx (Heidelberg/Rohrbach), 3. Jonas Boorz (Heidenheim), 7. Abiud Daluwaththage (Waldkirch), 9. David Diangamo (Waldkirch11. Mila Masinde (Waldkirch).

Am 18. und 19. Oktober Sepp-Mack-Turnier in Waldkirch

Ranglisten-Turnier der Fechterjugend  – Kioskbetrieb und freier Eintritt – Erster Einsatz des neuen Trainers

Die Fechter des SV Waldkirch sind nach der Sommerpause voll ins Training eingestiegen und testen nun beim heimischen Sepp-Mack-Turnier ihre Form. Die zweitägigen Wettkämpfe beginnen am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Oktober jeweils um 10 Uhr in der Kastelberghalle und dauern den ganzen Tag.

An den Start gehen die Jahrgänge der U11, U13 und U15, sowohl im Damen- als auch Herrendegen. Am Sonntag ab 13.30 Uhr messen auch die Senioren (Aktive) in einem Marathon-Turnier ihre Kräfte. Bei den Mädchen und Jungs der Jugendjahrgänge geht es auf der Planche um jeweilige Ranglistenpunkte von Südbaden, Nordbaden und Württemberg  Durch die Aufwertung als IG Baden-Württemberg-Turnier hat das Sepp-Mack-Turnier an Bedeutung und Qualität gewonnen, so der SVW-Fechtabteilungsleiter und Sportwart des südbadischen Fechterbund, Andreas Kaltenbach. So erwartet er als Turnierleiter und das Kampfrichterteam um Jochem Huberich, Christian Fahrländer und Carsten Pflugfelder mit etwa 80 Teilnehmern pro Tag ein starkes Starterfeld in der Kastelberghalle.

Für Vereinstrainer Andy Langenbacher ist es eine erste Standortbestimmung der noch jungen Saison. Unterstützt wird er an der Planche von dem zweiten, neuen Trainer Levan Ptskialadze. Zuletzt hat er in Bonn trainiert, ist nun mit seiner Familie nach Waldkirch gezogen und will mithelfen, den Fechtstandort Waldkirch zu festigen und zu stärken. Vor wenigen Tagen wurde er im Kreise der Fechterfamilie von Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach und Christian Fahrländer willkommen geheißen.

Freier Eintritt – Kioskbetrieb für das leibliche Wohl

Das Kioskteam des Fördervereins Fechten lädt zu einem Besuch bei kalten und warmen Speisen, Kaffee und Kuch ein. Der Eintritt ist frei. So besteht die Möglichkeit, sich ein Bild vom Fechtsport und Fechtgeschehen zu machen, falls jemand mit dem Gedanken spielen sollte, ins Fechten einzusteigen. Das Turnier wird zu Ehren des Fechtgründers Sepp Mack ausgetragen. Er hat 1956 die Fechtabteilung ins Leben gerufen, hat als Trainer fungiert und das Fechten leistungsmäßig zu einer festen Größe in Waldkirch und Südbaden entwickelt. So ist die SVW-Fechtabteilung seither südbadischer Fechtstützpunkt und seit einigen Jahren auch Landesleistungsstützpunkt Degen Baden-Württemberg. Also auch ein Grund, einfach mal das olympische Fechten beim Sepp-Mack-Turnier kennenzulernen.

Fechtabteilung heißt zweiten Trainer willkommen

Die Fechtabteilung des SV Waldkirch hat mit Levan Ptskialadze einen zweiten Vereinstrainer, der den bisherigen Fechttrainer Andy Langenbacher unterstützen wird. Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach hieß Levan Ptskialadze im ersten Training nach der Sommerpause willkommen und wurde von der großen Fechterschar mit großem Beifall auf das Herzlichste begrüßt.

Kaltenbach freue sich zusammen mit Christian Fahrländer, dass der gebürtige Georgier von Bonn nach Waldkirch gewechselt ist. Er werde mit dem bisherigen und erfahrenen Andy Langenbacher das Training in der BSZ-Halle gestalten und auch das Verbandstraining übernehmen. Nach einem vor Wochen erfolgten Probetraining habe man von beiden Seiten gespürt, dass es passe. Abteilungsleiter Kaltenbach zeigt sich zuversichtlich, durch den neuen Fechtlizenzinhaber das Training, die Qualität der Ausbildung weiterhin auszubauen, um somit eine gute Grundlage für die Turniere zu legen und den Fechtstützpunkt Waldkirch zu stärken.

Inzwischen ist auch seine Familie nach Waldkirch gezogen, so dass sich Levan Ptskialadze mit Ehefrau und Kind im Stadtteil Suggental auch familiär einleben kann. In der Fechthalle fühlt er sich nach dem Sommerlehrgang, den ersten Trainingseinheiten und Lektionen bereits sehr wohl, freut sich auf den ersten Heimwettkampf, dem Sepp-Mack-Turnier und den anstehenden auswärtigen Turnieren jetzt auch seiner Fechter.

Dicke Komplimente für die Ausrichtung der DM

Viel Lob für die Organisation und Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft der U15 durch die Waldkircher-Fechtabteilung

Mit kleiner Mannschaft wurde in gleich zwei Hallen großartige Arbeit verrichtet

Lob auch vom DFB-Wettkampfmanager an Fechtabteilungsleiter Kaltenbach und sein Team

Einzel-Silber für die SVW-Fechter und dazu viel Lob von allen Seiten für die Ausrichtung der deutschen U15 Meisterschaften am 31.5. und 1.6.2025 mit annähernd 200 Teilnehmern. Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach vom Sportverein Waldkirch (SVW) und Fördervereinsvorsitzender Thomas Fink können somit sehr zufrieden sein. Alle hätten mitgezogen. Waldkirch bleibt so in guter Erinnerung und war ein perfekter Gastgeber. Einen kleinen Beitrag leisteten dabei die Preise der Stadtwerke mit der lokalen Besonderheit der Edelsteinschleiferei und des Orgelbaus.

Der Vertreter des Deutschen Fechter-Bund (DFB), Wettkampfmanager Florian Maunz (Heidelberg), brachte es auf den Punkt. Bei so vielen Startern, je 98 im Damen- und Herrendegen der Altersklasse U15, laufe es super, ja sogar perfekt. Der Turnierleiter lobte die Superstimmung der Mädchen und Buben, mitgereisten Vereinsvertretern, Fans und Zuschauer. Trotz sportlicher Anspannung und gesundem Ehrgeiz schwang auch der Spaß und Freude am Fechtsport mit. Das einzige Manko, so Maunz, durch die hohe Teilnehmerzahl musste auf zwei Hallen zurückgegriffen werden, so dass die jungen Sportler in ihren Fechtanzügen bei heißen Temperaturen zwischen Stadthalle und Kastelberghalle pendeln mussten.

Wechsel in die Stadthalle als Hauptaustragungsort

Das war es auch, was für SVW-Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach und sein Team eine neue Herausforderung darstellte, denn die Stadthalle war erstmals der Hauptaustragungsort. Es sollte sich aber als eine gute Entscheidung bewahrheiten, wie auch der DFB-Vertreter Maunz zugab.  „Eine wunderschöne Halle“ attestierte er Kaltenbach und dem Fördervereinsvorsitzenden Thomas Fink.

Maunz war nicht alleine wie auch Südbadens Fechtpräsident Swen Strittmatter (Rheinfelden) von sich gab. Viele Trainer, mitgereiste Betreuer und Gäste verteilten Komplimente, fast schon etwas unangenehm bei den vielen, nur positiven  und zum Teil überschwänglichen Aussagen über die zwei Tage. Trotz oder gerade wegen der weiten Fahrten quer durch Deutschland genossen sie Waldkirch und die Umgebung, denn die Übernachtungsbuchungen gingen weit in die Region hinein. Manche sind gar Dauergäste und fühlen sich im Schwarzwald pudelwohl wie Piotr Sozanski aus Heidenheim, den früheren Bundestrainer sagte, der mit zwei Bussen für seine Athleten angereist war.

Höchste Lobeshymnen an kleines Team

Doch bevor es soweit ist, gibt es für die Verantwortlichen viel zu tun. Bei Abteilungsleiter Kaltenbach laufen die Fäden zusammen. Unterstützt wurde er vom Förderverein mit dem alten und neuen Vorsitzenden Andreas Haasis-Berner und Thomas Fink. Das Besondere in diesem Jahr: Es war zwar die 16. Ausrichtung, aber durch die Verlegung in die Stadthalle war alles neu. Alles, die Fechtbahnen, Melderanlagen, Kabel, die Hochbahn musste in die neue Halle transportiert und neu aufgebaut werden. Auch den Kioskbetrieb des Fördervereins galt es neu zu organisieren. Da alle mitzogen, lief es perfekt, so Kaltenbach. Der Abteilungsleiter bedankte sich bei seinen Helfern, Eltern und auch Fechtern. Alleine 25 Helfer waren im Kioskbetrieb jeden Tag im Einsatz-Fast die gleiche Anzahl war es beim Auf- und Abbau in den Hallen. Auch den Sponsoren und unterstützenden Firmen mit den Stadtwerken Waldkirch, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Firma Hummel und dem Europa-Park sei man dankbar.

Kaltenbachs Dank galt auch dem örtlichen DRK und den zwei Ärzten, genauso wie der Stadt für die Zurverfügungstellung der zwei Hallen. Für die EDV und die Software sorgte das Ophardt-Team genauso wie die vielen Kampfrichter, die allesamt ihren Dienst an den 19 Fechtbahnen versahen, eine Rekordzahl für Waldkirch.

Inszenierung der Meisterehrung – Gänsehautmoment bei Nationalhymne

Zu einer deutschen Meisterschaft gehören aber auch ganz besondere Abläufe, die Optik muss stimmen, die Siegerehrung inszeniert werden. So zieren 16 Landesflaggen die sanierte, schmuck Stadthalle, genauso wie die Bundesfahne. Beim Einzug der Finallisten war der feierliche Rahmen zu spüren, als sie bei Musik in Begleitung von kleinen Musketieren einzogen, die Hochbahn betraten und vorgestellt wurden. Bei der Siegerehrung durfte das Abspielen der Nationalhymne nicht fehlen, für viele und insbesondere für die Sieger und Podestplatzierten ein Gänsehautmoment.

Besondere Preise der Stadtwerke mit Lokalbezug

Neben den Medaillen des DFB gab es die Preise der Stadtwerke Waldkirch mit einem Lokalbezug. Am Sonntag beim Teamwettbewerb überreichte Andreas Kaltenbach und der Präsident des Südbadischen Fechterbundes, Swen Strittmatter, edle Achatscheiben in Anlehnung an das über 550-jährige Edelsteingewerbe.

Am Samstag überreichte Oberbürgermeister Michael Schmieder auch als Vertreter der Stadtwerke schöne Orgelpokale als Erinnerung an die Orgelstadt mit seiner über 225-jährigen heute noch lebendige Tradition. Der Einzelsieger im Herrendegen, Franz Koch aus Dresden, testete gleich den Orgelpokal, nahm die Holzpfeife aus dem Sockel und brachte sie zum Klingen. Fast schon eine perfekte Werbung für das internationale Orgelfest vom 27.bis 29. Juni. OB Schmieder, erstmals bei den nationalen Titelkämpfen dabei, freute sich natürlich auch über die Silbermedaille der Waldkircherin Mila Masinde. Da sei schon eine Ehrung für die nächste Sportlerehrung der Stadt garantiert, nickte er strahlend dem Abteilungsleiter zu.

Ob es allerdings zu einer 17. Deutschen Meisterschaft in Waldkirch kommt, ist derzeit äußerst fraglich. Die Bedingungen des Deutschen Fechter-Bundes werden immer umfangreicher und für kleine Vereine fast nicht mehr zu meistern. Das sieht auch der anwesende DFB-Wettkampfmanager Florian Maunz so. Deshalb will er mit Waldkirch im Gespräch bleiben, da der DFB mit der Waldkircher Fechtabteilung bisher so gute Erfahrungen gemacht habe.

U 15-DM in Waldkirch: Mila Masinde wurde deutsche Vizemeisterin

Der Waldkircher Stützpunkt war am Wochenende Mekka der besten deutschen Degenfechterinnen und -fechter – Fast 200 Nachwuchsfechter kämpften im Einzel und den Teams um die deutschen Meistertitel und Medaillen

Nach Bronze im Vorjahr holte sich Mila Masinde vom SV Waldkirch Silber und wurde in der U15 deutsche Vizemeisterin. Fast 200 Degenfechterinnen und -fechter der Jahrgänge 2010 bis 2013 kämpften in zwei Hallen um die deutschen Meisterschaften (DM). Die nationalen Titel holten sich Anna Maria Bießner (Neuss) und Franz Koch (Dresden). Für die Mannschaftssieger wurde die Nationalhymne für die Teams aus Württemberg im Herrendegen und Hessen im Damendegen gespielt.

Auch wenn es nicht ganz gereicht hat. Der deutsche Vizemeistertitel für Mila Masinde vom SV Waldkirch (SVW) löste dennoch eine überschäumende Freude der ausrichtenden Fechtabteilung und der Silbermedaillengewinnerin aus, auch wenn das Finale auf der Hochbahn deutlich mit 8:15 Treffern verloren ging. Gegen Anna Maria Bießner (Neusser SV) lag Masinde gleich mit 1:3 und 2:6 zurück und fand nicht den Rhythmus. Der zweite Platz ist dennoch ein toller Erfolg nach DM-Bronze vor einem Jahr. Denn die Erwartungen waren nicht sonderlich hoch, weil die 14-jährige Gymnasiastin die letzten Wochen wegen Rückenproblemen nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnte. Deshalb wechselte Vereinstrainer Andy Langenbacher die Taktik, um ihren Rücken zu schonen, was sie auch vorbildlich auf der Planche umsetzte. Aufgrund der Vorzeichen habe sie sich selbst nicht unter Druck gesetzt und versucht, locker und dennoch konzentriert von Gefecht zu Gefecht zu schauen, so die deutsche U15-Ranglistenfünfte aus Waldkirch.

Starke Nerven bei Wimpernschlaggefechten

Hinzu kam dieses Mal ihre Nervenstärke. Noch vor einem Jahr verlor sie solch enge Gefechte nach einem 14:14. Jetzt drehte Masinde den Spieß um und gewann gar drei Gefechte vor dem Finale allesamt nach einem hochdramatischen Ausgang mit dem jeweiligen 15:14 Treffer für sich. So hatte sie mehr erreicht als erwartet, so dass im Finalgefecht die Anspannung doch etwas weg war, verriet sie danach, strahlte aber über ihre Backen und zeigte voller Stolz die Silbermedaille des Deutschen Fechter-Bund (DFB) und den Orgelpokal der Stadtwerke.

Viele Waldkircher Degenfechterinnen

Die Mädchen des gastgebenden SVW waren sowohl im Einzel als auch der Mannschaft zahlrenmäß9g stark vertreten und schafften es zudem mit Nike Pflugfelder und Helena Drayer unter die ersten 32. Hinzu kam mit Annemarie Zwicker aus Konstanz eine weitere südbadische Degenfechterin. Schade war, dass im 32er-Tableau Helena Drayer gegen ihre Trainingspartnerin Mila Masinde antreten musste und mit 11:15 verlor. Die Platzierungen aus Waldkirch und Südbaden: Mila Masinde 2. Platz, Nike Pflugfelder 19., Helena Drayer 21. Annemarie Zwicker 32 (Konstanz), Carla Graeve 64. und Laura Hellmann 73.

Herrendegen-Titel nach Dresden

Im Herrendegen ging der DM-Einzeltitel nach Dresden. Im Finale besiegte Franz Koch in einem Wimpernschlagfinale Bjarne Brückmann (FC Offenbach) mit 15:14 Treffern. In keinster Weise habe er an den Erfolg gedacht. Zu durchwachsen war die Saison, was auch Dresdens Vereinstrainer Moez Fehri bestätigte. Seine Trainingsumstellung für den deutschen U13-Meister von 2023 machte sich nunmehr bemerkbar, denn Franz Koch war auf den Tag genau topfit. Wie zu erwarten, spielten die Fechter des SVW, die noch für die U13 startberechtigt sind, keine Rolle. Nico Weber (Lahr /Waldkirch) und Marc Jäger belegten die Plätze 63 und 86.

Südbaden-Team mit Platz 6

Im Mannschaftswettbewerb am Sonntag sicherte sich das U15-Damendegenteam aus Hessen mit einem 45:41 Sieg gegen Nordrhein den deutschen Mannschaftstitel. Dritter wurde Württemberg nach einem 45:29 Erfolg gegen Bayern.

Das Team Südbaden I mit Nike Pflugfelder, Mila Masinde, Helena Drayer (alle Waldkirch) und der Konstanzerin Annemarie Zwicker belegte einen achtbaren Platz 6, nach dem sie im Viertelfinale mit 25:45 gegen den späteren Meister das Halbfinale verpasst haben, Südbaden II mit Aksinya Gerbel (Rastatt), Jialu Zhong, Carla Graeve und Laura Hellmann (alle Waldkirch), belegte Platz 19.

Im Herrendegen landete das Team Südbaden mit Nico Weber (Lahr), Ben Ackermann (Konstanz) und Marc Jäger (Waldkirch) auf Rang 17. Den U15-Titel sicherte sich Württemberg mit einem klaren 45:34 Sieg gegen die Mannschaft aus Hessen. Dritter wurde Nordrhein, das im kleinen Finale Sachsen knapp mit 45:43 besiegte.

Deutscher Fechter-Bund mit sehr guter Bilanz

Insgesamt ein sehr gutes Turnier in der Orgelstadt Waldkirch, resümierte Turnierleiter Florian Maunz (Heidelberg). Der gastgebenden Fechtabteilung des SV Waldkirch bescheinigte er eine ausgezeichnete Ausrichtung mit einer Superstimmung. Auch sportlich zeigte er sich zufrieden. In dieser Altersklasse der U15 stehe für ihn aber noch die Breite. Ausbildung und Nachwuchsarbeit der Vereine und Verbände im Vordergrund. In diesem Sinne bescheinigte der DFB-Wettkampfmanager dem Waldkircher Stützpunkt eine „weiterhin gute fechterische Ausbildung“, was sich in der Teilnehmerzahl und im 2. Platz der U15-DM von Mila Masinde ausdrückt.

200 Degenfechter kämpfen um die Deutschen U15-Meistertitel in Waldkirch

– Am Samstag Einzel der Mädchen und Buben

– Am Sonntag Mannschaftswettbewerbe

– Auch Waldkircher Fechter am Start

Am Samstag, Sonntag, 31. Mai und 1. Juni kämpfen die besten fast 200 Jugendfechter um die deutschen Meistertitel der U15 (Jahrgang 2010-2013). Am Samstag geht es um die Einzeltitel bei den Mädchen und Buben und am Sonntag um die der Mannschaften, jeweils auch um die Preise der Stadtwerke Waldkirch. Mit am Start sind in der Stadthalle auch Degenfechterinnen und -fechter vom gastgebenden SV Waldkirch, so auch die Fünfte der deutschen U15-Rangliste Mila Masinde.

Auf insgesamt 18 Bahnen beginnen am Samstag ab 9 Uhr die Wettkämpfe. Anmelden können sich bis zu 98 Buben im Herrendegen und 98 Mädchen im Damendegen. Durch die sehr hohe Teilnehmerzahl werden die ersten Gefechte der Vorrunde zusätzlich in der Kastelberghalle ausgetragen, danach in der Stadthalle bis zu den Finalgefechten.

Turnierdirektion des DFB sorgt für sportlichen Ablauf

Das Turnier beginnt um 9 Uhr, die Finalrunde wird sowohl bei den Buben als auch Mädchen gegen 17 Uhr erwartet. Am Samstag geht es um die Einzeltitel und Medaillen, die Platzierungen und die Preise der Stadtwerke Waldkirch. Aus 20 Landesverbänden sind Meldungen zu erwarten, so dass das Turnierdirektorium des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) unter der Leitung von Florian Maunz alle Hände voll zu tun haben wird, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Die Technik, Melderanlagen und alles drum herum obliegt dem ausrichtenden Gastgeber, der Fechtabteilung des SV Waldkirch. Vom Gastgeber nehmen gleich sieben U15-Degenfechter vom SVW teil. Bei den Mädchen sind dies Helena Drayer, Carla Graeve, Laura Hellmann, Mila Masinde, Nike Pflugfelder und eventuell Jialu Zhong als Nachrückerin. Bei den Buben sind es Marc Jäger und Nico Weber.

Waldkircher Hoffnung Mila Masinde mit eingeschränkter Vorbereitung

Die größten Chancen hat Mila Masinde, die sich als Fünfte der deutschen U15-Rangliste direkt für die DM qualifiziert hat. Vor einem Jahr holte sie in der gleichen Altersklasse Bronze und den hervorragenden 3. Platz. Durch eine hartnäckige Rückenverletzung ist sie allerdings stark gehandicapt, do dass sie in den letzten Wochen nur sehr eingeschränkt trainieren und keine Lektionen nehmen konnte. So dämpft Vereinstrainer Andy Langenbacher die Erwartungen und wäre bereits mit dem Einzug in die Finalrunde der besten Acht sehr glücklich. Aber da müsste der Körper der 14-Jährigen mitspielen und sie einen guten Tag erwischen, so wie bei den DFB-Challenge-Turnieren in Leverkusen (Platz 7) und Frankfurt (Platz 3). Beim nächsten Challenge-Turnier, die zur deutschen Rangliste zählen, belegte sie verletzungsbedingt nur den 32. Platz. Ein Indiz, dass trotz sehr guten Ranglistenplatzierung bei der DM alles zusammenpassen muss.

Die anderen Waldkircher Mädchen kämpfen um den Einzug in die Hauptrunde und die Runde der besten 32. Bei den Buben sind im Herrendegen die Erwartungen bescheiden. Da gehen nur die zwei U13-Degenfechter Marc Jäger und Nico Weber (Lahr/Waldkirch) an den Start. Bei ihnen geht es vorwiegend darum, sich gegen Ältere achtbar aus der Affäre ziehen und Erfahrungen zu sammeln.

Am Sonntag mit den Mannschaften

Am Sonntag geht es ab 9 Uhr um die beiden Mannschaftstitel, die Finalgefechte werden gegen 14 Uhr erwartet. Waldkirch und Südbaden werden sowohl im Damen- als auch Herrendegen eine Mannschaft stellen, wobei die Einzelergebnisse am Tage zuvor eine Rolle spielen werden. Hier wird die Mädchenmannschaft stärker eingeschätzt. Vereinstrainer Andy Langenbacher hat als Ziel mit den Mädchen das Viertelfinale im Visier.

Die 16. Deutsche Meisterschaft im Degenstützpunkt Waldkirch

Nach den Finalrunden und Finalgefechten schließt sich an beiden Tagen gleich die Siegerehrung mit dem Abspielen der Nationalhymne und der Begleitung von kleinen Musketieren an. Die Erstplatzierten bekommen die Medaillen des Deutschen Fechter-Bund überreicht und die Preise der Stadtwerke Waldkirch. Im Einzel sind dies spezielle Orgelpokale in Anlehnung an die 225-jährige Orgeltradition und bei den Mannschaften Achatscheiben in Erinnerung an die über 550-jährige Tradition der Edelsteinschleiferei.

Da kommt das im Jahre 1956 gegründete Fechten in Waldkirch doch recht bescheiden vor. Dafür hat sich die Fechtabteilung des SV Waldkirch einen Namen im Fechtsport geschaffen. Seit Jahrzehnten ist Waldkirch südbadischer Fechtstützpunkt und auch Landesleistungsstützpunkt Degen Baden-Württemberg.

Darüber hinaus haben die Fechter auch hinreichende Erfahrung mit der Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften. Am 31.5./1.6. ist dies bereits die 16. Ausrichtung einer nationalen Meisterschaft in Waldkirch. Für die kleine Abteilung unter dessen Leiter Andreas Kaltenbach auch hier eine Bestätigung der guten Arbeit.

Freier Eintritt für die DM in der Stadthalle

Die deutschen Titelkämpfe finden bei freiem Eintritt in der Stadthalle statt. Die Zuschauer können von der Tribüne das Geschehen und Gewusel auf jeder Planche sehen. Von dort haben sie alles im Blick, den Turnierverlauf können sie zudem auf einer Leinwand verfolgen. Es gibt natürlich auch einen Kioskbetrieb für die Zuschauer. Der Förderverein wartet mit auch mit warmen Speisen auf, Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gerichtet. Es lohnt sich, also sich solch eine Topveranstaltung selbst anzuschauen und so die olympische Sportart kennenzulernen.

Übrigens, auf solch einer Meisterschaft hat auch Alexandra Ehler in ihrer Jugend mehrfach ihre Sporen verdient. Heute steht die Ex-Waldkircherin, die für Leverkusen startet, auf Platz 2 der deutschen Degenrangliste.

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Infoblock:

Deutsche Meisterschaften der U15 im Damen- und Herrendegen (Jahrgänge 2010-2013)

am 31. Mai / 1. Juni 2025 in Waldkirch.

Neben den Titeln und Medaillen um den Preis der Stadtwerke Waldkirch.

Turnier- und Zeitplan

Ort: Stadthalle Waldkirch, Hindenburgstr. 4.       . Eintritt frei.

Am Samstag werden zu Beginn einige Vorrunden-Gefechte in der Kastelberghalle, Freiburger Straße 16 ausgetragen (fußläufig erreichbar).

Samstag, 31. Mai  – Einzel

                                    Herren-Degen        Damen-Degen

Beginn:                          9.00 Uhr                     11.00 Uhr

Finalrunde          ab ca. 17.00 Uhr           ab ca. 17.00 Uhr

Sonntag, 1. Juni – Mannschaften (Damen- und Herrendegen)

Beginn:                          9.00 Uhr

Finalrunde:                   ab ca. 14.00 Uhr

Je nach Verlauf sind die Finalgefechte (Finalrunde) früher oder später möglich. Im Anschluss an die Finalgefechte ist gleich die Siegerehrung. Die Medaillenplätze erhalten zusätzlich vom Ausrichter Orgelpokale und Achatscheiben.

An beiden Tagen Kioskbetrieb durch den Förderverein Fechten, Stadthalle.

Veranstalter:     Deutscher Fechter-Bund

Ausrichter:        Fechtabteilung des SV Waldkirch (SVW).

Julia Ehlermann vom SVW wurde deutsche Vizemeisterin V50

Degenfechterin Julia Ehlermann vom SV Waldkirch (SVW) wurde in Friedrichshafen Deutsche Vizemeisterin der Altersklasse V50.

Ehlermann focht ein starkes Turnier und drang mit einem knappen 10:9 Halbfinalsieg gegen Tanja Mayer (Ditzingen) erstmals in ein DM-Einzelfinale ein. Dort lieferte sie sich ein hochspannendes Gefecht und verlor erst mit dem letzten Treffer hauchdünn mit 9:10 gegen Sonja Tippelt (Friesenheim), was ihr aber den 2. Platz und somit die Silbermedaille einbrachte. Nach dem 3. Platz im Vorjahr bestätigte Julia Ehlermann die Zugehörigkeit zu deutschen Spitzenklasse.

Die zweite SVW-Fechterin Iris Folz belegte ebenfalls in der V 50 Platz 9. Sie verpasste die Finalrunde der besten Acht durch ein knappes 8:9 gegen Karen Dömeland (Magdeburg).

Marc Jäger gewinnt in Heidelberg, Eleni Fahrländer und Zuzana Kijanowska werden Zweite und Dritte

Sehr gute Ergebnisse vom SV Waldkirch beim IG Ranglistenturnier Baden-Württemberg und Heidelberger Schlossturnier

Beim Schlossturnier in Heidelberg sammelten die Jugendfechter des SV Waldkirch (SVW) tolle Ergebnisse. Beim IG Ranglisten-Degenturnier Baden-Württemberg erkämpfte sich Marc Jäger in der U13 den 1. Platz. Bei der U11 der Mädchen belegten Eleni Fahrländer und Zuzana Kijanowska die Plätze 2 und 3. 

Eine großartige Form zeigte der U13-Degenfechter des SVW, Marc Jäger, in Heidelberg und drang ungeschlagen in das Finale vor. Dort besiegte er Lucas Jacob (Hardheim-Höpfingen) klar mit 10:2 Treffern. Nach dem 3. Platz im Vorjahr eine weitere Steigerung. Im stark besetzten Wettkampf belegten die weiteren Waldkircher folgende Plätze: Nico Weber (/.), Marvin Zimmermann (17.) und Johann Andreocci (28.).

Bei den Mädchen in der gleichen Altersklasse konnten sich die Mädels sich nicht vorne platzieren und belegten folgende Ränge: Norina Celikel (21)., Nayla Martin (24.) und Lotta Wehrle (25.).

In der U15 Damendegen drang Helena Drayer in das Finale der besten Acht vor und wurde dort Achte. Carla Graeve wurde 11., Laura Hellmann 13. Und Jialu Zhong 18.

Bei den U15 Degenfechtern schaffte es Marc Jäger als einziger U13er in die Top 16. Dort war in der höheren Altersklasse dann aber mit Platz 13 Endstation, während Nico Weber, der noch für Lahr startet, Platz 20 belegte.

Zwei sehr starke Ergebnisse der jüngsten Waldkircherinnen

Im jüngsten Jahrgang, der U11, zeigten zwei Waldkircher Nachwuchsdegenfechterinnen ihre aufsteigende Form  Eleni Fahrländer musste sich erst im Finale mit 3:10 Treffern gegen Nica Jacobs (Mainz-Gonsenheim) beugen, was ihr aber den hervorragenden 2. Platz einbrachte. Ihre Waldkircher Trainingspartnerin, Zuzanna Kijanowska hotte Bronze, musste sich erst im Halbfinale gegen Elena Fahrländer mit 8:10 geschlagen geben. Damit konnte Vereinstrainer Andy Langenbacher sehr zufrieden sein.