Archiv der Kategorie: Presseartikel

Fechter mit Freudensprüngen wieder zurück in der Kreisturnhalle

Nächste Woche beginnt das Training an alter Wirkungsstätte

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein

Endlich, wir sind wieder zurück, sagen sich die Fechter. Wahre Freudensprünge vollbrachten die Fechter mit Vereinstrainer Andy Langenbacher, als sie nach dem Umzug der Fecht- und Trainingsmaterialien zum ersten Male wieder in die BSZ-Kreissporthalle zurück durften. Denn ein Jahr lang musste die Fechtabteilung des SVW durch die Flüchtlingssituation auf ihre Trainingsstätte im Beruflichen Schulzentrum (BSZ) verzichten und musste dadurch erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinDoch zu Beginn der Sommerferien konnte Landrat Hanno Hurth im Beisein von Oberbürgermeister Roman Götzmann, BSZ-Schulleiterin Barbara Berhorst und SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier die Kreisturnhalle wieder dem Sportbetrieb und somit auch den Fechtern zurückgeben.

Gerade als südbadischer Fechtstützpunkt und als Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund freuen sich die Fechter riesig, wieder ihren gewohnten Trainingsbetrieb in der zentralen Kreisturnhalle aufnehmen zu können und somit den verlorenen Boden wieder aufholen zu können. Gleichzeitig haben auch die Eltern wieder einen Treffpunkt und Kontaktmöglichkeiten, die für ein gut funktionierendes Vereinsleben wichtig sind. Dafür bedanken sich die beiden SVW-Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Katharina Weeber beim Landrat und Oberbürgermeister. Nachdem nun alles wieder zurückgebracht und eingerichtet wurde, beginnt das Fechttraining nach den Schulferien gleich in der kommenden Woche.

Fechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu seinFechter freuen sich, wieder im DFB Nachwuchszentrum zu sein

Landrat Hanno Hurth gibt Kreisturnhalle wieder den Sportlern zurück

Kreiseigene Halle war ein Jahr lang Flüchtlingsunterkunft – Landrat und OB Götzmann dankten den Vereinen für ihr Verständnis

Waldkirch (hbl) Landrat Hanno Hurth freute sich zusammen mit Oberbürgermeister Götzmann, die Kreisturnhalle wieder ihrer eigentlichen Funktion zurückgeben zu können. Nach einem Jahr Nutzung als Flüchtlingsunterkunft bedankte sich der Landrat bei den Vereinen mit dem Karate-Dojo Kollnau, den Elztäler Hobbysportlern sowie den Volleyballern, Turnern und vor allem bei den Fechtern des SVW für das gezeigte Verständnis beim Wegfall der Trainingshalle.

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurück
Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurück

Der Landrat hatte eingeladen, um mit den bisherigen bzw. früheren Nutzern die Wiederinbetriebnahme der Waldkircher Kreisturnhalle in der Merklinstraße zu „feiern“. Hanno Hurth sprach in der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) von einer „harten aber unumgänglichen Entscheidung“, diese vor einem Jahr direkt nach den Sommerferien als Flüchtlingsunterkunft nutzen zu müssen. Doch jetzt sei er froh, dass er die kreiseigene Sporthalle im Beisein der Nutzer wieder ihrer eigentlichen Funktion als Sportstätte zurückgeben könne.

Die Fechter sind bereits wieder eingezogen, denn sie waren als südbadischer Stützpunkt mit der Landestrainerstelle am ärgsten betroffen. Die anderen werden nach den Ferien folgen wie die Schüler des Beruflichen Schulzentrums und die Vereine. So werden die Elztäler Hobbysportler, der Karate-Dojo Kollnau e. V., sowie die Volleyballer und Turner des Sportvereins (SV) Waldkirch nach der Sommerpause ihren Trainingsbetrieb voller Freude wieder aufnehmen.

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurückUdo Eichmeier, der SVW-Fechtabteilungsleiter, bedankte sich im Namen der Vereine und Rückkehrer sowie des anwesenden SVW-Vorstandes mit Rüdiger Schirmeister an der Spitze, dass das Landratsamt Emmendingen die Sporthalle wieder freigegeben hat. Es war für alle eine schwierige Zeit, vor allem für die Fechter. Als südbadischer Stützpunkt und Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport des Deutschen Fechter-Bund haben sie unter den schwierigen und gekürzten Trainingsbedingungen doch sehr gelitten und auch an Boden verloren. Diesen gelte es nun wieder aufzuholen und nach den Sommerferien verstärkt zu trainieren. Der Dank von Eichmeier galt neben den Eltern auch Vereinstrainer Andy Langenbacher, der mit den mobilen Trainingsgeräten hin und her fahren musste.

Umnutzung in eine Flüchtlingsunterkunft unvermeidbar gewesen

Zuvor bat Landrat Hanno Hurth im Beisein der Sportler nochmals rückblickend um Verständnis. Seit 2012 seien 3.000 Flüchtlinge in den Kreis gekommen. Der Höhepunkt war im August des vergangenen Jahres mit 1.500 Flüchtlingen. Im November musste der Landkreis wöchentlich für 60 Flüchtlinge pro Woche ein Dach über den Kopf besorgen. Um gegenüber den Gemeinden mit gutem Beispiel voranzugehen, war es unerlässlich, die zwei Kreisturnhallen in Beschlag zu nehmen, so diese in Waldkirch. In dieser Notsituation sei diese Entscheidung unvermeidbar gewesen. Die Umnutzung in eine Flüchtlingsunterkunft für Erstaufnahmefälle habe gut funktioniert, lobte Hurth das Engagement der Stadt Waldkirch, die bei der Suche nach Ausweichquartieren mitgeholfen habe.

Integration bleibt wesentliche Aufgabe

Landrat Hanno Hurth und OB Roman Götzmann geben Kreisturnhalle wieder an die Vereine zurückWaldkirchs Oberbürgermeister Roman Götzmann bestätigte, dass die Situation auch für die Stadt eine große Herausforderung darstellte. Die Herausforderungen an die Vereine und hier insbesondere an die Fechter, seien enorm gewesen. Doch nach fast einem Jahr könne man jetzt „eine gute Nachricht“ überbringen. Die Aufgaben im Bereich der Flüchtlinge werden indessen nicht weniger. Der Dank des OB galt dem DRK, den ehrenamtlich Tätigen und auch den Anwohnern. Hervorzuheben sei, dass von den Anwohnern keine einzige Beschwerde eingegangen sei. Die Grundlagen für eine reibungslose Integration seien gelegt worden. Die Arbeit gehe nun erst richtig los, ergänzte der Landrat, und nannte die Integration, die Sprachkurse und anderes mehr.

Nach einem Jahr wieder Sporthalle

Die BSZ-Schulleiterin Barbara Berhorst beschrieb die Aufgaben ihrer Schule mit den Berufsvorbereitungsklassen. Über den Sport und die Freizeit können die Jugendlichen besser die deutsche Sprache kennenlernen. Landrat Hurth warb bei den Vereinen, hier mitzuhelfen die Flüchtlinge zu integrieren und machte auf einen Fördertopf des Badischen Sportbundes aufmerksam.

Sein abschließender Dank galt nochmals der Berufsschule, der Stadt und den betroffenen Sportvereinen und lud sie zu einem Glas Saft ein, wobei sich nette und interessante Gespräche entwickelten. Im Hintergrund nahmen die jungen Fechter die BSZ-Sporthalle bereits in Beschlag und lieferten sich in alt gewohnter Umgebung die ersten Gefechte. Ein Zeichen, dass die ein Jahr umfunktionierte Kreisturnhalle wieder das ist, was sie eigentlich sein soll – eine Sporthalle, was Landrat Hurth mit Freude und Genugtuung registrierte.

Landrat und Oberbürgermeister im GesprächGespräche am Rande

Zwei Südbadische Meistertitel bei den Junioren und Aktiven

Viele zweite und dritte Plätze der Waldkircher Fechter in Villingen

Das letzte Pflicht- und Qualifikationsturnier führte die SVW-Fechter nach Villingen. Bei den offenen Südbadischen Meisterschaften der Junioren und Aktiven holten die Fechter vom südbadischen Stützpunkt zwei Titel und zwei dritte Plätze. Auch im Schülerbereich sahnten die ganz Kleinen mit vorderen Plätze schon richtig ab und lassen für die Zukunft hoffen.

Schülerturnier Villingen 2016Schon die Jüngsten, die Schülerjahrgänge 2004 bis 2005, nahmen am Schülerdegenturnier in Villingen teil, einige sogar zusätzlich in der höheren Altersklasse. Im Jahrgang 2004 ging Simon Käppler als stolzer Turniersieger hervor. Ihm folgten gleich dahinter drei weitere SVW-Fechter mit Julius Ruppenthal (2. Platz), Artur Fremmer (2.), Felix Stihl (3.) und Oliver Figuera-Forster (12.).

Die heranwachsenden jungen Musketiere traten dann aber noch in ihrem eigenen Jahrgang 2005 an und konnten dort sogar jeweils einen Platz nach oben klettern. So stand Julius Ruppenthal als Erster ganz oben auf dem Podest, Artur Fremmer wurde Zweiter und Felix Stihl Dritter. Das sind Platzierungen, die für die nächste Saison Hoffnung machen, so Vereinstrainer Andy Langenbacher.

Erfolge auf südbadischer Ebene

SBM 2016 Junioren & AktiveDann gab es einen richtigen Sprung in das Juniorenalter (17-20 Jahre), in dem es wie bei den Aktiven um die Südbadische Meisterschaft ging. Im Damendegen zeigte Cosima Nopper ihre Qualität und wurde Vizemeisterin. Sie verlor erst im Finale hauchdünn mit 12:13 Treffern gegen Myléne Leier aus Lahr. Patricia Ruf schied mit einer 8:14 Niederlage gegen die spätere Siegerin im Halbfinale aus, was ihr aber dennoch den 3. Platz einbrachte. Die SVW-Fechterin Patricia Ruf startete auch im jüngeren A-Jugend-Jahrgang und wurde dort sogar Zweite.

Stark vertreten waren die Waldkircher im Herrendegen der Junioren und warteten auch mit starken Ergebnissen auf. Hier konnte der Freiburger Hugo Lotter für den SVW den Meistertitel holen und zwei Fechter aus Baden-Baden auf die Plätze verweisen. Hugo Lotter, Elfter der deutschen A-Jugend Rangliste, zeigte sein Können und besiegte im Finale Lucien Volk (Baden-Baden) mit 15:12 Treffern.

Im Halbfinale setzte er sich zuvor gegen seinen Waldkircher Vereinskameraden Lucas Zimmermann (Kollmarsreute) mit 15:7 durch. Das reichte dem Sohn der Fördervereinsvorsitzenden aber noch zum sehr guten 3. Platz bei den südbadischen Titelkämpfen. Die weiteren Plätze der Waldkircher: Niklas Stein aus Gundelfingen (5.), Simon Ruf aus Gutach (9.) und Constantin Berner (10.).

Auch die Aktiven ganz vorne

SBM 2016 Junioren & AktiveNicht ganz nach oben schafften es die Aktiven im Herrendegen, aber auf die Plätze 2 und drei. Erst im Finalkampf musste sich Hugo Lotter gegen Jan Falck-Ytter (Esslingen) mit 10:15 Treffern beugen. Der neue südbadische Meister Falck-Ytter besiegte im Halbfinale den SVW-Fechter Alexander Riedel nur um einen Treffer, nämlich mit 15:14. Das brachte Riedel immerhin noch die Bronzemedaille. Dritter wurde zudem Etienne Folz, der im anderen Halbfinalgefecht mit 10:14 Hugo Lotter unterlegen war.

SBM 2016 Junioren & AktiveIm Damendegen setzte sich bei den offenen Südbadischen Meisterschaften die SVW-Fechterin Judith Stihl (Wildtal) mit einem 15:5 Kantersieg gegen Simone Frey (Heidenheim) durch. Damit bestätigte die deutsche Seniorenmeisterin, dass sie auf Landesebene bei den Aktiven noch recht gut mithalten kann. Die Jugendfechterin Cosima Nopper schaffte sogar den Sprung auf das Podest und wurde nach der Halbfinalniederlage mit 12:15 gegen die Zweite Frey sogar Dritte beim Aktiventurnier.

Waldkircher Fechter in Osnabrück und in Konstanz

Die jüngsten Turniere der Waldkircher Fechter führten nach Osnabrück und an den Bodensee. Die A-Jugendliche Cosima Nopper belegte beim Juniorenturnier in Osnabrück den 30. Platz. Den 3. Platz holten sich Etienne Folz und Jens Frohnmüller in Konstanz und Judith Stihl gar den 2. Platz.

Die A-Jugend Degenfechterin Cosima Nopper hatte die weite Reise nach Osnabrück zum Juniorendegenturnier (17-20 Jahre) anzutreten, um sich mit der nächsthöheren Altersklasse zu messen. Dabei schnitt sie recht gut ab. In die K.O.-Runde vorgedrungen schaffte sie mit Siegen über Melissa Milke (Hagen) mit 15:13 und über Ronja Hess (Ditzingen) mit 15:13 den Sprung in das 32-Tableau. Dies war dann auch ihre Endplatzierung, nach dem sie mit einer hauchdünnen 14:15 Niederlage gegen Greta Zahner (Wetzlar) verlor und ausschied. Dennoch bestätigte sie in der deutschen A-Jugendrangliste Platz 30.

Beim Turnier am See holen sich SVW-Fechter drei Podestplätze

Die Aktiven beteiligten sich mit drei Waldkircher Fechtern am Fechtmarathon in Konstanz. Dabei hatten sie mit ihren Platzierungen beim „Fechten am See“ viel Spaß. Etienne Folz und Jens Frohnmüller belegten zusammen den 3. Platz und mussten sich lediglich Jan Bidovec (Zürich) und Frederic Reignet (Karlsruhe) beugen.

Im Damendegen zeigte die amtierende deutsche Seniorenmeisterin Judith Stihl auch bei einem Aktiventurnier ebenso einen guten Lauf und belegte einen hervorragenden 2. Platz nach der Siegerin Marion Menzel (Tübingen. Den zwei Erstplatzierten folgten Freddy Benning, Anna-Katharina (beide Basel) und Susanne Kretschmar (Zürich).

Südbadische Meisterschaften und Musketiercup am 13. März in Waldkirch

Am Sonntag Turnier A-, B-Jugend und Schüler in der Kastelberghalle – Freier Eintritt

 Am Sonntag, 13. März werden Jugendfechter in verschiedenen Altersklassen ihre Kräfte messen. In der Kastelberghalle ermitteln die A-Jugend sowie B1-Jugend im Herren- und Damendegen die südbadischen Meister. Weiterhin werden die Schüler-Jahrgänge 2004 bis 2006 beim Musketier-Cup Turnierluft schnuppern. Es gibt freien Eintritt, der Kioskbetrieb vom Förderverein ist in Betrieb.

Die Fechtabteilung des SV Waldkirch richtet für den südbadischen Fechterbund die Titelkämpfe im Herren- und Damendegen aus, welche am Sonntag ab 9.30 Uhr in der Altersklasse der B1-Jugend (jüngerer Jahrgang) beginnen. Ab 12 Uhr wird die A-Jugend (14-16 Jahre) in die Titelkämpfe einsteigen. Neben den südbadischen Meistertiteln geht es auch um die begehrten Ranglistenpunkte in Südbaden, über die die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften entschieden wird.

Spaziergang zu den Fechtern am Wahlsonntag

Darüber hinaus wird am Sonntag ab 10.30 Uhr zum Waldkircher Musketier-Cup aufgerufen. Teilnehmen werden die Schülerjahrgänge 2004 bis 2006, wobei hier ausschließlich mit dem Degen um die Medaillen gefochten wird. Vereinstrainer Andy Langenbacher freut sich vor allem für die jungen Schülerjahrgänge, die dort ihre Turniererfahrungen sammeln können.

Die südbadischen Fechtmeisterschaften und der Musketier-Cup eignen sich gerade auch an dem Wahlsonntag für einen Spaziergang, um sich bei Kaffee und Kuchen und freiem Eintritt in der Kastelberghalle zu stärken. Besonders ehemalige Fechter werden eingeladen wieder einmal vorbeizuschauen oder diejenigen, die einfach Interesse am Fechtsport haben.

Fechtabteilung mit neuer Führungsriege

Udo Eichmeier und Katharina Weeber neue Abteilungsleiter – Große sportliche Erfolge bis hin zu EM- und WM-Teilnahmen – Ehrungen

Bei der SVW-Fechtabteilung kam es in der Generalversammlung zu einer Zäsur in der Führungsriege. Zum neuen Abteilungsleiter wurde Udo Eichmeier gewählt, zur Stellvertreterin Katharina Weeber und zur Kassenwartin Angela Fremmer. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Alexander Fuchs, Andreas Haasis-Berner und Ulrik Schoth stellen ihre Erfahrung weiterhin als Beisitzer zur Verfügung. Sportlich lief es außerordentlich gut, ein Wermutstropfen gibt es allerdings durch die Hallen- und Trainingssituation aufgrund der Flüchtlingsproblematik.

JHV Fechtabteilung 2016
Der Vorstand der Fechtabteilung legte Rechenschaft ab
In der Mitgliederversammlung im „Bayersepple“ gab Abteilungsleiter Alexander Fuchs einen ausführlichen Rückblick über das vergangene Jahr. Er streifte die verschiedenen Turniere und hob dabei besonders die Ausrichtung der Deutschen B-Jugend Meisterschaft in Waldkirch hervor, eine Herkulesaufgabe, die aber bestens gemeistert wurde. Hierzu mussten im Vorfeld die Fechtbahnen nochmals fleißig repariert werden.

Veranstaltungen wie ein Grillfest, das Kinder- und Elternfechten, der Besuch im Europa-Park oder die Weihnachtsfeier wurden durchgeführt. Die Abteilung beteiligte sich an der Ferienspielaktion. Zudem gratulierte Fuchs dem Vereinstrainer Andy Langenbacher zur A-Trainer-Lizenz.

Nicht befriedigende Trainingssituation

Endlich konnten die ersten neuen Fechtbahnen angeschafft werden, um künftig ohne Sorgen die Deutschen Meisterschaften austragen zu können. Abteilungsleiter Fuchs dankte deshalb dem Gemeinderat und Oberbürgermeister für den bewilligten Zuschuss und auch dem Badischen Sportbund für die Unterstützung. Dafür türmte sich nach den Sommerferien ein riesiges Problem auf. Durch die Flüchtlingssituation und Belegung der Kreisturnhalle, war plötzlich die Trainingsmöglichkeit weggebrochen und dies als südbadischer Fechtstützpunkt. Viele Stunden, Telefonate und Gespräche mussten investiert und geführt werden. Nach langer Suche wurden verschieden Trainingshallen, allerdings räumlich getrennt, gefunden. In mehreren Wortbeiträgen wurde dies bemängelt, denn die Ausrüstung müsse immer mitgenommen werden, wodurch ein erhöhter Verschleiß erwartet wird. Ein optimaler Trainingsbetrieb sei es nicht, manches wurde umständlich. Aufgrund der Umstände müsse man mit dem erzielten Kompromiss zufrieden sein. Deswegen musste auch den Basler Fechtern der Herbstlehrgang in Waldkirch abgesagt werden.

Dank an die Sponsoren

JHV Fechtabteilung 2016
Mitgliederversammlung der Fechtabteilung
Nach dem Ausblick auf die Termine dankte Abteilungsleiter Alexander Fuchs allen Eltern, Helfern und Mitgliedern, die sich für den Fechtsport eingesetzt haben. Ein großer Dank galt den Stadtwerken Waldkirch, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Europa-Park, die durch ihre Unterstützung die großen Erfolge der Waldkircher Fechter erst ermöglichen. Ein besonderes Erlebnis war der Empfang im Europa-park anlässlich den Medaillen und Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften und gar bei Europa- und Weltmeisterschaften.

Die sportliche Erfolgswelle kam gleich in mehreren Berichten zum Ausdruck. Sportwart Moritz Rebholz, Vereinstrainer Andy Langenbacher und der in Waldkirch als südbadischer Stützpunkt angegliederte Verbandstrainer Jörg Ruppenthal beleuchteten aus verschiedenen Blickwinkeln das vergangene Jahr. Sie gingen auf einzelne Turniere, die Ranglistenplätze in Südbaden und beim Deutschen Fechter-Bund ein. Eine Sonderstellung nimmt die für Heidenheim und Waldkirch startende und mehrfache Medaillengewinnerin bei Europa- und Weltmeisterschaften der Junioren, Alexandra Ehler, ein. Herausragend war auch die Teilnahme von Alexander Riedel bei den U23-Europa-Meisterschaften, so Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal. Riedel sei in den B-Bundeskader aufgestiegen und habe berechtigte Hoffnungen, auch dieses Jahr wieder zu den U23-Europa-Meisterschaften nominiert zu werden.

Sparmaßnahmen zeigten Wirkung

Nach sechs Jahren erstattete Ulrik Schoth seinen letzten Kassenbericht und konnte von einem leichten Plus im vergangenen Geschäftsjahr berichten. In einem eindrucksvollen Bericht gab der Kassenwart einen Überblick auf die starken Veränderungen in den letzten Jahren, auf die die Vorstandschaft reagieren musste. Aufgrund wegbrechender Einnahmen musste reagiert werden. Aus finanziellen Gründen wurde 2010 das Weltcup-Turnier der Florettjuniorinnen abgegeben. Erste Einschränkungen gab es bei der Kostenübernahme bei Turnierteilnahmen, die 2014 dann ganz gestrichen wurden. Nach einer ersten Beitragserhöhung im Jahre 2011 musste im vergangenen Jahr erneut eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge vorgenommen werden. Die Sparmaßnahmen zeigten Wirkung, so dass Kassierer Ulrik Schoth eine gute Prognose für das laufende Jahr abgeben konnte. Die Einnahmen und Ausgaben seien jetzt ausgeglichen, so dass er 2016 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte und etwas entspannt auf die Kassensituation schauen könne. Allerdings geht er davon aus, dass die Zuschüsse des Fördervereins in der gleichen Höhe wie bisher in die Abteilung fließen.

Barbara Sitter prüfte zusammen mit Silke Kappler die Kasse und bescheinigte Kassierer Ulrik Schoth eine super geführte Kasse. Stückweit habe es dann sogar Spaß gemacht, die Kasse der Fechtabteilung zu prüfen und empfahl die Entlastung. Der Vorsitzende des Sportvereins, Tobias Brenzinger, dankte zuvor dem Kassierer als auch der gesamten Vorstandschaft. Auch er betonte das Engagement des Vorstandes bei der Bewältigung des Hallenproblems durch die Flüchtlingssituation, wobei sich insbesondere Ulrik Schoth sehr stark engagierte. Das Ergebnis sei akzeptabel, man habe zumindest einen Kompromiss gefunden. Auf Antrag vom SVW-Vorsitzenden Tobias Brenzinger wurde sowohl der Kassierer als auch die gesamte Vorstandschaft entlastet.

Neues Führungstrio gewählt

Mit Spannung erwartet wurden die Neuwahlen, hatten doch die beiden Abteilungsleiter Alexander Fuchs und Andreas Haasis-Berner als sein Vize genauso wie Kassenwart Ulrik Schoth ihren Rückzug aus diesen Ämtern angekündigt. Aus beruflichen Gründen traten auch die Beisitzer Joachim Folz, Julien Tröndle und Cornelia Bleyer nicht mehr zur Wahl an.

JHV Fechtabteilung 2016
Die neu gewählte Vorstandschaft der SVW-Fechtabteilung
Der SVW-Vorsitzende Tobias Brenzinger leitete die alle zwei Jahre stattfindenden Neuwahlen ein. Nach der Aufgabenbeschreibung der drei neu zu besetzenden Positionen des geschäftsführenden Vorstandes ging es dann aber recht zügig voran. Zum neuen Abteilungsleiter wurde Udo Eichmeier gewählt, dem als Stellvertreterin Katharina Weeber zur Seite stehen wird. Das Amt der Kassiererin übernimmt Angela Fremmer. In ihren Ämtern bestätigt wurden Sportwart Moritz Rebholz, die Beisitzer Andreas Schultis für den Bereich Technik, Hubert Bleyer für die Presse und Daniel Berner als Vertreter für die Jugend und aktiven Fechter. Als Beisitzer stellen ihre bisherige Erfahrung Alexander Fuchs und Andreas Haasis-Berner zur Verfügung. Ulrik Schoth wird sich wie bisher allerdings in der neuen Funktion als Besitzer um den Internetauftritt kümmern. In ihre zweiten Amtszeit gewählt wurden die Kassenprüferinnen Silke Kappler und Barbara Sitter.

Ehrung von verdienten Vorstandsmitgliedern

JHV Fechtabteilung 2016
Ehrung und Würdigung ausgeschiedener Vorstandsmitgliedern
Annette Zimmermann übernahm als Fördervereinsvorsitzende die angenehme Aufgabe, gleich mehrere Vorstandsmitglieder zu ehren. Nach dem Ausscheiden des geschäftsführenden Vorstandes mit den zwei Abteilungsleitern und dem Kassierer sprach sie Abteilungsleiter Alexander Fuchs den Dank aus. Schon mehrere Jahre als Beisitzer tätig, übernahm er vor zwei Jahren in einer sehr schwierigen Phase das Amt, nach dem in der „ersten“ Mitgliederversammlung kein 1. Vorsitzender gefunden wurde.

Der stellvertretende Abteilungsleiter Andreas Haasis-Berner führte vier Jahre lang die Abteilung, ehe er vor zwei Jahren in das zweite Glied rückte. Er gab in dieser Zeit wichtige Impulse, holte einige Deutsche Jugend-Meisterschaften nach Waldkirch genauso wie das Prädikat „Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport“ des Deutschen Fechter-Bund.

Der nächste im Bunde war Kassierer Ulrik Schoth. Er hatte in seinen sechs Jahren eine sehr schwierige Aufgabe, um die sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben in das Lot zu bringen, was ihm auch gelang.

JHV Fechtabteilung 2016
Ehrung von Pressewart Hubert Bleyer – 20 Jahre dabei
Zum Schluss konnte Annette Zimmermann sogar Hubert Bleyer überraschen, der seit 20 Jahren als Beisitzer fungiert und die Aufgaben des Pressewartes versieht. Er sei das wichtige Sprachrohr der Fechtabteilung, schreibe zudem Berichte für die SVW-Hefte und auch für das „Fechtsport-Magazin“ des Deutschen Fechter-Bund. Auch im Bereich Sponsoring sei er immer wieder unterstützend tätig. Alle erhielten als Zeichen der Wertschätzung ein Geschenk und eine Urkunde.

Udo Eichmeier, dem neu gewählten Abteilungsleiter der SVW-Fechtabteilung oblag es dann, die Mitgliederversammlung zu beenden. Mit ihm, seiner Stellvertreterin Katharina Weeber und der neue Kassiererin gab es gewissermaßen eine Zäsur und neue Gesichter. Dennoch darf es um die Fechtabteilung nicht bange werden. Denn ihnen zur Seite stehen erfahrene Kräfte. Auch der vor einigen Jahren nach Waldkirch zugezogene Udo Eichmeier stammt aus einer Fechterfamilie und kennt somit den Fechtsport von klein auf.

Generalversammlung: Förderverein Fechten Garant für Spitzensport

Als Belohnung Empfang im Europa-Park für außergewöhnliche Leistungen bei Deutschen Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften

Der Förderverein Fechten hat seinen Zweck voll erfüllt, bilanzierten dessen Vorsitzende Annette Zimmermann und Anja Stein bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Wie beispielsweise der Empfang im Europa-Park zeigte, hat der Förderverein seinen Teil dazu beigetragen, dass die SVW-Fechtabteilung neben dem Breiten- auch Spitzensport mit Medaillen bei Deutschen Meisterschaften,  ja sogar bei Europa- und Weltmeisterschaften geholt hat.

JHV Förderverein 2016
Vorstandschaft Förderverein
Die seit einem Jahr amtierende Fördervereinsvorsitzende Annette Zimmermann (Kollmarsreute) und Beisitzer Thomas Fink gingen zu Beginn der Generalversammlung im „Bayersepple“ auf die Ziele des Vereins ein. Diese bestehen darin, die Fechtabteilung des SV Waldkirch sowohl ideell aber vor allem finanziell zu unterstützen. Schließlich sei Fechten nicht nur zeitraubend, sondern auch eine kostenintensive Freizeitbeschäftigung, vor allem bei sportlichen Erfolgen. Deswegen engagiere sich der Förderverein bei Bewirtungen, Kuchenverkäufen, Sammlung von Spenden oder bei der Organisation der Deutschen B-Jugend Meisterschaften im vergangenen Juni. Aber auch der gesellige Bereich gehöre dazu, diesen zu organisieren wie das Grillfest, die Weihnachtsfeier oder der Empfang im Europa-Park. Die Sponsoren erhielten dabei die Gelegenheit mit den Top-Fechtern ins Gespräch zu kommen. Sowohl für die zu ehrenden Fechter als auch die Fechterfamilie war es eine Sternstunde, die absoluten Topleistungen im Europa-Park zu würdigen. So hatte sich Alexander Riedel für die U23-Europa-Meisterschaften qualifiziert, Judith Stihl wurde bei den Senioren deutsche Vizemeisterin und die für Heidenheim/Waldkirch startende Alexandra Ehler holte bei den Juniorinnen Mannschaftsgold bei der Europameisterschaft und Mannschaftsbronze bei den Weltmeisterschaften. Selbst bei den Aktiven holte Alexandra bei den Deutschen Meisterschaften zweimal Edelmetall.

Vielfältige Hilfe, Sponsoren leisten großen Beitrag

Die zweite Abteilungsleiterin und Kassiererin Anja Stein (Gundelfingen) listete die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben auf, wonach zum Schluss ein überschaubarer Kassenbestand des Fördervereins steht. Neben den Kioskerlösen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen stellt als größter Betrag der Anteil der Sponsoren dar. Ohne die Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Stadtwerke Waldkirch und des Europa-Park gehe nichts. An großen Kostenpositionen schlagen sich die Ausgaben für die halbe Trainerstelle und der Zuschuss an die Abteilung zu Buche. Einen Zuschuss gab es auch für die Reparatur der Fechtbahnen im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften. Durch die Anschaffung neuer Fechtbahnen sollen diese Kosten geringer werden bzw. ganz entfallen.

Die Kasse sei in Ordnung, bestätigte Barbara Sitter, die zusammen mit Silke Kappler die Finanzen geprüft hatte. Ulrik Schoth konnte deshalb die vorgenommene Entlastung verkünden. Die Fördervereinsvorsitzende Annette Zimmermann hofft weiterhin auf die Unterstützung aller, angefangen von den Sponsoren bis hin zu den Eltern und Kioskhelfern. Nur wenn alle weiterhin dieses Engagement zeigen, können die im vergangenen Jahr erzielten nationalen und internationalen Spitzenleistungen bestätigt werden.

Genau richtig für einen Wirbelwind

Zisch-Reporterin Philine Kaltenbach ficht seit zwei Jahren im Verein und hat mächtig Spaß dabei

Vor zwei Jahren entschied ich mich für ein neues Hobby: Fechten. Da ich ja ein Wirbelwind bin, tut mir das Fechten gut. Ich erzähle von meinem ersten Fechtunterricht:

Das Training fand an einem Montag statt. Ich war sehr aufgeregt, denn ich sah nur Jungs in der Halle. Sie trugen alle weiße Anzüge. Auf dem Kopfe trugen sie Helme mit Fliegengittern vor dem Gesicht. In diesem Moment kam ein Mädchen mit langen braunen Haaren dazu. Sie hieß Paula und war mit mir unter elf Jungs das einzige Mädchen.

Philine Kaltenbach (rechts) und ihre Freundin Paula stehen aufʼs FechtenUnser Trainer hieß Andy. Er erklärte uns die einzelnen Schritte (Positionen) und die Fechtregeln. Beim Fechten muss man sich sehr konzentrieren und auf die Bewegung des Gegners achten. Unter dem Anzug und der Maske kommt man ganz schön ins Schwitzen! Nachdem wir die Schritte geübt hatten, durften wir den Großen beim Fechten zusehen. Im nächsten Training durften wir schon in die Ausrüstung klettern und unser erstes Gefecht bestreiten. Wir wurden mit Elektrokabeln verbunden, damit die Treffer am Gegner erkannt werden. Bei jedem Treffer piepst es ganz laut und entweder leuchtet es rot oder grün an der Ampel auf.

Unser Trainer ist supernett, aber er kann richtig streng werden. Bei elf Jungs kein Wunder! Vor einem halben Jahr habe ich mein erstes Fechtturnier in Rheinfelden bestritten. Paula belegte den vierten Platz und ich den dritten Platz. Es hat sehr viel Spaß gemacht, und beim nächsten Turnier im September wurden wir durch gutes Training besser. Paula eroberte den zweiten Platz und ich den ersten Platz.

Paula und ich sind seit zwei Jahren beste Freundinnen. Wir wollen noch bei ganz vielen Turnieren dabei sein.

Philine Kaltenbach,
Klasse 4, Grundschule Mundingen,
Emmendingen.

(Ein Beitrag aus der Badischen Zeitung in der Rubrik „Zeitung in der Schule“ am 27. November 2015.)

Sepp-Mack-Turnier für die Jugend und die Aktiven

Erstes Fechtturnier am 19.9. nach der Sommerpause – Freier Eintritt

Am Samstag, 19. September 2015 beginnt für die Fechter mit dem Sepp-Mack-Turnier gleich die Saison in der heimischen Kastelberghalle. Vormittags ab 9.30 Uhr werden die Schüler, die B- und A-Jugend um die ersten Siege und Platzierungen kämpfen. Nachmittags ab 14.00 Uhr werden die Aktiven im Herren- und Damendegen in das Geschehen eingreifen.

Start in die neue FechtsaisonMit nur einer Woche Vorbereitungszeit nach den Sommerferien wird es für die Degenfechter des  SV Waldkirch gleich zur Standortbestimmung. Denn zum großen Teil sind es südbadische Qualifikationsturniere, die für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften entscheiden. Neu in die Wettkämpfe des Sepp-Mack-Turnieres wurden die aktiven Fechter einbezogen. Auch für sie geht es um südbadische Ranglistenpunkte.

Das Sepp-Mack-Turnier wird zu Ehren und in Andenken an den Gründer und langjährigen Abteilungsleiter, Sepp Mack, ausgetragen. Es beginnt am Samstag wie gewohnt mit der Jugend und zwar mit der ältesten Altersklasse. So eröffnet die A-Jugend (14-16 Jahre) im Damen- und Herrendegen um 9.30 Uhr die neue Fechtsaison 2015/16. Von 12.00 bis 13.00 Uhr starten die B-Jugend (B1 und B2) und die Schüler in den Jahrgängen 2004 bis 2006. Besonders für die Schüler ist es wichtig, Wettkampfpraxis über Turniere zu bekommen. Ab 14.00 Uhr werden dann erstmals die Aktiven im Damen- und Herrendegen auf der Fechtbahn um die Siegtreffer kämpfen, um sich eine gute Ausgangsposition für die weiteren Turniere zu sicher.

Der Eintritt ist wie immer frei, um möglichst vielen den Besuch zu ermöglichen oder einfach mal um reinzuschnuppern, wer sich für den Fechtsport interessiert. Auch der Kiosk des Fördervereins wird geöffnet sein.

Die Fechtabteilung im Europa-ParkWer sich für die Sportart Fechten interessiert, der kann sich im Internet unter www.fechten-in-waldkirch.de erkundigen, so auch über den in den nächsten Tagen beginnenden Anfängerkurs sowohl für Mädchen als auch Jungen. Auch Vereinstrainer Andy Langenbacher (Tel. 0152/27740506) steht für Fragen zur Verfügung.

Empfang Europapark 2015

Empfang für WM-, EM- und DM-Medaillengewinner im Europa-Park

Top-Leistungen von drei Waldkircher Fechtern gewürdigt

Empfang für erfolgreiche Fechter: Absolute Top-Leistungen liegen hinter den Waldkircher Fechtern wie ein Europameistertitel, WM-Bronze und eine deutsche Vizemeisterschaft. Deshalb haben zum Saisonausklang die SVW-Fechtabteilung und der Förderverein zu einem Empfang in den Europa-Park eingeladen, um im Beisein des südbadischen Sportwartes die sportlichen Höchstleistungen von Judith Stihl, Alexandra Ehler und Alexander Riedel zu würdigen.

Fördervereinsvorsitzende Annette Zimmermann und SVW-Abteilungsleiter Alexander Fuchs hießen die Fechter und Gäste im Hotel El Andaluz des Europa-Park herzlich willkommen und bedankten sich bei Philipp Hensle von der Marketingabteilung für die Gastfreundschaft. Nach einigen Jahren der erfolgreichen Partnerschaft sei man gerne zu einem Empfang in den Europa-Park gekommen, so Zimmermann. Der Europa-Park, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und die Stadtwerke Waldkirch haben als Förderer des Fechtsports mit ein großes Verdienst an den tollen Erfolgen der Fechter.

Junior-Manager Hensle griff den Ball auf, dass es gerade im Jahr des 40-jährigen Bestehens des Europa-Park passe, da Waldkirch bekanntermaßen die Heimatstadt der Familie Mack sei. Wer weiß, vielleicht folgen bei weiteren Erfolgen eine erneute Einladung. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit der SVW-Fechtabteilung hatte man schon im Jahre 2004, als diese im Europa-Park den Länderkampf Deutschland-Schweiz organisierte mit den damals bekannten Welt- und Europameisterinnen Claudia Bokel und Imke Duplitzer.

WM- und EM-Medaillen, U23-Europameisterschaft

In der vergangenen Saison sorgten dann drei Waldkircher Degenfechter national und international für Furore. Judith Stihl, Alexandra Ehler und Alexander Riedel haben Großartiges geleistet, was in der Fülle so wohl noch nicht dagewesen war, wie Südbadens Verbandstrainer Jörg Ruppenthal die sportlichen Höhepunkte skizzierte.

Alexandra EhlerDie 20-jährige Alexandra Ehler (Heidenheim), im Zweitstartrecht immer noch für den SV Waldkirch startend, hat bei der Junioren-Europameisterschaft im März mit dem deutschen Team Gold und somit den Mannschafts-Europameistertitel geholt. Nur einen Monat später holte sie mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Junioren-Weltmeisterschaft WM-Bronze. Bei den folgenden Deutschen Juniorenmeisterschaften im Damendegen wurde Ehler deutsche Vizemeisterin und mit der Mannschaft aus Heidenheim gar deutscher Mannschaftsmeister. Auch bei den Aktiven bestand die in Waldkirch groß gewordene Alexandra Ehler die Reifeprüfung, denn sie wurde deutsche Mannschaftsmeisterin und holte gar den 3. Platz im Aktiventurnier. Leider konnte Alexandra Ehler wegen anderweitigen Verpflichtungen in Heidenheim die Ehrung nicht persönlich entgegen nehmen.

Judith StihlIm etwas reiferen Alter mischt die SVW-Degenfechterin Judith Stihl weiterhin in der deutschen Spitze mit, würdigte Verbandstrainer Ruppenthal die beeindruckende Leistung der 43-Jährigen aus Gundelfingen-Wildtal. 2013 wurde sie 11. bei den Senioren-Weltmeisterschaften und nur wenig später gelang ihr auf nationaler Ebene der große Wurf. Sie holte sich in der Altersklasse WM40 den deutschen Meistertitel bei den Senioren. Und nun stand sie erneut auf dem Podest und bestätigte ihre Klasse. Judith Stihl drang in Bad Dürkheim erneut ins Finale und wurde deutsche Vizemeisterin der Seniorinnen.

Alexander RiedelAlexander Riedel blieb zwar eine Medaille bei einer großen Meisterschaft versagt. Aber er schaffte es als 19-Jähriger, vom Deutschen Fechter-Bund zu den U23-Europameisterschaften in Italien nominiert zu werden. Dort wurde Riedel mit dem 30. Platz zweitbester Deutscher. Mittlerweile steht der Zahnmedizinstudent auf dem Sprung in die Top 10 bei den Aktiven und steht im C-Kader mit der Aussicht auf Aufnahme in den B-Kader. Zuletzt durfte er sogar zum Aktiventurnier mit nach Rio de Janeiro (Brasilien) reisen. Gerade die Kader-Zugehörigkeit ist entscheidend für die Landesmittel für den südbadischen Fechterbund, der mit bescheidenen Mitteln in Konkurrenz zu den ganz großen Vereinen von Tauberbischofsheim und Heidenheim steht.

Anerkennung durch den Landesverband

Verbandstrainer Jörg Ruppenthal, der als früherer Vereinstrainer die sportlichen Grundlagen mit legte, verwies auf den unheimlich hohen Aufwand, den alle drei in Kauf nehmen müssen. Sie alle bringen den Wille zum Erfolg und die Leistungsbereitschaft mit. Er appellierte an alle drei, sich der Vorbildfunktion gerade für die kleineren Fechter bewusst zu sein. Rainer Göhringer, der Präsident des südbadischen Fechterbundes, überbrachte ein schriftliches Grußwort und betonte die sehr gute Jugendarbeit, wie die Auszeichnung „Zentrum für Nachwuchs-Leistungssport“ des Deutschen Fechter-Bundes zeigt. Die Waldkircher Fechter seien Garanten für den sportlichen Erfolg seines kleinen Landesverbandes.

Ein paar persönliche Worte der Anerkennung der herausragenden Erfolge der drei zu Ehrenden hatte Dr. Peter Riedel mitgebracht. Der südbadische Sportwart durfte nämlich die Karrieren von Alexandra Ehler und Alexander Riedel in den letzten 15 Jahren mitverfolgen. Judith Stihl, ehemals Hüfingen im Schwarzwald, sei ein Beispiel, dass auch in anderen Vereinen große Talente heranreifen können. Alle zeichnen neben Talent den unbändigen Siegeswillen und Trainingseifer aus. Glück und Pech liege auch auf der Planche dicht beieinander. Um langfristig Erfolg zu haben, müssen gerade die jungen Sportler lernen, mit Pech und auch mit Niederlagen umzugehen, so seine mahnenden Worte. Gerade diese prägen und motivieren zu neuen Höchstleistungen, was bei den drei Geehrten zu finden ist. Riedel’s Dank gelte aber auch dem ganzen Umfeld und den vielen anderen Fechtern in der Trainingshalle. Denn ohne gute Trainingspartner fehle die sportliche Herausforderung und die sei eben im südbadischen Stützpunkt Waldkirch gegeben. Als kleine Anerkennung für ihre sportlichen Höchstleistungen erhielten die geehrten Fechter natürlich Eintrittskarten für den Europa-Park.

Schaugefecht im Europa-Park

Doch wie funktioniert Fechten, was macht die Faszination der olympischen Disziplin aus? Die SVW-Abteilung hatte zwar keine Fechtbahn aber einen kabellosen Melder und zwei junge Fechter mitgebracht. Lucas Zimmermann und Niklas Stein demonstrierten in einem Schaukampf wie ein Gefecht funktioniert, wie Treffer zustande kommen und vieles mehr.

Philipp Hensle, gastgebender und sportlich interessierter Junior Manager Kooperationen des Europa-Park, zeigte sich ganz beeindruckt von den Schaugefechten. Die Erläuterungen von Verbandstrainer Ruppenthal brachte ihm das Fechten nochmals ein Stück näher. Und als er sogar den Degen in die Hand und die Maske aufsetzen durfte, war der Bann gebrochen. Richtig fasziniert sei er vom Fechten, verriet Hensle. So wünschte er sich, dass die Fechter gerne wieder in den Europa-Park kommen werden. Und wie abgesprochen schaute dann sogar noch im Hotel El Andaluz ein Überraschungsgast vorbei – die Euromaus. So durfte ein passendes Gruppenfoto von diesem herrlichen Empfang nicht fehlen. Eine Wiederholung sei gerne gewünscht, appellierte Philipp Hensle an den sportlichen Ehrgeiz der Waldkircher Fechter.