Mitten in den Vorbereitungen für die Deutschen Meisterschaften

Waldkircher-Fechtabteilung erwartet am 1. und 2. Dezember deutsche Elite

Waldkirch (hbl). Die Vorbereitungen für die Deutschen Junioren-Fechtmeisterschaften im Damendegen am 1. und 2. Dezember in Waldkirch laufen auf Hochtouren. Um die letzten Details abzustimmen, zu koordinieren, fand nochmals eine abschließende Vorstandssitzung der SVW-Fechtabteilung statt.

Auch als südbadischer Fechtstützpunkt backt die SVW-Abteilung bei heimischen Turnieren im Vergleich zur anstehenden Aufgabe doch kleinere Brötchen. Waldkirch richtet alljährlich südbadische Meisterschaften aus, für die ganz Kleinen den Musketiercup und im September zu Beginn der Saison das traditionelle Sepp-Mack-Turnier. Am ersten Dezemberwochenende kommt es nun aber zu einem hochkarätigen Turnier, wenn die deutsche Elite der 17-20-jährigen Degenfechterinnen in der Kastelberghalle erwartet wird. Die besten Juniorinnen aus der ganzen Bundesrepublik werden anreisen, um am Samstag, 1. Dezember den Einzelmeister und am Tag darauf den deutschen Mannschaftsmeister zu ermitteln.

Vom Rahmenprogramm bis zur Technik

Da muss alles stimmen, die Fechtabteilung des SV Waldkirch will als Ausrichter für den Deutschen Fechter-Bund (DFB) ein guter Gastgeber sein. Schließlich will man nach der Abgabe des Florettjunioren-Weltcupturniers ein fester Bestandteil bei den Vergaben von Deutschen Jugendmeisterschaften werden. Seit Wochen schon dauern die Vorbereitungen unter der Regie von Abteilungsleiter Andreas Haasis-Berner und seines Stellvertreters Joachim Folz. Die Aufgaben sind auf mehrere Schultern verteilt, jeder hat sein Ressort, wobei auch der Förderverein mit Bernd Herrlich tatkräftige Unterstützung leistet. An vieles ist zu denken. Die Infrastruktur in der Halle mit der ganzen Technik ob Meldeanlagen oder Fechtbahnen müssen in einwandfreiem Zustand sein und zum Teil von auswärts besorgt werden. Die Siegerehrung mit den kleinen Musketieren gilt es vorzubereiten genauso wie das Rahmenprogramm. So sorgt vor den Finalgefechten das „Monkey Business Slacklineteam“ aus Emmendingen mit Vorführungen auf einem gespannten Seil für Abwechslung. Damit der Wettkampf reibungslos über die Bühne gehen kann, müssen für das Team der Turnierleitung die besten technischen Voraussetzungen zur Verfügung stehen. Für die besten Fechterinnen gilt es, schöne Preise zu besorgen, die es neben den Siegermedaillen geben wird. Der DFB fordert für solche nationalen Titelkämpfe neben dem Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes auch einen Hallenarzt, um im Verletzungsfalle einer Athletin schnell eingreifen zu können. Nicht vom Fleisch fallen sollen die Besucher und Sportler, das Speise- und Getränkeangebot hat das Kioskteam unter sich und wird an den beiden Tagen von Eltern und Helfern unterstützt.

Turnieratmosphäre kann geschnuppert werden

Natürlich entstehen auch Kosten, die teilweise durch die generelle Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Stadtwerke Waldkirch und des Europa-Parks als Hauptsponsoren abgedeckt werden. Ohne sie wäre es schwierig, den Fechtsport mit seinem hohen Niveau und diesen außergewöhnlichen Veranstaltungen halten zu können.

Wer als Fecht- oder auch einfach als Sportinteressierter diese schnelle, elegante aber auch körperlich anstrengende olympische Sportart Fechten einmal kennen lernen will, der sollte sich den 1. und 2. Dezember in der Waldkircher Kastelberghalle vormerken. Auch Eltern, die für ihre Kinder eine Sportart suchen, können einfach mal vorbei schauen. Der Eintritt ist an beiden Tage frei.