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Der Deutsche Fechter-Bund hat zwei Waldkircher in den Verbandskader Nachwuchs berufen

Philine Kaltenbach und Julius Ruppenthal zählen zu den 5 besten Jugendfechtern ihres Jahrganges

Julius Ruppenthal und Philine Kaltenbach vom SV Waldkirch sind vom Deutschen Fechter-Bund (DFB) für die Saison 2019/20 in den Verbandskader Nachwuchs berufen worden. Damit belohnte der DFB die herausragenden Leistungen beider Waldkircher Degenfechter im vergangenen Jahr.

Die Berufung in den Verbandskader Nachwuchs (VKN) des DFB ist für die Fechtabteilung des SV Waldkirch eine Bestätigung seiner Arbeit als Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport, dessen Titel im Jahre 2013 verliehen wurde. Seit Jahrzehnten ist Waldkirch die treibende Kraft des Fechtsports in Südbaden, so dass der südbadische Fechtstützpunkt in der Orgelstadt angesiedelt ist. Hier hat auch der südbadische Landestrainer Jörg Ruppenthal seinen Wirkungskreis. Um an die früheren internationalen Erfolge anzuknüpfen, will der Deutsche Fechter-Bund (DFB) seinen Nachwuchs besser ausbilden, wozu dieser Verbandskader Nachwuchs in allen drei Waffenarten geschaffen wurde, so auch im Degen. Für die begonnene Saison 2019/20 hatte der DFB in einer Waffe für vier Jahrgänge lediglich 20 Plätze zu vergeben. Aus einem Jahrgang sind es wiederum nur die 5 besten Fechter sowohl im Herren- als auch im Damendegen.

Philine Kaltenbach überzeugte mit 3. Platz bei Deutscher B1-Meisterschaft

Zu dieser Elite zählt erstmals die 13-jährige Philine Kaltenbach vom SV Waldkirch. Die in Mundingen wohnhafte Schülerin machte durch beeindruckende Leistungen bei nationalen und internationalen Turnieren auf sich aufmerksam. Zuletzt überzeugte sie durch den 3. Platz bei der Deutschen B-Jugend Meisterschaft im jüngeren Jahrgang 2006 in Waldkirch. Dort war es für den DFB-Verbandskader Nachwuchstrainer Philipp Stein klar, dass er die überragende SVW-Degenfechterin vorschlagen werde; und der DFB ist ihm nun gefolgt.

Julius Ruppenthal Deutscher B2-Meister – Gastfechter Marwin Heuberger ebenfalls im VKN-Kader

In diesem Kader bereits Luft geschnuppert hatte im vergangenen Jahr Julius Ruppenthal. Der 14-jährige Julius, Sohn des südbadischen Landestrainers Jörg Ruppenthal, konnte in der abgelaufenen Saison ebenso wie Philine Kaltenbach überzeugen. Die Krönung war dann der Deutsche Meistertitel der B2-Jugend in Heidenheim. Somit war auch dem in Freiburg wohnhaften Julius Ruppenthal der Platz der fünf besten Degenfechter des Jahrganges 2005 nicht mehr zu nehmen. Mit Marwin Heuberger aus Offenburg wurde im Jahrgang 2006 ein weiteres südbadisches Nachwuchstalent in den VKN berufen, was auch Waldkirch ein bisschen stolz macht. Denn der aktuelle Deutsche Meister der B1-Jugend trainiert zusätzlich in Waldkirch, um sich als Gastfechter des SVW beim südbadischen Stützpunkt weiter zu entwickeln, was ihm schließlich auch gelungen ist.

Nachwuchskaderfechter für viele eine Sprungbrett

Die Nominierung in den Kaderkreis ist natürlich eine Belohnung des bisher Erreichten. Wie der Deutsche Fechter-Bund im Berufungsschreiben erwähnt, haben schon viele Nationalmannschaftsfechter ihre Karriere in solch einem Jugendkader begonnen. Verbunden mit der Aufnahme in den VKN ist eine gezielte Förderung der Kaderathleten wie die Teilnahme an zentralen Lehrgängen an den Bundesstützpunkten verbunden. So soll der Weg zu den besten Fechtern im Aktivenalter gefördert werden, vielleicht bis zum Mitglied der Nationalmannschaft oder bis zu den olympischen Spielen. Ein Olympiateilnehmer hatte der SV Waldkirch mit Rudi Maier schon einmal in seinen Reihen. Der damalige Degenspezialist stand 1972 als Nationalmannschaftsmitglied bei der Olympiade in München auf der Planche. Vielleicht erfüllt sich auch für Alexandra Ehler ein Traum. Die für Leverkusen startende Degenfechterin hat in Waldkirch das Fechten erlernt und hat Hoffnungen auf die olympischen Spiele 2020 in Tokio. Also selbst in Waldkirch können olympische Träume reifen.

Sepp-Mack-Turnier mit vielen Podestplätzen für die Waldkircher Fechter

Deutsche B-Jugend Meister und DM-Bronzemedaillengewinnerin waren am Start und siegten

Die Fechtabteilung des SV Waldkirch kann auf ein erfolgreiches Sepp-Mack-Turnier in der heimischen Kastelberghalle zurückblicken. Die Waldkircher Degenfechter konnten vier Siege und vier zweite Plätze auf der Habenseite verbuchen.

Im ausgeschriebenen jüngsten Jahrgang U11 mit einem Mixed Starterfeld zeigten sich die deutschen Teilnehmer als gute Gastgeber. Denn die Degenfechterin Polina Spyrydonova aus der Ukraine gewann das Turnier vor Huidi Franz Sonnwinn aus Rastatt, ehe sie als Siegerin zum nächsten Turnier nach Stuttgart reiste. Mila Masinde vom SV Waldkirch (SVW) belegte den 3. und Nike Pflugfelder den 5. Platz. Bei der U13 der Mädchen belegte Lisa Huberich vom SVW gar den 2. Platz hinter Emma Oberthür aus Friesenheim. Bei den Buben gab es für den Gastgeber wieder einen 2. Platz durch Sebastian Hentschel. Der verlor erst im Finale hauchdünn mit 9:10 Treffern gegen Theodor Zwicker vom FC Konstanz. Die weiteren Waldkircher Platzierungen: Valentin Patz 4., Maximilian Hunzinger 8. und David Daingamo 9.

U 15 – Zwei Heimsiege

Bei der U15 gab es mit Julius Ruppenthal und Philine Kaltenbach gleich zwei Sieger für den SVW. Beide konnten zuletzt bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften in Heidenheim und Waldkirch glänzen. Beim Sepp-Mack-Turnier wurden sie somit ihrer Favoritenrolle gerecht. Beim Herrendegen konnte der Deutsche B2-Meister Julius Ruppenthal in einem spannenden Finale seinen Kontrahenten vom ETSV Offenburg, Marwin Heuberger, mit 15:14 besiegen. Beide kennen sich sehr gut, da der Offenburger zusätzlich im südbadischen Fechtstützpunkt Waldkirch trainiert. Die zwei dritten Plätze teilten sich vom SVW Felix Stihl und Artur Fremmer. Simon Springer und Maximilian Weigel belegten die Plätze 5 und 6, während Maxim Schmieder und Bennet Greiner die Plätze 9 und 10 für sich verbuchen konnten.

Im Damendegen besiegte die Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Meisterschaften der B1-Jugend des SV Waldkirch, Philine Kaltenbach ihre Finalgegnerin Charis Lämmler aus Schwenningen Anna-Lea Hellermann-Carmel freute sich für den 3. Platz.

Die Deutschen B-Jugend Meister überzeugten – U 17

Beim U17 Wettkampf gingen auch einige jüngere U15 Fechter an den Start wie im Herrendegen. Beim Finale bestätigte sich die Klasse vom Deutschen Meister der B2-Jugend Julius Ruppenthal (SV Waldkirch) und vom Deutschen Meister der B1-Jugend, Marwin Heuberger (ETSV Offenburg). In diesem Finale drehte jedoch Marwin Heuberger, der zusätzlich als Gastfechter in Waldkirch trainiert, den Spieß um und siegte mit 15:14 Treffern vor Julius Ruppenthal. Der 3. Platz blieb durch Maximilian Weigel ebenfalls beim SVW. Aber auch die anderen Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Felix Stihl 5., Simon Springer 6. Ole Weeber 7. und Wim Schaper 9. Bei den Mädchen war dagegen Philine Kaltenbach die einzige Waldkircher Starterin und nutzte ihr Heimrecht mit dem Sieg gegen Sarah Schatton aus Schwenningen.

Erstes Turnier für Jahrgang 2012

Außer Konkurrenz durften vier ganz junge SVW-Fechter vom Jahrgang 2012 in einem Mixed-Wettbewerb ihre erste Turnierluft schnuppern. Sie alle waren hoch konzentriert auf der Planche, haben nach dem stellvertretenden Abteilungsleiter Jochem Huberich viel gelernt und hatten zudem einen Riesenspaß, was in diesem Alter genauso wichtig ist. Sie werden ihr erstes Turnier sicher noch lange in Erinnerung behalten, das Dominik Hentschel vor Lisa Marie Hunzinger, Nina Huberich und Marc Jäger gewann. So sah man am Ende nur strahlende Gesichter auf dem Siegerpodest.

Turnierleitung musste improvisieren

Keine so strahlenden Gesichter sah man bei der Turnierleitung. Zunächst fiel eine Person aus, dann funktionierte das zur Verfügung stehende EDV-System nicht, so dass an diesem Tage improvisiert werden musste. Silke Tebel-Haas und der eingesprungene Jochem Huberich saßen hoch konzentriert vor dem PC, um die Fechter und dazu gehörenden Kampfrichter ohne Fehler durch das Turnier zu führen. Ihre Fecht- und vor allem Turniererfahrung war Gold wert. So bestanden beide die nicht gewollte Prüfung und meisterten das Sepp-Mack-Turnier ohne gewohntes EDV-System. Auch Sepp Mack dürfte zufrieden gewesen sein. Zu seinen Ehren wurde das Jugendturnier in der Kastelberghalle ausgetragen. Er war nämlich der Gründer der Fechtabteilung und langjähriger Abteilungsleiter und Sportwart in einem. Das nächste Heimturnier ist einer weiteren „großen“ Person gewidmet. Im Frühjahr findet das Rudi-Maier-Turnier statt. Maier war Olympiateilnehmer 1972 in München und Nationalmannschaftsfechter.

Am Samstag, 19. Oktober Sepp-Mack-Turnier

Internationales Jugendturnier in der Kastelberghalle

Zu Beginn der neuen Fechtsaison steht am Samstag, 19. Oktober das Internationale Sepp-Mack-Turnier in der Kastelberghalle in Waldkirch an. An den Start gehen ab 9.30 Uhr die Jugendjahrgänge U11 bis U17 im Herren- und Damendegen. Im älteren Jahrgang U 17 geht es zugleich um Punkte für die südbadische Rangliste.

Das internationale Jugendturnier beginnt am Samstag um 9.30 Uhr mit der Altersklasse U15 (Jahrgang 2005 – 2008) sowohl für die Jungen und Mädchen. Der jüngste Jahrgang 2009-2010 (U11) greift in einem gemischten Turnier um 9.30 Uhr in das Geschehen ein.

Um 12 Uhr und 12.30 Uhr beginnt im Herren- und Damendegen der Wettkampf für die U13 (2007- 2008) und für die U17 (Jahrgang 2003-2006). Bei der Altersklasse U17 geht es zugleich um die ersten Punkte für die südbadische Rangliste. Denn diese entscheiden am Ende der Saison über die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.

Das Sepp-Mack-Turnier wird zu Ehren und in Erinnerung an den Gründer und langjährigen Fecht-Abteilungsleiter, Sepp Mack, ausgetragen. Die Waldkirchr Nachwuchsfechter haben sich unter der Leitung von Vereinstrainer Andy Langenbacher auf dieses Turnier vorbereitet. Gerade für die ganz jungen Fechter ist dies eine gute Gelegenheit, sich an das Turnierleben zu gewöhnen und wertvolle Erfahrungen für die weiteren Wettkämpfe zu sammeln.

Das Turnier wird in der Kastelberghalle ausgetragen, der Eintritt ist wie immer frei, um möglichst vielen den Besuch zu ermöglichen oder einfach mal um reinzuschnuppern, wer sich für den Fechtsport interessiert. Auch der Kiosk des Fördervereins wird geöffnet sein.

Neue Anfängergruppe und kostenloser Schnupperkurs hat am 30. September begonnen – auch Mädchen willkommen

Alle die es einfach mal ausprobieren wollen, sind willkommen. Nach den Schulferien hat am 30. September für Kinder im Grundschulalter ein neuer Anfängerkurs begonnen. Geleitet wird der für Mädchen und Jungens geeignete Kurs von Vereinstrainer Andy Langenbacher. Kurstage sind montags und donnerstags am späten Nachmittag.

Während der städtischen Ferienspielaktion wurde für einige Mädchen und Jungens schon einen kurzen Einblick in die Sportart des Fechtens gegeben. Doch jetzt geht es für alle richtig los, die es einfach mal in einem Anfängerkurs ausprobieren wollen. Herzlich willkommen sind Kinder ab dem Grundschulalter im Alter von etwa 6 Jahren.

Damit die Mädchengruppe noch stärker wird, sind auch Mädchen willkommen. Zunächst wird ohne Degen trainiert, die Kinder werden spielerisch an das Fechten herangeführt. Dieser Einstiegskurs umfasst 10 Termine, ist kostenlos und die erforderliche Fechtkleidung wird gestellt.

Trainiert wird in der Anfängergruppe jeden Montag und Donnerstag jeweils um 17.00 Uhr in der Sporthalle des Berufsschulzentrums (Merklinstraße 21). Wer gerne fechten oder einfach mal reinschnuppern möchte, kann sich direkt dort einfinden. Interessierte Eltern können sich auch direkt an Trainer Andy Langenbacher (Tel. 0152/27740506) wenden.

Ferienspielaktion in zwei Altersgruppen war erfolgreich

Die Kinder die da waren, hatten ihren Spaß. Fechttrainer Andy Langenbacher und Katharina Weeber als Verantwortliche der Ferienspielaktion der Fechter hatten alles bestens in der Kastelberghalle vorbereitet. Degen und Fechtkleidung in den unterschiedlichen Größen lagen bereit, gab es doch zwei Gruppen im Alter von 6 bis 10 und von 11 bis 14 Jahren.

Zum guten Gelingen standen auch genügend jugendliche Fechter und Eltern zur Unterstützung der städtischen Ferienspielaktion bereit, so konnte das Schnupperfechten beginnen, zuerst die jüngere Gruppe dann die ältere. Schade nur, dass einige Kinder und Jugendliche trotz Anmeldung einfach nicht gekommen sind und somit anderen die Plätze weggenommen haben. Zunächst war eine Einführung, Aufwärmen, Gymnastik angesagt, ehe es an die typische Beinarbeit und als Höhepunkt natürlich zum Fechten ging. Immer dabei der Trainer der SVW-Fechtabteilung mit seinen Helfern, die alles erklärten, die Übungen vorgemacht haben und auch das eine oder andere an Fechtstellungen korrigierten.

Einer war sogar im zweiten Jahr dabei, weil es ihm letztes Jahr so gut gefallen hat. So hofft nun David aus St. Peter, dass er die kommende Saison ins Training der Fechtabteilung einsteigen kann. Gleich vor Ort entschieden hat sich der achtjährige Damian Weis. Er hat es etwas komfortabler, da er quasi um die Ecke wohnt. Für ihn war klar, „ich mache mit“ und sein Vater Dirk Schneider nickt bejahend. Über die Star Wars-Filme, die faszinierenden Lichtschwerter sowie einen Freund und Schulkameraden war Damian auf das Fechten aufmerksam geworden. Der Funke ist nun durch die Teilnahme an der Ferienspielaktion übergesprungen. Auch Fechttrainer Andy Langenbacher zeigte sich über die beiden Gruppen zufrieden. Sein Ziel ist es schließlich, die Faszination des Fechtens den Kleinen zu zeigen und sie wenn möglich für die Sportart zu begeistern.

Wer nun Lust verspürt, der kann am Montag, 30. September um 17.00 Uhr zu einem unverbindlichen und kostenlosen Schnupperkurs für zehn Übungsabende teilnehmen, Ort BSZ-Sporthalle in der Merklinstraße 21 direkt beim Berufsschulzentrum.

Grillfest zum Ausklang der Saison

Die Fechtsaison ist für alle intensiv und anstrengend. Doch ab und zu brauchen die Fechter auch einmal eine kleine Auszeit, etwas anderes als nur die Fechthalle. So bietet ein Grillfest immer die nette Gelegenheit zu einem geselligen Zusammentreffen wie auch jetzt wieder am Ende der Schulzeit. Nach den Schulferien geht es dann mit dem Fechttraining wieder los.

Der Grill mit Würsten, Fleisch, Getränken und leckeren Salaten stand vor der BSZ-Sporthalle im Freien bereit. Und schon bildete sich eine kleine Warteschlange, während die anderen wiederum an den bereit gestellten Tischen sich unterhielten. Vor allem für die Eltern bot es eine wunderbare Gelegenheit, sich etwas näher kennenzulernen, bevor die neue Saison losgeht. Die Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Jochem Huberich freuten sich über das sehr zahlreiche Kommen der Aktiven und Eltern, dankten den Ausrichtern des Grillfestes, dem Förderverein mit den neuen Vorsitzenden Andreas Haasis-Berner und Thomas Fink.  Ihr Dank galt auch Anita Ruf, Barbara Sitter und Anja Stein, die doch einige Jahre die nicht einfache Turnierleitung bei den Waldkircher Wettkämpfen verantwortlich und sehr gut meisterten. Auch der bisher Mitverantwortliche für die Technik, Andreas Schultis, erhielt ebenfalls ein Dankespräsent.

 Rück- und Ausblick

Natürlich durfte ein kleiner Rückblick auf ein sportlich äußerst erfolgreiches Jahr nicht fehlen. Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und die Ausrichtung der Deutschen B-Jugend Meisterschaften im Damendegen in der heimischen Halle waren mit die Höhepunkte. Dies wolle man gleichzeitig als Motivation für die nun beginnende neue Fechtsaison mitnehmen.

 

 

Der stellvertretende Abteilungsleiter und für den sportlichen Teil verantwortliche Jochem Huberich appellierte an die Jugendfechter, doch noch mehr an den zahlreichen Turnieren teilzunehmen, um sich so mit anderen zu messen. Andreas Kaltenbach verwies auf die internationalen Turniere des IBF-Bodenseeverbandes und zeigte als Ansporn das eigens für diese Turnierserie entwickelte T-Shirt. Für die Waldkircher selbst ist eine eigene Fechtjacke für die neue Saison in Vorbereitung.

 

 

Bronze für Philine Kaltenbach bei der Heim-DM in Waldkirch

3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für die Waldkircher B-Jugend- Degenfechterin

Ein Platz unter den Top 10 hatte sie bei Deutschen Meisterschaften im jüngeren Jahrgang 2006 zuhause in Waldkirch angestrebt. Nun wurde es sogar der 3. Platz, so dass sich die 13-jährige Philine Kaltenbach sogar die Bronzemedaille umhängen lassen konnte. Damit holte der SVW nach Gold von Julius Ruppenthal bei der DM in Heidenheim innerhalb einer Woche die zweite Medaille bei den diesjährigen deutschen B-Jugend Meisterschafen.

Siegerehrung

 

 

 

 

 

Gratulation für Philine Kaltenbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ergebnisse DM in Waldkirch:

B1 – Jahrgang 2006 (jüngerer Jahrgang)

1. Pl. Steffens Eva (Bensheim), 2. Pl. Illig Fiona (Kaufbeuren), 3. Pl. Kaltenbach Philine, (Waldkirch), 3.Pl. Bernstein Viktoria (Leverkusen), 18. Platz  Franke Lena Inken (Haueneberstein, Südbaden)

B2 – Jahrgang 2005 (älterer Jahrgang)

1. Walther Walther Kimberly (Görlitz), 2. Pl. Marx Charlotte (Hochwald), 3.  Gonano Juna (Leverkusen), 3. Tomic Mariella (Heidenheim), 21. Zwicker Isabella (Konstanz, Südbaden), 45. Kusche Amelie (Haueneberstein, Südbaden), 48. Pfaadt Katharina (Waldkirch).

Mannschaft (aus beiden Jahrgängen)

1. Pl. (Brückner Johanna, Röller Jade, Mielke Lisa Marie, Giordano Ginevra), 2. Pl.  Württemberg (Pahlow Johanna, Tomic Mariella, Amler Annika, Eichhorn Franziska), 3. Pl. Berlin II (Jacobs Leon Maria Isabella, Helmrath Emilia, Ninin Serafina, Reinke Soplhie), 4. Pl. Nordrhein III (Lützenkirchen Lina, Husmann Lena, Borghs Louise, Secer Lara). 9. Pl.  Baden Süd (Kaltenbach Philine/Waldkirch, Zwicker Isabella/Konstanz, Franke Lena Inken/Haueneberstein, Kusche Amelie/Hauenerberstein).

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Deutscher Meistertitel geht nach Waldkirch – B-Jugend Degenfechter Julius Ruppenthal holt Gold

Julius Ruppenthal bestätigt in Heidenheim seine Mitgliedschaft im Verbandskader Nachwuchs des DFB
Südbadische Mannschaft verpasste nur knapp die Bronzemedaille

Julius Ruppenthal vom SV Waldkirch (SVW) wurde in Heidenheim Deutscher Meister der B2-Jugend. Im Finale des Jahrganges 2005 besiegte er Max Busch (Frankfurt) mit 10:9 Treffern und konnte sich die Goldmedaille umhängen lassen. Weiteres Gold gab es für den Offenburger Marwin Heuberger, der zusätzlich im südbadischen Stützpunkt in Waldkirch trainierte und den Jahrgang 2006 gewann. Ein südbadisches Team mit den beiden Einzelsiegern verpasste mit dem 4. Platz nur knapp Bronze.

Nach dem Sieg beim Deutschland Challenge der B-Jugend in Leipzig war es nicht einfach. Es galt, die richtige Balance zu finden zwischen einem gesunden Selbstbewusstsein und nicht in Überheblichkeit zu fallen; letztere kann fatal sein. Doch Julius Ruppenthal war nach seiner Einschätzung sowohl körperlich als auch psychisch gut vorbereitet. Neben dem Vereinstraining in Waldkirch nahm der 13-jährige Freiburger noch zusätzliche Einheiten, hängte sich beim dienstäglichen Landestraining mit dem südbadischen Verbandstrainer Jörg Ruppenthal voll rein. Sein Vatter hatte für alle zur Deutschen Meisterschaft Fahrenden ein speziell ausgerichtetes Training vorbereitet und alle zogen voll mit. Aber auch in seiner Freizeit joggte Julius für seine körperliche Fitness, legte zusätzliche Lektionen ein und bereitete sich gedanklich und mental auf den Jahreshöhepunkt in Heidenheim vor.

Verbandstrainer Ruppenthal blieb trotz des Sieges in Leipzig und dem 7. Platz seines Schützlinges in der deutschen B-Jugend Rangliste realistisch. Die Bandbreite zwischen Rang 16 und dem 3. Platz hielt er für möglich. „Von Bronze könne man träumen, aber dann doch lieber nicht“, so der Coach. Nach dem 6. Platz in dem jüngeren B1-Jahrgang vor einem Jahr, strebte Julius nun einen Platz unter den besten Acht vor, also das Erreichen der Finalrunde.

Willens- und leistungsstark, gut vorbereitet nach Heidenheim

Mit anderen fünf B-Jugendfechter des SV Waldkirch in Heidenheim angekommen, lag er im Bett und grübelte. „Was kann ich, was will ich erreichen?“. Früh morgens war mit dem Eintreten in die Halle die Nervosität weg. Es gelang dem erst 13-Jährigen sich ganz auf das Turnier zu fokussieren. Vom Verbandstrainer gecoacht und eingestellt dachte er nur von Gefecht zu Gefecht. Es lief optimal. Er gewann alle Gefechte in der Vorrunde bis ins 16-er Feld. Doch dann kam ein Dämpfer, eine Niederlage gegen den Solinger Jakob Stange, den 8. der deutschen Rangliste. Julius Ruppenthal musste den Umweg über den Hoffnungslauf machen. Kleine Selbstzweifel kamen auf „Schaffe ich es noch in das Viertelfinale?“. Doch die mentale Vorbereitung machte sich bezahlt. Er setzte sich in eine Ecke und ist in sich gegangen, um sich erneut auf das eine große Ziel zu konzentrieren und gab sich selbst die Marschroute vor: Jetzt hole ich mir meine Medaille. Und es klappte. Nach dem 10:4 Sieg gegen Ole Veltrup (Krefeld) war mit dem Einzug in das Halbfinale die Bronzemedaille sicher, was für ihn wie eine Befreiung wirkte.

Aufholjagd im Finale

Im Finale musste er auf der Hochbahn gegen seinen Freund Max Busch (Frankfurt) antreten und erwischte mit 1:5 einen miserablen Start. Trotzdem erinnert sich Julius, war der Druck weg. Er dachte an seinen behinderten Bruder Lorenz, der ihn mit dem Wunsch nach einer Medaille verabschiedete. „Jetzt mach ich es für den Lorenz“ und los ging die Aufholjagd. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit, blieb er ruhig und hat keine Freudenschreie gemacht. Volle Konzentration war für ihn angesagt, er stellte sich gegen seinen Gegner anders ein. So schaffte das SVW-Nachwuchstalent den 8:8 Ausgleichstreffer und ging sogar mit 9:8 in Führung. Die Spannung in der Fechthalle war greifbar. Mit einem Doppeltreffer konnte dann Julius das Finale mit 10:9 Treffern für sich entscheiden. Ein nicht für möglich gehaltener Traum ging in Erfüllung, Julius Ruppenthal war Deutscher Meister.

„Geil, genial“, er konnte es kaum fassen, als dann die deutsche Nationalhymne spielte und er den Meisterpokal für den B-Jugend Jahrgang 2005 entgegen nehmen durfte. Als Lohn durfte er sich natürlich auch die Goldmedaille umhängen lassen, die er zuhause in der Orgelstadt Waldkirch im nächsten Training voller Stolz zeigen konnte. Damit bestätigte der Waldkircher Degenfechter eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zum Verbandskader Nachwuchs des Deutschen Fechter-Bund.

Zweite Goldmedaille mit Waldkircher Anteil

Doch für Südbaden und den SV Waldkirch kam es noch besser. In der jüngeren B1 (Jahrgang 2006) gab es einen überraschenden zweiten Deutschen Meistertitel. Der Offenburger Marwin Heuberger gewann Gold, worüber sich Waldkirchs Vereinstrainer Andy Langenbacher und der südbadische Stützpunkt Waldkirch mit freuen dürfen. Langenbacher trainiert nämlich auch in Offenburg und hat den 13-jährigen Offenburger Fechter mit aufgebaut. Vor zwei Jahren hat der Trainer das Talent erkannt und von da an besuchte er zunächst alle vier Wochen das Stützpunkttraining in Waldkirch und steigerte die Einheiten immer mehr. In den letzten Wochen fuhr ihn sein Vater Michael Heuberger sogar zweimal nach Waldkirch in das von Verbandstrainer Jörg Ruppenthal angebotene Vorbereitungstraining zu den deutschen Meisterschaften. Das habe ihm viel gebracht, so der frisch gebackene Deutsche B1-Jugend Meister vom ESTG Offenburg. Er fühle sich hier sehr wohl, profitiere vom hohen Trainingspool in Waldkirch, weshalb er sich auch beim SV Waldkirch als Gastfechter angemeldet habe. Obwohl er erst ein internationales Turnier gewonnen hat, fühlte sich Marwin körperlich und mental sehr gut vorbereitet und wollte einen Platz in den Top 10. Er startete etwas nervös und mit einer Niederlage in der Vorrunde in das Turnier. Doch Andy Langenbacher begleitete ihn sehr gut, lobte er seinen Vereinstrainer und focht sich in das Finale gegen Daniel Ceferino Marx (Solingen). Am Ende konnte er seinen Finalgegner klar mit 10:4 besiegen. Auch er ließ es sich nicht nehmen, seinen Pokal und seine Goldmedaille seinen Waldkircher Trainingspartnern voller Stolz beim nächsten Training zu zeigen.

Mit der Mannschaft knapp an Bronze vorbei

Bronze wäre drin gewesen, resümierte Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal im Nachhinein. Dennoch war er mit seinen beiden Teams zufrieden. Vorallem der 4. Platz von Südbaden I war eine tolle Leistung, mit der er so im Vorfeld nicht gerechnet habe. Im Halbfinale hielt die Mannschaft mit Julius Ruppenthal. Felix Stihl, Artur Fremmer (alle Waldkirch) und Marwin Heuberger (Offenburg) zunächst gut mit, musste aber nach einer 30:45 Niederlage gegen Nordrhein die Überlegenheit anerkennen. Im Kampf um den dritten Platz und Bronze ging es gegen die Mannschaft aus Hessen nochmals hoch her. Und eigentlich sah es gut aus. Doch in einem Gefecht wurde ein 10-Treffer Vorsprung verspielt, so dass das Team Südbaden I sogar plötzlich mit 32:40 im Rückstand lag. Julius Ruppenthal kämpfte sich als Schlussfechter nochmals toll heran. Aber zu mehr als zum dann knappen 43:45 und somit dem vierten Platz reichte es leider nicht mehr. Die Mannschaft Südbaden II mit Simon Springer, Oliver Forster Figueroa und Bennet Greiner belegten Platz 18.

Die Ergebnisse im Überblick:

Einzel, B-Jugend Jahrgang 2005: 1. Platz Julius Ruppenthal, 22. Platz Felix Stihl und 62. Platz Artur Fremmer (alle Waldkirch).

B-Jugend Jahrgang 2006: 1. Platz Marwin Heuberger (Offenburg), 34., 40. und 46. Platz Simon Springer, Oliver Forster Fiuueroa und Bennett Greiner (alle Waldkirch).

Mannschaft (Jahrgang 2005 und 2006): Südbaden I 4. Platz und Südbaden II Platz 18.

Deutsche Fechtmeisterschaften der B-Jugend am 1. und 2. Juni in Waldkirch

Am Samstag Einzel, am Sonntag Mannschaft – Die besten B-Jugendfechterinnen kämpfen um den deutschen Meistertitel im Damendegen
Vom gastgebenden SV Waldkirch Philine Kaltenbach und Katharina Pfaadt qualifiziert – Freier Eintritt an beiden Tagen in der Kastelberghalle

Der SV Waldkirch wird am kommenden Wochenende, 1. und 2. Juni Gastgeber der Deutschen B-Jugend Meisterschaft im Damendegen sein. Am Samstag kämpfen in der Orgelstadt die besten 12- und 13-jährigen Fechterinnen im Einzel um die deutsche Meisterkrone der Jahrgänge 2005 und 2006. Am Sonntag starten die Mannschaften um den deutschen Mannschaftstitel. Mit am Start werden auch vom heimischen SVW Katharina Pfaadt und Philine Kaltenbach sein.

Philine Kaltenbach und Katharina Pfaadt – die Lokalmatadoren aus Waldkirch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits zum 14. Male wird der Sportverein Waldkirch (SVW) mit seiner Fechtabteilung Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft sein. Nach 2017 mit der A-Jugend werden in der Kastelberghalle jetzt die besten B-Jugendfechter im Damendegen auf der Planche stehen und um den Preis der Hummel AG kämpfen. Am Samstag, 1. Juni ab 8.30 Uhr werden die Mädchen in den Jahrgängen 2005 und 2006 um die nationalen Einzeltitel kämpfen, wobei auch zwei SVW-Fechterinnen an den Start gehen. In der älteren B2 greift Katharina Pfaadt in das Geschehen ein und will in die Runde der besten 32 vordringen, obwohl sie zuletzt wegen einer nicht voll trainieren konnte.

Ziel: unter die Top 10 – aber ein weiter Weg

Die 13-jährige Philine Kaltenbach startet in der B1. Bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft heißt es, möglichst rasch die Nervosität abzulegen und den eigenen Rhythmus zu finden. Zuletzt konnte die Emmendingerin und für den SVW startend bei den drei Deutschland Challenge Turnieren überzeugen und belegt den 6. Platz der deutschen B-Jugend Rangliste. Vor kurzem weilte sie noch auf einem Lehrgang im Fechtinternat Bonn, wo sie auch mit dem ehemaligen Degenbundestrainer Manfred Kaspar ein paar Fechtlektionen nehmen durfte. Waldkirchs Vereinstrainer Andy Langenbacher traut Philine Kaltenbach einiges zu und hofft auf einen Platz unter den Top 10. Allerdings gilt es, sich von Gefecht zu Gefecht zu steigern und die eigene Form zu finden. Denn auch die Tagesform ist für solch ein Turnier mitentscheidend. Die zwei Waldkircher  Nachwuchsfechterinnen sind gut vorbereitet und haben bei Vereinstrainer Langenbacher und Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal trainiert und in der BSZ-Sporthalle auf den Höhepunkt der Saison hingearbeitet.

 

Am Sonntag Teamwettbewerb – wieder mit Waldkircher Beteiligung

Am Sonntag werden beide auch im südbadischen Team am Mannschaftswettbewerb teilnehmen, das noch mit Isabella Zwicker aus Konstanz verstärkt wird. An beiden Tagen geht es neben den Meisterehren um die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Die Finalteilnehmer erhalten vom SVW noch zusätzliche Orgelpokale und Achatscheiben, um so an zwei bedeutende Waldkircher Handwerkszweige zu erinnern. Schließlich ist Waldkirch mit seinen Dreh-, Jahrmarkt- und Kirchenorgeln „die“ Orgelstadt und kann zudem auf eine über 500 Jahre alte Edelsteintradition zurückblicken.

Paralympicsiegerin Esther Weber wird das Finale moderieren

Am Samstag wird es vor dem Finale, das von der Paralympicsiegerin Esther Weber moderiert wird, eine eigens einstudierte Tanzvorführung geben. Dann kommt es zum großen Finale, wenn die Finalteilnehmer unter Begleitung junger, blau gekleideter Musketiere in die Fechthalle einmarschieren. Die in den vor allem in den 90-er Jahren national und international erfolgreiche Rollstuhlfechterin Esther Weber vom SVW wird die Finalteilnehmer vorstellen und das Finale fachkundig kommentieren.

Gleich nach dem Finalgefecht am Samstag im Einzel und am Sonntag mit der Mannschaft erfolgt die Siegerehrung mit der Vergabe der Medaillen und dem Preis der Hummel AG. Emotionaler Höhepunkt ist dann während der Siegerehrung das Abspielen der deutschen Nationalhymne.

Vorbereitung, viele Helfer und Unterstützer

Für die Fechtabteilung unter der Leitung von Udo Eichmeier und Jochem Huberich steckt eine Menge an Planung und Vorbereitung dahinter. Die Arbeit wurde in sechs Aufgabenbereiche aufgeteilt. Ganz wichtig ist die Technik in der Halle mit den Fechtmeldern, Fechtbahnen, dem Auf- und Abbau, für die Alexander Fuchs verantwortlich zeichnet. Um das Programm, Moderation, Preise und das Plakat kümmert sich Angela Fremmer. Um die Durchführung, was sich alles an den zwei Wettkampftagen abspielt, nimmt sich Natascha Nopper an. Getrennt ist jedoch der Kioskbereich, die Helfereinteilung, die Kontakte zu den Hotels für die Gäste aus der ganzen Bundesrepublik und auch Teile der Werbung übernimmt der Förderverein mit Andreas Haasis-Berner und Thomas Fink. Natürlich gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit mit der Presse durch Hubert Bleyer dazu. Die Gesamtsteuerung wiederum liegt bei Abteilungsleiter Udo Eichmeier, der mit seiner Mannschaft das sportliche Großereignis plant und durchführt. Soweit läuft alles im Plan und Eichmeier zeigt sich zuversichtlich für einen guten Ablauf. Er dankt auch schon den Eltern, Fechtern und Helfer für die Unterstützung im Vorfeld und während des Turnieres. Nur dadurch kann solch eine Deutsche Meisterschaft bewältigt werden.

Sponsoren ein unerlässlicher Partner für das Fechten in Waldkirch

Eichmeier und Andreas Haasis-Berner sind froh, dass sie wie bisher von der Firma Hummel AG, dem Europa-Park, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Stadtwerken Waldkirch unterstützt werden. Die vier Sponsoren bilden ein wichtiges Rückgrat für das sportliche Wirken am südbadischen Fechtstützpunkt und dem Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund.

Die Fechtabteilung und der Förderverein würden sich über viele Zuschauer freuen. Schließlich ist es auch für Interessierte des Fechtsportes eine gute Gelegenheit, gleich mal bei so einem hochkarätigen Turnier reinzuschnuppern. Der Eintritt an beiden Tagen ist frei; der Förderverein Fechtern übernimmt die Bewirtung des Kioskbetriebes.

B-Jugend Fechter bereiten sich auf Deutsche Meisterschaften vor

Am 1. und 2. Juni finden in Waldkirch die Deutschen B-Jugend Meisterschaften im Damendegen statt, wofür sich Philine Kaltenbach und Katharina Pfaadt vom SV Waldkirch qualifiziert haben. Im Herrendegen reisen gleich sechs B-Jugend Fechter zu den deutschen Meisterschaften nach Heidenheim.

Im Training wird intensiv geübt. Die Jungen und Mädchen bereiten sich konzentriert auf die nationalen Titelkämpfe in Heidenheim und Waldkirch vor. Mit im Training auch Marwin Heuberger aus Offenburg, der als Gastfechter sich hier am südbadischen Stützpunkt mit den Waldkirchern besser vorbereiten will. Aus Waldkirch selbst trainieren Maximilian Weigel, Julius Ruppenthal, Felix Stihl  Simon Springer, Bennett Greiner und Artur Fremmer, die allesamt zu den Deutschen Meisterschaften mit nach Heidenheim fahren werden.

Julius Ruppenthal mit Blick auf die Finalrunde bei den Deutschen

So hoffen Vereinstrainer Andy Langenbacher und Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal, möglichst punktgenau zu den deutschen B-Jugendmeisterschaften in Heidenheim fit zu sein. Mit den aussichtsreichsten Chancen geht sicherlich Julius Ruppenthal an den Start, der im vergangenen Jahr in der B1 in Reutlingen den 6. Platz belegte. Nach dem Sieg beim Deutschland Challenge in Leipzig kann er selbstbewusst die Reise antreten, so dass er jetzt in der B2 den Einzug in die Finalrunde der besten Acht im Blick haben wird. Doch jeder Wettkampf ist anders, die Leistung auf der Planche ist von mal zu mal abzurufen, so dass es ein schwieriges Turnier werden wird. Für Julius Ruppenthal geht es dabei auch darum, seinen Status als Mitglied im Verbandskader Nachwuchs des Deutschen Fechter-Bund (DFB) zu bestätigen.

Vor der DM in Heidenheim. Gastfechter Marwin Heuberger und die Waldkircher B-Jugendlichen bereiten sich intensiv auf die DM in Heidenheim vor.