Archiv der Kategorie: Presseartikel

Immendingen ein gutes Pflaster – Sieg in Pliezhausen

Zahlreiche Podestplätze und Ranglistenpunkte – 1. Platz von Paula Maier in Pliezhausen

Immendingen, Pliezhausen und Offenbach waren wieder einmal mehrere Stationen, an den sich die Waldkircher Fechter ihre Sporen verdienen konnten. Sie fühlten sich wohl auf der Planche und brachten sehr gute Ergebnisse mit nach Hause. Viele Plätze auf dem Siegerpodest hatten sie mit im Gepäck.

Sieg in Pliezhausen

Pliezhausen 2016Pliezhausen 2016So hatte Paula Maier vom SV Waldkirch beim Schülerjahrgang 2006 im Damendegen ein Supererfolgserlebnis. Sie gewann in ihrer Altersklasse den Neckar-Schönbuch-Cup in Pliezhausen. Von der Platzierung her nicht das Top-Ergebnis hatte Hugo Lotter beim Stefan Haukler Gedächtnisturnier in Offenbach. Allerdings musste er in einem großen Teilnehmerfeld von 132 Juniorenfechtern antreten, bei dem für ihn Platz 39 heraussprang.

In Immendingen Waldkircher Fechter dominant

Immendingen 2016Für die Fechter des SV-Waldkirch noch relativ in der Nähe ist das Turnier in Immendingen. Beim Herbstturnier der älteren Fechter als auch beim MiniCup ging es vor allem um südbadische Ranglistenpunkte, die ja bekanntlich der Qualifikation für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zählen. Da konnten die großen und kleinen Fechter durch hervorragende Platzierungen in Immendingen mächtig südbadische Ranglistenpunkte sammeln.

Immendingen 2016Für die ganz Kleinen ist es immer ein spannender Tag, bei einem ihrer ersten Turniere gleich um Ranglistenpunkte zu fechten. Wenn ein Wettkampf dann so erfolgreich ausfällt wie im Schülerjahrgang 2006 bei den Mädchen, ist dann die Freude umso größer. Denn Philine Kaltenbach und Pauls Maier konnten sich die Plätze 1 und 2 sichern. Beim Jahrgang 2005 holte sich bei den Mädchen Lenia Vögtle den 2. Platz, während beim gleichen Jahrgang die Waldkircher Jungens gleich alle drei vorderen Plätze sicherten. Das Turnier gewann hier Julius Ruppenthal, vor Nico Tröndle und dem Drittplatzierten Felix Stihl.

In der nächst höheren Altersstufe gingen Jonathan Fritsch und Simon Kappler in der B1-Jugend an den Start und holten sich den 3. und 6. Platz.

Immendingen 2016Der ältere B2-Jahrgang war dann fast wieder in der Hand der Waldkircher SVW-Fechter. Es gewann Abiud Daluwaththage, Philipp Wiest und Jonathan Fritsch belegten gemeinsam den 3. Platz und Ole Weeber und Simon Kappler Platz 5 und 6.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das A-Jugendturnier im Herrendegen. Constantin Berner stand als Sieger ganz oben auf dem Podest, während Niklas Stein den guten 3. Platz belegte. Abiud Daluwaththage, Ole Eichmeier und Ole Weeber konnten die Plätze 5., 7. und 9. erringen. Im Damendegen sicherte sich Cosima Nopper bei der A-Jugend den 2. Platz und bei den Aktiven erkämpfte sich die SVW-Nachwuchsfechterin den 3. Platz.

Im Herrendegen der Aktiven zeigte der Juniorenfechter Hugo Lotter sein ganzes Können und setzte in Südbaden mit seinem 1. Platz ein Ausrufezeichen. Den 3. Platz belegte Marlin Kienzle, während sich Lucas Zimmermann den 5. Platz holte.

Sportlerehrung 2016 und 60 Jahre Fechten in Waldkirch

Sportlerehrung und 60 Jahre Fechten in Waldkirch

Andreas Haasis-Berner stellte die Festschrift vor – Empfang für die erfolgreichen Sportler der vergangenen Fechtsaison

Die Fechter des SV Waldkirch warfen einen Blick auf die vergangene Saison und gleichzeitig auf 60 Jahre Fechten in Waldkirch. 1956 wurde die Fechtabteilung von Josef Mack gegründet, heute ist sie südbadischer Stützpunkt. Das alles kann in der Festschrift nachgelesen werden, die bei einem Empfang in der Kreisturnhalle vorgestellt wurde. Gleichzeitig galt der Blick auf die nahe Vergangenheit. Für die Saison 2015/16 wurden die erfolgreichsten Sportler geehrt wie die deutsche Seniorenmeisterin Judith Stihl. Der Dank galt dabei auch der Sparkasse, den Stadtwerken und dem Europa-Park für die jahrelange Unterstützung.

Der Förderverein Fechten hatte zu einem Empfang in die BSZ-Kreisturnhalle eingeladen, um die erfolgreichen Fechter der Saison 2015/16 zu ehren. Dabei hieß die Fördervereinsvorsitzende Annette Zimmermann und Anja Stein neben den Fechtern, Trainern, Vorstandskollegen und Eltern auch die Vertreter der Sparkasse, Stadtwerke und Europa-Park willkommen.

Sportlerehrung 2016 und 60 Jahre Fechten in WaldkirchUm gerade den Sponsoren zu zeigen, warum Fechten eine so attraktive Sportart ist, wurden zwei kurze Showgefechte gezeigt. Lucas Zimmermann, Cosima Nopper, Ole Eichmeier und Ole Weeber konnten dabei verschiedene Techniken und Paraden vorstellen. Die Fördervereinsvorsitzende dankte ausdrücklich den anwesenden Thorsten Ruprecht, Geschäftsführer der Waldkircher Stadtwerke, Marc Winsheimer und Hugo Ruppenthal als Vertreter der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau für ihre jahrelange Unterstützung genauso wie dem Europa-Park als dritten Premiumsponsor mit Philipp Hensle. Sie haben ihren Anteil an den nationalen und internationalen Erfolgen, dass in Waldkirch weiterhin der südbadische Fechtstützpunkt angesiedelt ist und sogar zum Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bundes wurde.

Sportlerehrung – Deutsche Seniorenmeisterin, A/B Kader des DFB

Sportlerehrung 2016 und 60 Jahre Fechten in WaldkirchDass auch die vergangene Fechtsaison recht erfolgreich war, zeigte sich n in den Ehrungen der SVW-Fechter, zu denen der Förderverein und die SVW-Fechtabteilungsleiter Udo Eichmeier und Katharina Weeber gratulierten. Geehrt und mit einem Kino-Gutschein bedacht wurden Constantin Berner und Simon Ruf (Gutach) für ihren 4. Platz bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften mit der Mannschaft. Hugo Lotter (Freiburg) hatte ebenfalls eine sehr erfolgreiche Saison mit sehr guten Platzierungen bei Internationalen und nationalen Turnieren hinter sich. Bei den Deutschen A-Jugend Meisterschaften gelang ihm ein 11. Platz im Einzel. Cosima Nopper konnte mit einem 14. Platz beim Internationalen Turnier in Bonn (A-Jugend) überzeugen.

Erfolgreichste Fechterin war aber wieder einmal Judith Stihl (Wildtal), die in der AK 40 Deutsche Meisterin der Senioren wurde und auch im Aktivenbereich bei nationalen Turnieren nach wie vor zu überzeugen weiß.

Hervorgehoben wurde natürlich auch Alexander Riedel, der es bis in den A/B Nationalkader des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) geschafft hat und derzeit den 17. Platz in der Deutschen Aktiven Rangliste im Herrendegen belegt. Bei den U23 Europameisterschaften holte er sich den 33. Platz. Mit dem Waldkircher Team belegte Alexander Riedel bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften den 6. Platz. Neben seinem Studium bedeutet das Fechten somit eine strapaziöse Doppelbelastung. So weilte Riedel schon wieder beim Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim, um sich auf die nächsten Turniere vorzubereiten.

Südbadischer Fechterbund ist stolz auf Waldkirch

Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal, der am Waldkircher Stützpunkt angesiedelt ist, lobte in seiner Ansprache vor allem den Einsatz, den die Fechter sowohl zeitlich als auch finanziell aufbringen müssen, um diese Erfolge einfahren zu können.

Dr. Peter Riedel, Sportwart des Südbadischen Fechterbundes, betonte in seinem Grußwort, dass die Erfolge neben der finanziellen Unterstützung durch die Sponsoren auch nur möglich waren, weil der Südbadische Fechterbund sich vor vielen Jahren vom Baden-Württembergischen Verband getrennt hatte. Dadurch hatte man mehr Chancen, sich über Südbaden national zu qualifizieren und auch die halbe Trainerstelle des Verbandes zu halten. 60 Jahre Fechtabteilung Waldkirch sei somit ein guter Grund auf all die Erfolge zurückzuschauen, so der südbadische Sportwart Riedel.

Von Anfang an dabei – Christel Sturm

Sportlerehrung 2016 und 60 Jahre Fechten in WaldkirchSehr persönlich und sichtlich gerührt bedankte sich Christel Sturm, die älteste Tochter von Sepp Mack, bei den Fechtern. Ihr Vater, liebevoll auch Macke Sepp genannt, hatte die Abteilung vor 60 Jahren gegründet und diese selbst mehrere Jahrzehnte als Trainer, Abteilungsleiter und Kassenwart geführt. Jahrzehntelang übte er zudem das Amt des südbadischen Sportwartes aus. Zu sehen wie das Erbe ihres Vaters nach wie vor so erfolgreich weitergeführt werde, erfülle sie mit großer Dankbarkeit. Ihr 1996 verstorbener Vater wäre sehr stolz, wenn er das heute hier sehen könnte. „Wo ist die Zeit geblieben?“ fragte Christel Sturm zum Schluss und beglückwünschte die Fechtabteilung auf ihr nunmehr 60-jähres Bestehen und konnte somit elegant auf den nächsten Punkt des Empfanges verweisen, die Vorstellung der Festschrift „60 Jahre Fechten in Waldkirch – 1956 bis 2016“.

Festschrift – Dokumentation von 1956 bis 2016

In monatelanger Kleinarbeit haben Andreas Haasis-Berner und Thomas Fink recherchiert und alte Dokumente gewälzt. Aus alten Jahreschroniken des SV Waldkirch und vielen Zeitungsartikeln zusammengetragen sei ein Zeugnis der sehr lebhaften Geschichte der Fechtabteilung entstanden. Ergänzt durch viele Bilder könne der Leser sich einen guten Eindruck verschaffen, wie in Waldkirch sich Fechten als Sportart etabliert habe, so Andreas Haasis-Berner, der als Abteilungsleiter auch schon Verantwortung getragen hatte. Er übernahm es im Beisein der Fechter und den Partnern, das 200-seitige Werk vorzustellen. Es entstand eine eindrucksvolle Festschrift, in der chronologisch jedes Jahr seit der Gründung 1956 festgehalten wurde. Das Druckwerk der SVW-Fechtabteilung und des Fördervereins Fechten (ISBN 978-3-7418-2709-9) ist somit ein gelungenes Nachschlagewerk geworden, das die Entwicklung des Fechtsportes in Waldkirch eindrucksvoll aufzeigt.

Beim anschließenden kleinen Umtrunk blieb dann noch genügend Zeit, die guten partnerschaftlichen Beziehungen der Waldkircher Fechter zu den Sponsoren und zum Südbadischen Fechterbund zu vertiefen und auf die 60-Jahre alte Erfolgsgeschichte Fechten in Waldkirch anzustoßen.

Alexander Riedel und Alexandra Ehler landen auf Platz 7 in Heidelberg

SVW-Fechter messen in Heidelberg und Bonn ihre Kräfte

Um sich im Duell mit den ganz starken Fechtern zu messen, heißt es zu reisen wie beispielsweise nach Bonn oder Heidelberg. Beim Rhein-Neckar-Open-Turnier im Herrendegen focht Alexander Riedel ein starkes Turnier und belegte den 7. Platz. Die Ex-Waldkircherin Alexandra Ehler erkämpfte sich ebenfalls Platz 7. Die Nachwuchsfechter Constantin Berner und Cosima Nopper schnupperten internationale Luft beim U23 European-Turnier.

Ein Pflichttermin stellt das Aktiven-Turnier in Heidelberg mit 127 Teilnehmern dar, zu dem vier Degenfechter des SV Waldkirch reisten. Alexander Riedel erwischte einen guten Tag und drang bis in das Finale der besten Acht vor. Zuvor hatte er im 32-KO David van Nunnen (Niederlande) bezwungen und nahm damit Revanche für seinen Vereinskollegen Hugo Lotter, der noch im 64-er KO mit 6:15 Treffern gegen den Niederländer verlor und damit ausschied. Riedel traf dann im Viertelfinale gegen Lukas Bellmann (Leverkusen) und lieferte sich ein spannendes Gefecht. Knapper kann man nicht verlieren. Mit 13:14 Treffern schied der SVW-Fechter unglücklich aus und verpasste eine noch bessere Platzierung als den dennoch sehr guten 7. Platz. Im Klassement der deutschen Ranglistenfechter belegt Riedel nunmehr Platz 17. Hugo Lotter wurde in Heidelberg 54., Jörg Brudy 99. und Lucas Zimmermann 117.

In Heidelberg gingen beim Aktiventurnier U23 European Circuit im Damendegen ebenfalls Waldkircher Degenfechterinnen an den Start. Katharina John belegte dabei Platz 92 und die A-Jugendliche Cosima Nopper Platz 136. Doch eine Ex-Waldkircherin, Alexandra Ehler, machte am Meisten von sich Reden. Sie musste sich erst im Viertelfinale mit 12:15 der DFB-Ranglistenzweiten, Beate Christmann aus Tauberbischofsheim beugen und wurde Siebte. Gegenwärtig belegt Alexandra Ehler (Heidenheimer SB/SV Waldkirch) den 13. Platz in der deutschen Rangliste im Damendegen.

Nach Bonn musste A-Jugendfechter Constantin Berner reisen, um sich einem knapp 200 internationalenen Teilnehmerfeld zu messen. Nach einer guten Vorrunde scheiterte Berner hauchdünn mit 14:15 Treffern an Cedrik Fast (Bielefeld), verpasste nur ganz knapp das Weiterkommen und belegte letztendlich den 134. Platz.

Marlin Kienzle und Judith Stihl siegen in Lahr

SVW-Fechter erfolgreich beim Ella-Ostermann-Turnier

In der noch jungen Saison konnten fast alle Altersklassen beim südbadischen Turnier in Lahr an den Start gehen. Die Fechter des SV Waldkirch belegten dabei sehr viele Podestplätze. Judith Stihl bei den Aktiven und Marlin Kienzle bei den Junioren holten sich gar den Turniersieg.

Anstatt den strapaziösen Reisen quer durch Deutschland, war die Reise zum Ella Ostermann Turnier in das nahe Lahr fast eine Erholung. Von den jungen Schülerjahrgängen bis hin zu den Aktiven, fast alle Altersklassen waren mit Waldkircher Degenfechtern auf der Planche vertreten und dies sogar recht erfolgreich.

Bei den Schülerjahrgängen 2005 und 2006 gab es zwei zweite Plätze. Im Damendegen wurde Philine Kaltenbach Zweite und Paula Meier Vierte. Im Herrendegen musste sich Julius Ruppenthal ebenfalls erst im Finale geschlagen geben und wurde ebenfalls Zweiter. Felix Stihl und Artur Fremmer belegten die Plätze 4 und 8. Auch den 2. Platz erkämpfte sich in der B-Jugend Abiud Daluwaththage. Ihm folgten auf den Plätze 4, 5 und 8 Ole Weeber, Philipp Wiest und Simon Kappler. B-Jugend Fechter Abiud Daluwaththage trat auch in der A-Jugend an und holte sich dort mit einer starken Leistung den 3. Platz.

Marlin Kienzle 2016Letztes Jahr noch in der A-Jugend müssen sie nun im Juniorenalter (17-20 Jahre) ihre Kräfte messen. Gleich sechs versuchten auf der Fechtbahn ihr Glück und drei konnten sogar auf dem Siegerpodest Platz nehmen. Ganz oben stand der SVW-Fechter Marlin Kienzle, der das Juniorenturnier nach einem 15:11 Sieg gegen Lucas Fendt (Heidenheim) für sich entscheiden konnte. Platz 3 belegten gemeinsam Hugo Lotter und Constantin Berner. Niklas Stein wurde Zehnter, Ole Eichmeier Elfter und Lucas Zimmermann Dreizehnter.

Auch die Aktiven mischten beim Ella Ostermann Turnier in Lahr mit. Juniorenfechter Hugo Lotter erkämpfte sich im Herrendegen den 3. Platz. Aber auch im Damendegen glänzten die SVW-Fechterinnen Judith Stihl und Katharina John. Die deutsche Seniorenmeisterin Stihl setzte sich im Finalgefecht gegen ihre Mannschaftskollegin John durch und gewann das Lahrer Turnier. Silke Tebel-Haas belegte den 7. Platz.

Basler Fechter 2016

Basler Fechter schwärmen vom Waldkircher Herbstlager – wieder abgereist

Eine Woche lang hing die Schweizer Fahne – Sogar der Basler Präsident war angereist

Nach einem Jahr Pause hing sie wieder, die Schweizer Fahne in Waldkirch. Die Basler Fechtgesellschaft „Sociéte d’Escrime de Bâle“ mit ihrem in Waldkirch aufgewachsenen Trainer Manfred Beckmann hatte wieder ihr Herbstlager in der Kandel- und Orgelstadt aufgeschlagen.

Basler Fechter 2016Das Waldkircher Trainingslager der Basler Fechtgesellschaft ist äußerst beliebt, so dass manche ihre Urlaubsplanung danach ausrichten. Es ist eine Mischung zwischen Fechten, ausgleichendem Training im Fitnessstudio und einem geselligen Beisammensein. Gefochten haben die Basler und Waldkircher Jugendfechter wieder in der BSZ-Kreissporthalle, nach dem die Halle nach einem Jahr anderweitiger Verwendung nun wieder für den Sport zur Verfügung steht. Gemeinsam trainierten sie unter der Anleitung Basels Coach Manfred Beckmann sowie Waldkirchs Vereinstrainer Andy Langenbacher sowie Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal. Lektionen, gezielte Übungen und dazu lieferten sie sich in Turnierform harte Gefechte auf der Planche, um sich im Wettkampfmodus zu messen. So verging kaum ein Tag, und schon schwärmte der einstmalige Junioren-Vizeweltmeister Manfred Beckmann, wieder in seiner Heimatstadt zu sein.

Basler Fechter 2016Fester Bestandteil des Herbstlagers war wieder einmal das Fitness-, Kraft- und Aufbautraining im City Fitness von Angela Haberstroh und Veronika Jakob. Sie beide haben zusammen mit Manfred Beckmann ein speziell für die Basler abgestimmtes Programm im City Fitness geplant. Kraftübungen, Kondition und Ausdauer wurde verbessert, Herz-Kreislauf-Übungen absolviert und viel Beweglichkeit im Gegensatz und als Ergänzung zu den normalen Fechtübungen geübt.

Der Präsident kam aus Basel angereist und lobte Waldkirch

Basler Fechter 2016Auch Basels Präsident Bernard Blum war eigens einen Tag nach Waldkirch angereist, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Das Herbsttrainingslager in Waldkirch sei gerade für die jungen Fechter im Alter von 10 bis 16 Jahren zu Beginn der Saison ganz wichtig und zähle zum festen Bestandteil des „Stahlbad“ von Trainer Beckmann, durch das die jungen Basler Fechter gehen. Teambildung und die Festigung des Zusammenhalts werde genauso hoch angesiedelt, so dass die Basler immer wieder gerne nach Waldkirch ins Trainingslager kommen. Hier werden die Grundlagen für die ganz jungen Fechter gelegt, weshalb Blum das Waldkircher Herbstlager sogar als „Schmelztiegel für den Erfolg“ bezeichnet. Die Erfolge geben ihm Recht, habe doch die „Sociéte d’Escrime de Bâle“ rund 10 Nationalfechter in ihren Reihen. Gerade die jungen Mädchen und Buben fühlen sich hier wohl, auch die Willkommenskultur bei den Waldkicher Fechtern lobte er.

Basler Fechter 2016Das spüre auch besonders Manfred Beckmann, der in seiner Jugend hier aufgewachsen ist. Wenn er durch die Stadt gehe, werde er oft angesprochen. Auch entdecke er immer wieder was Neues wie jüngst auf dem Alten Friedhof. Er versuche, seinen Zöglingen seine Heimatstadt zu zeigen, baue regelmäßig einen freien Tag ein, an dem sie beispielsweise das Elztalmuseum mit seinen Orgeln besuchten.

Scheffelhof und Hirschen haben die Lücke geschlossen

Basler Fechter 2016So wie seine „Kinder“ komme auch er äußerst gerne zurück. Diese Tradition stehe auch bei dem Fechternachwuchs hoch im Kurs, denn in Waldkirch würden sie viel lernen. Froh sei man, dass man bei der Übernachtung für den „Felsenkeller“ mit dem „Scheffelhof“ einen guten Ersatz gefunden habe. Auch von der Familie Probst vom „Hirschen“ seien sie sehr gut aufgenommen wurden, bei dem sie regelmäßig essen. Alles beim Alten blieb es letztendlich beim City Fitness in der Hebelstraße mit seiner sehr guten Infrastruktur, hatte Manfred Beckmann mehr als positive Worte parat.

Basler Fechter 2016Nach alt Vertrautem und einigem Neuen liegt nun eine Woche viel harter Arbeit und Schweiß aber auch Spaß und Geselligkeit hinter dem Nachwuchs der Basler Fechtgesellschaft, resümierte Basels Trainer Manfred Beckmann und seine Betreuerin Catherine Stähli zum Abschluss. Und so mussten sie am Freitag schweren Herzens für ein Jahr wieder ihre Schweizer Fahne beim City Fitness einrollen.

Basler Fechter 2016
Im City Fitness mit Inhaberin Angela Haberstroh und Basels Präsident Bertrand Blum

Basler Fechter wieder im Trainingslager in Waldkirch

Nach einem Jahr Pause hängt wieder die Schweizer Fahne in der Hebelstraße

Basler 2016Nach einem Jahr Pause hängt sie wieder, die Schweizer Fahne in Waldkirch. Die Basler Fechtgesellschaft „Sociéte d’Escrime de Bâle“ mit ihrem in Waldkirch aufgewachsenen Trainer Manfred Beckmann hat wieder ihr Trainingslager in der Kandel- und Orgelstadt aufgeschlagen. Das Fitness-, Kraft- und Aufbautraining wird im City Fitness absolviert. Gefochten wird in der BSZ-Kreissporthalle zusammen mit den Waldkircher Fechtern. Gemeinsam trainieren die Basler und Waldkircher Jugendfechter und bestreiten auch Turniere, um sich im Wettkampfmodus zu messen. Kaum einen Tag da, schwärmt Manfred Beckmann, einstmaliger Junioren-Vizeweltmeister, wieder in seiner Heimatstadt zu sein. Mit seinen 10-bis 16-jährigen Fechtern wird er noch diese Woche da sein, solange bis die Schweizer Fahne in der Hebelstraße beim City Fitness wieder eingerollt wird.
Basler 2016Basler 2016

Hugo Lotter auf Platz 3 in Frankfurt – Jugend auf Reisen

SVW-Fechter mussten nach Bad Segeberg, Heidenheim und Frankfurt reisen

Nach dem Auftakt mit dem heimischen Sepp-Mack-Turnier musste die Fechterjugend gleich auf große Reisen. Die A-Jugend fuhr nach Heidenheim und die Junioren nach Bad Segeberg. In Frankfurt holte sich der Juniorenfechter Hugo Lotter den 3. Platz.

Kaum hat die Saison für die Fechter des SV Waldkirch begonnen, mussten die Junioren (17-20 Jahre) die weite und strapaziöse Reise in den hohen Norden nach Bad Segeberg nahe bei Hamburg antreten. Beim sehr stark besetzten Nord-Ostsee-Pokal kam Hugo Lotter auf Platz 42. Beim Einzug in die Finalrunde der besten 32 musste er sich mit 12:15 Treffern gegen den späteren Achtplatzierten Louis Bongard (Leverkusen) beugen. Ebenfalls in Bad Segeberg vertreten war im Damendegen vom SVW Cosima Nopper, die ebenfalls den 42. Platz belegte.

SVW-Fechter Hugo Lotter
SVW-Fechter Hugo Lotter

Beim Frankfurter Jugendpokal der A-Jugend erkämpfte sie sich den 17. Platz. Ebenfalls in Frankfurt ging Hugo Lotter beim Juniorenturnier an den Start und belegte im Herrendegen den ausgezeichneten 3. Platz. Im Halbfinale verlor der SVW-Fechter in einem Wimpernschlaggefecht mit 14:15 Treffern gegen Vinzenz Mayer (Wiesbaden) und verpasste damit nur äußerst knapp das Finale.

Auch die A-Jugend (12-14 Jahre) griff gleich in die anspruchsvolleren Turniere ein und musste in Heidenheim die starke Konkurrenz anerkennen. Constantin Berner belegte als bester Waldkircher Platz 56 gefolgt von Niklas Stein (Platz 74) und Ole Eichmeier (Platz 129).

 

Erfolgreicher Saisonstart beim Sepp-Mack-Turnier

Zahlreiche Podestplätze beim Sepp-Mack-Turnier für Waldkircher Nachwuchsfechter

Das Sepp-Mack-Turnier war ein erfolgreicher Start in die neue Saison. Vor heimischer Kulisse holten sich die Fechter des SV Waldkirch zahlreiche Podestplätze, dabei fünf Turniersiege bei der B-Jugend und der Schülerjahrgänge.

Sepp-Mack-Turnier 2016Das Sepp-Mack-Turnier, benannt nach dem Gründer und langjährigen Abteilungsleiter Sepp Mack, bedeutet immer das erste Turnier der neuen Fechtsaison und bildet somit gleichzeitig eine erste Standortbestimmung. Diese gelang, nicht zufriedenstellend war aber die etwas mäßige Teilnehmerzahl. Unter den Augen von Christel Sturm, der Tochter von Sepp Mack, und Abteilungsleiter Udo Eichmeier, die auch die Siegerehrungen vornahmen, setzte sich im Finale der A-Jugend Herrendegen Gabriel Volk (Baden-Baden) gegen den Waldkircher Constantin Berner durch. Dritte wurden Leonard Müller (Lahr) und Niklas Stein (SV Waldkirch) gefolgt von den weiteren SVW-Fechtern Ole Eichmeier, Ole Weeber und Abiud Daluwaththage. Im Damendegen siegte Myléne Leier vom TV Lahr vor Cosima Nopper vom SV Waldkirch.

Sepp-Mack-Turnier 2016Bei der B-Jugend holte sich im jüngeren B1 Jahrgang 2004 Simon Kappler und Wim Schaper (beide Waldkirch) den 2. und 3. Platz. Sie mussten lediglich Cedric Tippelt (Friesenheim) den Vortritt lassen. Im älteren B-2 Jahrgang 2003 wurden alle drei Plätze vom SV Waldkirch belegt. Erster wurde Abiud Daluwaththage vor Philipp Wiest und Ole Weeber.

Alle Schülerjahrgänge vom SV Waldkirch gewonnen

Während bei der A- und B-Jugend noch um südbadische Ranglistenpunkte zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften gekämpft wurde, ging es in den Schülerjahrgängen darum, Turnierpraxis zu gewinnen und das im Training Erlernte auf der Planche zu zeigen.

Im Schülerjahrgang 2006 setzte sich vom gastgebenden SVW Oliver Forster Figueroa vor Jonas Erdmenger (Schwenningen) und Marwin Heuberger (Offenburg) durch. Bei den Mädchen belegte vom SVW Paula-Marlen Maier den 1. Platz vor Luisa Bartmann (Schwenningen).

Sepp-Mack-Turnier 2016Bei den Buben im Herrendegen war der Jahrgang 2005 dann voll in Waldkircher Hand, denn alle vorderen sechs Plätze gingen an den SV Waldkirch. Sieger wurde Julius Ruppenthal vor Maximilian Weigel und den zwei Drittplatzierten Nico Tröndle und Artur Fremmer. Platz 5 und 6 erkämpften sich Felix Stihl und Max Ott. Bei den Schülerinnen des Jahrganges 2005 siegte Lenia Vögtle (Waldkirch). Den 2. und 3. Platz belegten Charis Lämmler (Schwenningen) vor Eva Haag (Waldkirch). Gerade in Anbetracht der sehr kurzen Vorbereitungszeit war Vereinstrainer Andy dann doch sehr zufrieden mit den Waldkircher Ergebnissen.

Ferienspielaktion 2016

Ferienspielaktion „Fechten“ – Schnuppern für Anfänger

Gleich zweimal gab der Vereinstrainer Einblicke in die Welt des Fechtens

Ferienspielaktion 2016In die Geheimnisse des Fechtens wurden die Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren im Rahmen der städtischen Ferienspielaktion eingeführt. Dieses Mal in der Kreisturnhalle konnten die Mädchen und Jungs in zwei Altersgruppen die ersten Kontakte zum Fechten machen. Vereinstrainer Andy Langenbacher und einige ältere Fechter zeigten den Kindern wie gefochten wird. Zuvor jedoch machten sie die Erfahrung, dass wie in anderen Sportarten auch Aufwärmen, Dehn- und Koordinationsübungen angesagt ist. Es folgten Beinarbeit und typische Fechtbewegungen. Doch auch ganz klassische Dinge musste gezeigt und erklärt werden wie das Anziehen der Fechtkleidung, damit die Treffer auch am Melder angezeigt werden.

Ferienspielaktion 2016Dann ging es endlich los. Zuerst durften sie einfach so frei fechten und im zweiten Teil durften sie sogar ein kleines Turnier bestreiten. Als kleine Belohnug hatten die Stadtwerke ihnen Getränkeflaschen kostenlos zur Verfügun gestellt. Es machte den Kindern doch recht viel Spaß, bei manchem wurde das Interesse geweckt. So hatte der 12-jährige Frederik unheimlich viel Freude und Spaß bei der Arbeit mit dem Degen. So will er sich überlegen, falls es der neue Stundenplan es zulässt, mit dem Anfängertraining zu beginnen.

Kostenloses Schnuppertraining am Montag und Donnerstag

Ferienspielaktion 2016Speziell für die Neulinge gibt es Anfängergruppen, die von Vereinstrainer Andy Langenbacher geleitet werden. Zu diesen Anfängergruppen können interessierte Jungens und auch Mädchen ab dem 6. Lebensjahr über ein kostenloses Schnuppertraining dazukommen. Dieses Anfängertraining beginnt nach den Schulferien am Montag und Donnerstag jeweils um 16 Uhr. Treffpunkt montags und donnerstag um 16 Uhr in der BSZ-Sporthalle in der Merklinstraße.

 

Fechter mit Freudensprüngen wieder zurück in der Kreisturnhalle

Nächste Woche beginnt das Training an alter Wirkungsstätte

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein

Endlich, wir sind wieder zurück, sagen sich die Fechter. Wahre Freudensprünge vollbrachten die Fechter mit Vereinstrainer Andy Langenbacher, als sie nach dem Umzug der Fecht- und Trainingsmaterialien zum ersten Male wieder in die BSZ-Kreissporthalle zurück durften. Denn ein Jahr lang musste die Fechtabteilung des SVW durch die Flüchtlingssituation auf ihre Trainingsstätte im Beruflichen Schulzentrum (BSZ) verzichten und musste dadurch erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinDoch zu Beginn der Sommerferien konnte Landrat Hanno Hurth im Beisein von Oberbürgermeister Roman Götzmann, BSZ-Schulleiterin Barbara Berhorst und SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier die Kreisturnhalle wieder dem Sportbetrieb und somit auch den Fechtern zurückgeben.

Gerade als südbadischer Fechtstützpunkt und als Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund freuen sich die Fechter riesig, wieder ihren gewohnten Trainingsbetrieb in der zentralen Kreisturnhalle aufnehmen zu können und somit den verlorenen Boden wieder aufholen zu können. Gleichzeitig haben auch die Eltern wieder einen Treffpunkt und Kontaktmöglichkeiten, die für ein gut funktionierendes Vereinsleben wichtig sind. Dafür bedanken sich die beiden SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Katharina Weeber beim Landrat und Oberbürgermeister. Nachdem nun alles wieder zurückgebracht und eingerichtet wurde, beginnt das Fechttraining nach den Schulferien gleich in der kommenden Woche.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinFechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein