Archiv der Kategorie: Presseartikel

Alexander Riedel und Alexandra Ehler landen auf Platz 7 in Heidelberg

SVW-Fechter messen in Heidelberg und Bonn ihre Kräfte

Um sich im Duell mit den ganz starken Fechtern zu messen, heißt es zu reisen wie beispielsweise nach Bonn oder Heidelberg. Beim Rhein-Neckar-Open-Turnier im Herrendegen focht Alexander Riedel ein starkes Turnier und belegte den 7. Platz. Die Ex-Waldkircherin Alexandra Ehler erkämpfte sich ebenfalls Platz 7. Die Nachwuchsfechter Constantin Berner und Cosima Nopper schnupperten internationale Luft beim U23 European-Turnier.

Ein Pflichttermin stellt das Aktiven-Turnier in Heidelberg mit 127 Teilnehmern dar, zu dem vier Degenfechter des SV Waldkirch reisten. Alexander Riedel erwischte einen guten Tag und drang bis in das Finale der besten Acht vor. Zuvor hatte er im 32-KO David van Nunnen (Niederlande) bezwungen und nahm damit Revanche für seinen Vereinskollegen Hugo Lotter, der noch im 64-er KO mit 6:15 Treffern gegen den Niederländer verlor und damit ausschied. Riedel traf dann im Viertelfinale gegen Lukas Bellmann (Leverkusen) und lieferte sich ein spannendes Gefecht. Knapper kann man nicht verlieren. Mit 13:14 Treffern schied der SVW-Fechter unglücklich aus und verpasste eine noch bessere Platzierung als den dennoch sehr guten 7. Platz. Im Klassement der deutschen Ranglistenfechter belegt Riedel nunmehr Platz 17. Hugo Lotter wurde in Heidelberg 54., Jörg Brudy 99. und Lucas Zimmermann 117.

In Heidelberg gingen beim Aktiventurnier U23 European Circuit im Damendegen ebenfalls Waldkircher Degenfechterinnen an den Start. Katharina John belegte dabei Platz 92 und die A-Jugendliche Cosima Nopper Platz 136. Doch eine Ex-Waldkircherin, Alexandra Ehler, machte am Meisten von sich Reden. Sie musste sich erst im Viertelfinale mit 12:15 der DFB-Ranglistenzweiten, Beate Christmann aus Tauberbischofsheim beugen und wurde Siebte. Gegenwärtig belegt Alexandra Ehler (Heidenheimer SB/SV Waldkirch) den 13. Platz in der deutschen Rangliste im Damendegen.

Nach Bonn musste A-Jugendfechter Constantin Berner reisen, um sich einem knapp 200 internationalenen Teilnehmerfeld zu messen. Nach einer guten Vorrunde scheiterte Berner hauchdünn mit 14:15 Treffern an Cedrik Fast (Bielefeld), verpasste nur ganz knapp das Weiterkommen und belegte letztendlich den 134. Platz.

Marlin Kienzle und Judith Stihl siegen in Lahr

SVW-Fechter erfolgreich beim Ella-Ostermann-Turnier

In der noch jungen Saison konnten fast alle Altersklassen beim südbadischen Turnier in Lahr an den Start gehen. Die Fechter des SV Waldkirch belegten dabei sehr viele Podestplätze. Judith Stihl bei den Aktiven und Marlin Kienzle bei den Junioren holten sich gar den Turniersieg.

Anstatt den strapaziösen Reisen quer durch Deutschland, war die Reise zum Ella Ostermann Turnier in das nahe Lahr fast eine Erholung. Von den jungen Schülerjahrgängen bis hin zu den Aktiven, fast alle Altersklassen waren mit Waldkircher Degenfechtern auf der Planche vertreten und dies sogar recht erfolgreich.

Bei den Schülerjahrgängen 2005 und 2006 gab es zwei zweite Plätze. Im Damendegen wurde Philine Kaltenbach Zweite und Paula Meier Vierte. Im Herrendegen musste sich Julius Ruppenthal ebenfalls erst im Finale geschlagen geben und wurde ebenfalls Zweiter. Felix Stihl und Artur Fremmer belegten die Plätze 4 und 8. Auch den 2. Platz erkämpfte sich in der B-Jugend Abiud Daluwaththage. Ihm folgten auf den Plätze 4, 5 und 8 Ole Weeber, Philipp Wiest und Simon Kappler. B-Jugend Fechter Abiud Daluwaththage trat auch in der A-Jugend an und holte sich dort mit einer starken Leistung den 3. Platz.

Marlin Kienzle 2016Letztes Jahr noch in der A-Jugend müssen sie nun im Juniorenalter (17-20 Jahre) ihre Kräfte messen. Gleich sechs versuchten auf der Fechtbahn ihr Glück und drei konnten sogar auf dem Siegerpodest Platz nehmen. Ganz oben stand der SVW-Fechter Marlin Kienzle, der das Juniorenturnier nach einem 15:11 Sieg gegen Lucas Fendt (Heidenheim) für sich entscheiden konnte. Platz 3 belegten gemeinsam Hugo Lotter und Constantin Berner. Niklas Stein wurde Zehnter, Ole Eichmeier Elfter und Lucas Zimmermann Dreizehnter.

Auch die Aktiven mischten beim Ella Ostermann Turnier in Lahr mit. Juniorenfechter Hugo Lotter erkämpfte sich im Herrendegen den 3. Platz. Aber auch im Damendegen glänzten die SVW-Fechterinnen Judith Stihl und Katharina John. Die deutsche Seniorenmeisterin Stihl setzte sich im Finalgefecht gegen ihre Mannschaftskollegin John durch und gewann das Lahrer Turnier. Silke Tebel-Haas belegte den 7. Platz.

Basler Fechter 2016

Basler Fechter schwärmen vom Waldkircher Herbstlager – wieder abgereist

Eine Woche lang hing die Schweizer Fahne – Sogar der Basler Präsident war angereist

Nach einem Jahr Pause hing sie wieder, die Schweizer Fahne in Waldkirch. Die Basler Fechtgesellschaft „Sociéte d’Escrime de Bâle“ mit ihrem in Waldkirch aufgewachsenen Trainer Manfred Beckmann hatte wieder ihr Herbstlager in der Kandel- und Orgelstadt aufgeschlagen.

Basler Fechter 2016Das Waldkircher Trainingslager der Basler Fechtgesellschaft ist äußerst beliebt, so dass manche ihre Urlaubsplanung danach ausrichten. Es ist eine Mischung zwischen Fechten, ausgleichendem Training im Fitnessstudio und einem geselligen Beisammensein. Gefochten haben die Basler und Waldkircher Jugendfechter wieder in der BSZ-Kreissporthalle, nach dem die Halle nach einem Jahr anderweitiger Verwendung nun wieder für den Sport zur Verfügung steht. Gemeinsam trainierten sie unter der Anleitung Basels Coach Manfred Beckmann sowie Waldkirchs Vereinstrainer Andy Langenbacher sowie Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal. Lektionen, gezielte Übungen und dazu lieferten sie sich in Turnierform harte Gefechte auf der Planche, um sich im Wettkampfmodus zu messen. So verging kaum ein Tag, und schon schwärmte der einstmalige Junioren-Vizeweltmeister Manfred Beckmann, wieder in seiner Heimatstadt zu sein.

Basler Fechter 2016Fester Bestandteil des Herbstlagers war wieder einmal das Fitness-, Kraft- und Aufbautraining im City Fitness von Angela Haberstroh und Veronika Jakob. Sie beide haben zusammen mit Manfred Beckmann ein speziell für die Basler abgestimmtes Programm im City Fitness geplant. Kraftübungen, Kondition und Ausdauer wurde verbessert, Herz-Kreislauf-Übungen absolviert und viel Beweglichkeit im Gegensatz und als Ergänzung zu den normalen Fechtübungen geübt.

Der Präsident kam aus Basel angereist und lobte Waldkirch

Basler Fechter 2016Auch Basels Präsident Bernard Blum war eigens einen Tag nach Waldkirch angereist, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Das Herbsttrainingslager in Waldkirch sei gerade für die jungen Fechter im Alter von 10 bis 16 Jahren zu Beginn der Saison ganz wichtig und zähle zum festen Bestandteil des „Stahlbad“ von Trainer Beckmann, durch das die jungen Basler Fechter gehen. Teambildung und die Festigung des Zusammenhalts werde genauso hoch angesiedelt, so dass die Basler immer wieder gerne nach Waldkirch ins Trainingslager kommen. Hier werden die Grundlagen für die ganz jungen Fechter gelegt, weshalb Blum das Waldkircher Herbstlager sogar als „Schmelztiegel für den Erfolg“ bezeichnet. Die Erfolge geben ihm Recht, habe doch die „Sociéte d’Escrime de Bâle“ rund 10 Nationalfechter in ihren Reihen. Gerade die jungen Mädchen und Buben fühlen sich hier wohl, auch die Willkommenskultur bei den Waldkicher Fechtern lobte er.

Basler Fechter 2016Das spüre auch besonders Manfred Beckmann, der in seiner Jugend hier aufgewachsen ist. Wenn er durch die Stadt gehe, werde er oft angesprochen. Auch entdecke er immer wieder was Neues wie jüngst auf dem Alten Friedhof. Er versuche, seinen Zöglingen seine Heimatstadt zu zeigen, baue regelmäßig einen freien Tag ein, an dem sie beispielsweise das Elztalmuseum mit seinen Orgeln besuchten.

Scheffelhof und Hirschen haben die Lücke geschlossen

Basler Fechter 2016So wie seine „Kinder“ komme auch er äußerst gerne zurück. Diese Tradition stehe auch bei dem Fechternachwuchs hoch im Kurs, denn in Waldkirch würden sie viel lernen. Froh sei man, dass man bei der Übernachtung für den „Felsenkeller“ mit dem „Scheffelhof“ einen guten Ersatz gefunden habe. Auch von der Familie Probst vom „Hirschen“ seien sie sehr gut aufgenommen wurden, bei dem sie regelmäßig essen. Alles beim Alten blieb es letztendlich beim City Fitness in der Hebelstraße mit seiner sehr guten Infrastruktur, hatte Manfred Beckmann mehr als positive Worte parat.

Basler Fechter 2016Nach alt Vertrautem und einigem Neuen liegt nun eine Woche viel harter Arbeit und Schweiß aber auch Spaß und Geselligkeit hinter dem Nachwuchs der Basler Fechtgesellschaft, resümierte Basels Trainer Manfred Beckmann und seine Betreuerin Catherine Stähli zum Abschluss. Und so mussten sie am Freitag schweren Herzens für ein Jahr wieder ihre Schweizer Fahne beim City Fitness einrollen.

Basler Fechter 2016
Im City Fitness mit Inhaberin Angela Haberstroh und Basels Präsident Bertrand Blum

Basler Fechter wieder im Trainingslager in Waldkirch

Nach einem Jahr Pause hängt wieder die Schweizer Fahne in der Hebelstraße

Basler 2016Nach einem Jahr Pause hängt sie wieder, die Schweizer Fahne in Waldkirch. Die Basler Fechtgesellschaft „Sociéte d’Escrime de Bâle“ mit ihrem in Waldkirch aufgewachsenen Trainer Manfred Beckmann hat wieder ihr Trainingslager in der Kandel- und Orgelstadt aufgeschlagen. Das Fitness-, Kraft- und Aufbautraining wird im City Fitness absolviert. Gefochten wird in der BSZ-Kreissporthalle zusammen mit den Waldkircher Fechtern. Gemeinsam trainieren die Basler und Waldkircher Jugendfechter und bestreiten auch Turniere, um sich im Wettkampfmodus zu messen. Kaum einen Tag da, schwärmt Manfred Beckmann, einstmaliger Junioren-Vizeweltmeister, wieder in seiner Heimatstadt zu sein. Mit seinen 10-bis 16-jährigen Fechtern wird er noch diese Woche da sein, solange bis die Schweizer Fahne in der Hebelstraße beim City Fitness wieder eingerollt wird.
Basler 2016Basler 2016

Hugo Lotter auf Platz 3 in Frankfurt – Jugend auf Reisen

SVW-Fechter mussten nach Bad Segeberg, Heidenheim und Frankfurt reisen

Nach dem Auftakt mit dem heimischen Sepp-Mack-Turnier musste die Fechterjugend gleich auf große Reisen. Die A-Jugend fuhr nach Heidenheim und die Junioren nach Bad Segeberg. In Frankfurt holte sich der Juniorenfechter Hugo Lotter den 3. Platz.

Kaum hat die Saison für die Fechter des SV Waldkirch begonnen, mussten die Junioren (17-20 Jahre) die weite und strapaziöse Reise in den hohen Norden nach Bad Segeberg nahe bei Hamburg antreten. Beim sehr stark besetzten Nord-Ostsee-Pokal kam Hugo Lotter auf Platz 42. Beim Einzug in die Finalrunde der besten 32 musste er sich mit 12:15 Treffern gegen den späteren Achtplatzierten Louis Bongard (Leverkusen) beugen. Ebenfalls in Bad Segeberg vertreten war im Damendegen vom SVW Cosima Nopper, die ebenfalls den 42. Platz belegte.

SVW-Fechter Hugo Lotter
SVW-Fechter Hugo Lotter

Beim Frankfurter Jugendpokal der A-Jugend erkämpfte sie sich den 17. Platz. Ebenfalls in Frankfurt ging Hugo Lotter beim Juniorenturnier an den Start und belegte im Herrendegen den ausgezeichneten 3. Platz. Im Halbfinale verlor der SVW-Fechter in einem Wimpernschlaggefecht mit 14:15 Treffern gegen Vinzenz Mayer (Wiesbaden) und verpasste damit nur äußerst knapp das Finale.

Auch die A-Jugend (12-14 Jahre) griff gleich in die anspruchsvolleren Turniere ein und musste in Heidenheim die starke Konkurrenz anerkennen. Constantin Berner belegte als bester Waldkircher Platz 56 gefolgt von Niklas Stein (Platz 74) und Ole Eichmeier (Platz 129).

 

Erfolgreicher Saisonstart beim Sepp-Mack-Turnier

Zahlreiche Podestplätze beim Sepp-Mack-Turnier für Waldkircher Nachwuchsfechter

Das Sepp-Mack-Turnier war ein erfolgreicher Start in die neue Saison. Vor heimischer Kulisse holten sich die Fechter des SV Waldkirch zahlreiche Podestplätze, dabei fünf Turniersiege bei der B-Jugend und der Schülerjahrgänge.

Sepp-Mack-Turnier 2016Das Sepp-Mack-Turnier, benannt nach dem Gründer und langjährigen Abteilungsleiter Sepp Mack, bedeutet immer das erste Turnier der neuen Fechtsaison und bildet somit gleichzeitig eine erste Standortbestimmung. Diese gelang, nicht zufriedenstellend war aber die etwas mäßige Teilnehmerzahl. Unter den Augen von Christel Sturm, der Tochter von Sepp Mack, und Abteilungsleiter Udo Eichmeier, die auch die Siegerehrungen vornahmen, setzte sich im Finale der A-Jugend Herrendegen Gabriel Volk (Baden-Baden) gegen den Waldkircher Constantin Berner durch. Dritte wurden Leonard Müller (Lahr) und Niklas Stein (SV Waldkirch) gefolgt von den weiteren SVW-Fechtern Ole Eichmeier, Ole Weeber und Abiud Daluwaththage. Im Damendegen siegte Myléne Leier vom TV Lahr vor Cosima Nopper vom SV Waldkirch.

Sepp-Mack-Turnier 2016Bei der B-Jugend holte sich im jüngeren B1 Jahrgang 2004 Simon Kappler und Wim Schaper (beide Waldkirch) den 2. und 3. Platz. Sie mussten lediglich Cedric Tippelt (Friesenheim) den Vortritt lassen. Im älteren B-2 Jahrgang 2003 wurden alle drei Plätze vom SV Waldkirch belegt. Erster wurde Abiud Daluwaththage vor Philipp Wiest und Ole Weeber.

Alle Schülerjahrgänge vom SV Waldkirch gewonnen

Während bei der A- und B-Jugend noch um südbadische Ranglistenpunkte zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften gekämpft wurde, ging es in den Schülerjahrgängen darum, Turnierpraxis zu gewinnen und das im Training Erlernte auf der Planche zu zeigen.

Im Schülerjahrgang 2006 setzte sich vom gastgebenden SVW Oliver Forster Figueroa vor Jonas Erdmenger (Schwenningen) und Marwin Heuberger (Offenburg) durch. Bei den Mädchen belegte vom SVW Paula-Marlen Maier den 1. Platz vor Luisa Bartmann (Schwenningen).

Sepp-Mack-Turnier 2016Bei den Buben im Herrendegen war der Jahrgang 2005 dann voll in Waldkircher Hand, denn alle vorderen sechs Plätze gingen an den SV Waldkirch. Sieger wurde Julius Ruppenthal vor Maximilian Weigel und den zwei Drittplatzierten Nico Tröndle und Artur Fremmer. Platz 5 und 6 erkämpften sich Felix Stihl und Max Ott. Bei den Schülerinnen des Jahrganges 2005 siegte Lenia Vögtle (Waldkirch). Den 2. und 3. Platz belegten Charis Lämmler (Schwenningen) vor Eva Haag (Waldkirch). Gerade in Anbetracht der sehr kurzen Vorbereitungszeit war Vereinstrainer Andy dann doch sehr zufrieden mit den Waldkircher Ergebnissen.

Ferienspielaktion 2016

Ferienspielaktion „Fechten“ – Schnuppern für Anfänger

Gleich zweimal gab der Vereinstrainer Einblicke in die Welt des Fechtens

Ferienspielaktion 2016In die Geheimnisse des Fechtens wurden die Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren im Rahmen der städtischen Ferienspielaktion eingeführt. Dieses Mal in der Kreisturnhalle konnten die Mädchen und Jungs in zwei Altersgruppen die ersten Kontakte zum Fechten machen. Vereinstrainer Andy Langenbacher und einige ältere Fechter zeigten den Kindern wie gefochten wird. Zuvor jedoch machten sie die Erfahrung, dass wie in anderen Sportarten auch Aufwärmen, Dehn- und Koordinationsübungen angesagt ist. Es folgten Beinarbeit und typische Fechtbewegungen. Doch auch ganz klassische Dinge musste gezeigt und erklärt werden wie das Anziehen der Fechtkleidung, damit die Treffer auch am Melder angezeigt werden.

Ferienspielaktion 2016Dann ging es endlich los. Zuerst durften sie einfach so frei fechten und im zweiten Teil durften sie sogar ein kleines Turnier bestreiten. Als kleine Belohnug hatten die Stadtwerke ihnen Getränkeflaschen kostenlos zur Verfügun gestellt. Es machte den Kindern doch recht viel Spaß, bei manchem wurde das Interesse geweckt. So hatte der 12-jährige Frederik unheimlich viel Freude und Spaß bei der Arbeit mit dem Degen. So will er sich überlegen, falls es der neue Stundenplan es zulässt, mit dem Anfängertraining zu beginnen.

Kostenloses Schnuppertraining am Montag und Donnerstag

Ferienspielaktion 2016Speziell für die Neulinge gibt es Anfängergruppen, die von Vereinstrainer Andy Langenbacher geleitet werden. Zu diesen Anfängergruppen können interessierte Jungens und auch Mädchen ab dem 6. Lebensjahr über ein kostenloses Schnuppertraining dazukommen. Dieses Anfängertraining beginnt nach den Schulferien am Montag und Donnerstag jeweils um 16 Uhr. Treffpunkt montags und donnerstag um 16 Uhr in der BSZ-Sporthalle in der Merklinstraße.

 

Fechter mit Freudensprüngen wieder zurück in der Kreisturnhalle

Nächste Woche beginnt das Training an alter Wirkungsstätte

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein

Endlich, wir sind wieder zurück, sagen sich die Fechter. Wahre Freudensprünge vollbrachten die Fechter mit Vereinstrainer Andy Langenbacher, als sie nach dem Umzug der Fecht- und Trainingsmaterialien zum ersten Male wieder in die BSZ-Kreissporthalle zurück durften. Denn ein Jahr lang musste die Fechtabteilung des SVW durch die Flüchtlingssituation auf ihre Trainingsstätte im Beruflichen Schulzentrum (BSZ) verzichten und musste dadurch erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinDoch zu Beginn der Sommerferien konnte Landrat Hanno Hurth im Beisein von Oberbürgermeister Roman Götzmann, BSZ-Schulleiterin Barbara Berhorst und SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier die Kreisturnhalle wieder dem Sportbetrieb und somit auch den Fechtern zurückgeben.

Gerade als südbadischer Fechtstützpunkt und als Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund freuen sich die Fechter riesig, wieder ihren gewohnten Trainingsbetrieb in der zentralen Kreisturnhalle aufnehmen zu können und somit den verlorenen Boden wieder aufholen zu können. Gleichzeitig haben auch die Eltern wieder einen Treffpunkt und Kontaktmöglichkeiten, die für ein gut funktionierendes Vereinsleben wichtig sind. Dafür bedanken sich die beiden SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Katharina Weeber beim Landrat und Oberbürgermeister. Nachdem nun alles wieder zurückgebracht und eingerichtet wurde, beginnt das Fechttraining nach den Schulferien gleich in der kommenden Woche.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinFechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein

Landrat Hanno Hurth gibt Kreisturnhalle wieder den Sportlern zurück

Kreiseigene Halle war ein Jahr lang Flüchtlingsunterkunft – Landrat und OB Götzmann dankten den Vereinen für ihr Verständnis

Waldkirch (hbl) Landrat Hanno Hurth freute sich zusammen mit Oberbürgermeister Götzmann, die Kreisturnhalle wieder ihrer eigentlichen Funktion zurückgeben zu können. Nach einem Jahr Nutzung als Flüchtlingsunterkunft bedankte sich der Landrat bei den Vereinen mit dem Karate-Dojo Kollnau, den Elztäler Hobbysportlern sowie den Volleyballern, Turnern und vor allem bei den Fechtern des SVW für das gezeigte Verständnis beim Wegfall der Trainingshalle.

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurück
Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurück

Der Landrat hatte eingeladen, um mit den bisherigen bzw. früheren Nutzern die Wiederinbetriebnahme der Waldkircher Kreisturnhalle in der Merklinstraße zu „feiern“. Hanno Hurth sprach in der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) von einer „harten aber unumgänglichen Entscheidung“, diese vor einem Jahr direkt nach den Sommerferien als Flüchtlingsunterkunft nutzen zu müssen. Doch jetzt sei er froh, dass er die kreiseigene Sporthalle im Beisein der Nutzer wieder ihrer eigentlichen Funktion als Sportstätte zurückgeben könne.

Die Fechter sind bereits wieder eingezogen, denn sie waren als südbadischer Stützpunkt mit der Landestrainerstelle am ärgsten betroffen. Die anderen werden nach den Ferien folgen wie die Schüler des Beruflichen Schulzentrums und die Vereine. So werden die Elztäler Hobbysportler, der Karate-Dojo Kollnau e. V., sowie die Volleyballer und Turner des Sportvereins (SV) Waldkirch nach der Sommerpause ihren Trainingsbetrieb voller Freude wieder aufnehmen.

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurückUdo Eichmeier, der SVW-Fechtabteilungsleiter, bedankte sich im Namen der Vereine und Rückkehrer sowie des anwesenden SVW-Vorstandes mit Rüdiger Schirmeister an der Spitze, dass das Landratsamt Emmendingen die Sporthalle wieder freigegeben hat. Es war für alle eine schwierige Zeit, vor allem für die Fechter. Als südbadischer Stützpunkt und Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund haben sie unter den schwierigen und gekürzten Trainingsbedingungen doch sehr gelitten und auch an Boden verloren. Diesen gelte es nun wieder aufzuholen und nach den Sommerferien verstärkt zu trainieren. Der Dank von Eichmeier galt neben den Eltern auch Vereinstrainer Andy Langenbacher, der mit den mobilen Trainingsgeräten hin und her fahren musste.

Umnutzung in eine Flüchtlingsunterkunft unvermeidbar gewesen

Zuvor bat Landrat Hanno Hurth im Beisein der Sportler nochmals rückblickend um Verständnis. Seit 2012 seien 3.000 Flüchtlinge in den Kreis gekommen. Der Höhepunkt war im August des vergangenen Jahres mit 1.500 Flüchtlingen. Im November musste der Landkreis wöchentlich für 60 Flüchtlinge pro Woche ein Dach über den Kopf besorgen. Um gegenüber den Gemeinden mit gutem Beispiel voranzugehen, war es unerlässlich, die zwei Kreisturnhallen in Beschlag zu nehmen, so diese in Waldkirch. In dieser Notsituation sei diese Entscheidung unvermeidbar gewesen. Die Umnutzung in eine Flüchtlingsunterkunft für Erstaufnahmefälle habe gut funktioniert, lobte Hurth das Engagement der Stadt Waldkirch, die bei der Suche nach Ausweichquartieren mitgeholfen habe.

Integration bleibt wesentliche Aufgabe

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurückWaldkirchs Oberbürgermeister Roman Götzmann bestätigte, dass die Situation auch für die Stadt eine große Herausforderung darstellte. Die Herausforderungen an die Vereine und hier insbesondere an die Fechter, seien enorm gewesen. Doch nach fast einem Jahr könne man jetzt „eine gute Nachricht“ überbringen. Die Aufgaben im Bereich der Flüchtlinge werden indessen nicht weniger. Der Dank des OB galt dem DRK, den ehrenamtlich Tätigen und auch den Anwohnern. Hervorzuheben sei, dass von den Anwohnern keine einzige Beschwerde eingegangen sei. Die Grundlagen für eine reibungslose Integration seien gelegt worden. Die Arbeit gehe nun erst richtig los, ergänzte der Landrat, und nannte die Integration, die Sprachkurse und anderes mehr.

Nach einem Jahr wieder Sporthalle

Die BSZ-Schulleiterin Barbara Berhorst beschrieb die Aufgaben ihrer Schule mit den Berufsvorbereitungsklassen. Über den Sport und die Freizeit können die Jugendlichen besser die deutsche Sprache kennenlernen. Landrat Hurth warb bei den Vereinen, hier mitzuhelfen die Flüchtlinge zu integrieren und machte auf einen Fördertopf des Badischen Sportbundes aufmerksam.

Sein abschließender Dank galt nochmals der Berufsschule, der Stadt und den betroffenen Sportvereinen und lud sie zu einem Glas Saft ein, wobei sich nette und interessante Gespräche entwickelten. Im Hintergrund nahmen die jungen Fechter die BSZ-Sporthalle bereits in Beschlag und lieferten sich in alt gewohnter Umgebung die ersten Gefechte. Ein Zeichen, dass die ein Jahr umfunktionierte Kreisturnhalle wieder das ist, was sie eigentlich sein soll – eine Sporthalle, was Landrat Hurth mit Freude und Genugtuung registrierte.

Landrat und Oberbürgermeister im GesprächGespräche am Rande

Zwei Südbadische Meistertitel bei den Junioren und Aktiven

Viele zweite und dritte Plätze der Waldkircher Fechter in Villingen

Das letzte Pflicht- und Qualifikationsturnier führte die SVW-Fechter nach Villingen. Bei den offenen Südbadischen Meisterschaften der Junioren und Aktiven holten die Fechter vom südbadischen Stützpunkt zwei Titel und zwei dritte Plätze. Auch im Schülerbereich sahnten die ganz Kleinen mit vorderen Plätze schon richtig ab und lassen für die Zukunft hoffen.

Schülerturnier Villingen 2016Schon die Jüngsten, die Schülerjahrgänge 2004 bis 2005, nahmen am Schülerdegenturnier in Villingen teil, einige sogar zusätzlich in der höheren Altersklasse. Im Jahrgang 2004 ging Simon Käppler als stolzer Turniersieger hervor. Ihm folgten gleich dahinter drei weitere SVW-Fechter mit Julius Ruppenthal (2. Platz), Artur Fremmer (2.), Felix Stihl (3.) und Oliver Figuera-Forster (12.).

Die heranwachsenden jungen Musketiere traten dann aber noch in ihrem eigenen Jahrgang 2005 an und konnten dort sogar jeweils einen Platz nach oben klettern. So stand Julius Ruppenthal als Erster ganz oben auf dem Podest, Artur Fremmer wurde Zweiter und Felix Stihl Dritter. Das sind Platzierungen, die für die nächste Saison Hoffnung machen, so Vereinstrainer Andy Langenbacher.

Erfolge auf südbadischer Ebene

SBM 2016 Junioren & AktiveDann gab es einen richtigen Sprung in das Juniorenalter (17-20 Jahre), in dem es wie bei den Aktiven um die Südbadische Meisterschaft ging. Im Damendegen zeigte Cosima Nopper ihre Qualität und wurde Vizemeisterin. Sie verlor erst im Finale hauchdünn mit 12:13 Treffern gegen Myléne Leier aus Lahr. Patricia Ruf schied mit einer 8:14 Niederlage gegen die spätere Siegerin im Halbfinale aus, was ihr aber dennoch den 3. Platz einbrachte. Die SVW-Fechterin Patricia Ruf startete auch im jüngeren A-Jugend-Jahrgang und wurde dort sogar Zweite.

Stark vertreten waren die Waldkircher im Herrendegen der Junioren und warteten auch mit starken Ergebnissen auf. Hier konnte der Freiburger Hugo Lotter für den SVW den Meistertitel holen und zwei Fechter aus Baden-Baden auf die Plätze verweisen. Hugo Lotter, Elfter der deutschen A-Jugend Rangliste, zeigte sein Können und besiegte im Finale Lucien Volk (Baden-Baden) mit 15:12 Treffern.

Im Halbfinale setzte er sich zuvor gegen seinen Waldkircher Vereinskameraden Lucas Zimmermann (Kollmarsreute) mit 15:7 durch. Das reichte dem Sohn der Fördervereinsvorsitzenden aber noch zum sehr guten 3. Platz bei den südbadischen Titelkämpfen. Die weiteren Plätze der Waldkircher: Niklas Stein aus Gundelfingen (5.), Simon Ruf aus Gutach (9.) und Constantin Berner (10.).

Auch die Aktiven ganz vorne

SBM 2016 Junioren & AktiveNicht ganz nach oben schafften es die Aktiven im Herrendegen, aber auf die Plätze 2 und drei. Erst im Finalkampf musste sich Hugo Lotter gegen Jan Falck-Ytter (Esslingen) mit 10:15 Treffern beugen. Der neue südbadische Meister Falck-Ytter besiegte im Halbfinale den SVW-Fechter Alexander Riedel nur um einen Treffer, nämlich mit 15:14. Das brachte Riedel immerhin noch die Bronzemedaille. Dritter wurde zudem Etienne Folz, der im anderen Halbfinalgefecht mit 10:14 Hugo Lotter unterlegen war.

SBM 2016 Junioren & AktiveIm Damendegen setzte sich bei den offenen Südbadischen Meisterschaften die SVW-Fechterin Judith Stihl (Wildtal) mit einem 15:5 Kantersieg gegen Simone Frey (Heidenheim) durch. Damit bestätigte die deutsche Seniorenmeisterin, dass sie auf Landesebene bei den Aktiven noch recht gut mithalten kann. Die Jugendfechterin Cosima Nopper schaffte sogar den Sprung auf das Podest und wurde nach der Halbfinalniederlage mit 12:15 gegen die Zweite Frey sogar Dritte beim Aktiventurnier.