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Erinnerung: Waldkircher B-Jugend Goldmädel von 2008 steht heute im Olympiakader

Am 1. und 2. Juni 2019 stehen die nationalen Titelkämpfe der B-Jugend im Damendegen an. Zuletzt wurden in Waldkirch im Jahre 2008 die deutschen B-Jugendmeisterschaften im Damendegen ausgetragen und dies mit einem phänomenalen Erfolg.

Olga Ehler wurde 2008 deutsche Vizemeisterin
Die Waldkircher Goldmädels im Jahre 2008 – Sie gewann Mannschafts-Gold und wurde Deutscher Mannschaftsmeister
Siegerehrung 2008-Deutsche Meisterschaft der B-Jugend Damendegen

Im Einzel stand Olga Ehler im Finale, musste sich knapp geschlagen geben, wurde aber Deutsche B-Jugend Vizemeisterin. Nach dem Einzel-Silber legte dann die Mannschaft des SV Waldkirch noch eins drauf und holte sich Gold und somit den deutschen Mannschaftstitel. Mit im Team standen damals Alexandra Ehler, Olga Ehler und Sabrina Arnautova. Nach der Siegerehrung in der Kastelberghalle wurden die siegreichen Goldmädels noch während des Internationalen Waldkircher Orgelfestes von Bürgermeister Richard Leibinger spontan zu einem Empfang in das Rathaus eingeladen. Gäste waren dabei auch Orgelfestgäste, nämlich die Repräsentanten der Drehorgelfreunde Berlin. So waren die Orgelhauptstadt Waldkirch mit der Bundeshauptstadt vereint. Bürgermeister Leibinger, ein Förderer und Unterstützer der Waldkircher Fechtabteilung, gratulierte den jungen Degenfechterinnen zu diesem großartigen Erfolg.

Alexandra Ehler im Olympiakader des DFB

Die heute 24-jährige Alexandra Ehler ist dem Fechten treu geblieben und startet heute für Bayer Leverkusen. Die frühere mehrfache Medaillengewinnerin bei deutschen Jugendmeisterschaften hat einen Riesensprung in ihrer Karriereleiter vollbracht. Alexandra Ehler ist nämlich heute Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und steht im vierköpfigen Olympiakader des Deutschen Fechter-Bund.

Alexandra Ehler, noch beim SV Waldkirch
Mannschafts-Bronze bei der U23-Europameisterschaft 2017 in Minsk

Alexandra Ehler in Heidenheim
Alexandra Ehler (Bayer Leverkusen), Mitglied der deutschen Nationalmannschaft Damendegen

 

Degenfechterin Judith Stihl deutsche Seniorenmeisterin

DM der Aktiven in Leipzig: Degenfechter Alexander Riedel wurde 19. und die Ex-Waldkircherin Alexandra Ehler wurde Dritte

Degenfechterin Judith Stihl vom SV Waldkirch wurde in Bad Dürkheim Deutsche Seniorenmeisterin. In der Altersklasse AK 40 focht sie ein souveränes Turnier und holte sich nach dem 2. Platz im Vorjahr jetzt wieder den deutschen Meistertitel. Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven belegte Degenfechter Alexander Riedel in Leipzig den 19. Platz und qualifizierte sich für das nächste Weltcupturnier in Paris.

 

 

 

 

Nach zuletzt zweiten und dritten Plätzen war es wieder einmal Zeit für den Titel, schmunzelte die in Wildtal lebende Judith Stihl, den sie zum ersten Male 2013 erringen konnte. Sie fühlte sich gut, hatte im Vorfeld zwei DFB-Qu-Turniere in Eislingen und Kassel gewonnen und ging die letzten Wochen konzentriert ins Training. Ihre eigenen Vorgaben konnte die Fechterin des SV Waldkirch in Begleitung des Trainers und Übungsleiters Daniel Berner bei den „Deutschen“ in Bad Dürkheim optimal umsetzen und eilte von Sieg zu Sieg. Im Finale stand sie gegen Annette Thrum (Stuttgart) auf der Planche und setzte sich gleich in Front. Ihren 3-Treffer-Vorsprung gab sie nicht mehr, lag immer in Führung und siegte souverän mit 10:7 Treffern. So konnte sich Judith Stihl nach 2013 und 2016 erneut eine Goldmedaille umhängen lassen und den deutschen Meistertitel für den SV Waldkirch erkämpfen.

Ihre Vereinskollegin Silke Tebel-Haas (Denzlingen) konnte nach dem überragenden 3. Platz vom Vorjahr an diese Leistung nicht anknüpfen und verpasste mit dem 9. Platz die Finalrunde der besten Acht. Zum ersten Male auf einer Deutschen Meisterschaft präsentierte sich vom SV Waldkirch Iris Folz aus Elzach in einer guten Form und belegte den 10. Platz, nach dem sie gegen die Berlinerin Christiane Klatt mit 5:10 Treffern den Kürzeren zog.

Waldkircher Seniorenfechterinnen gehen zur EM

Ende Mai reisen alle drei SVW-Fechterinnen zu den Senioren-Europameisterschaften nach Frankreich. In der Nähe von Bordeaux wollen sie den südbadischen Fechtstützpunkt Waldkirch gut vertreten. Judith Stihl will nun als amtierende Deutsche Seniorenmeisterin ihren zuletzt errungenen 11. Platz bei den Europameisterschaften in Italien möglichst verbessern.

Alexander Riedel für den Weltcup in Paris qualifiziert

Auf internationales Parkett begibt sich auch wieder Degenfechter Alexander Riedel vom SV Waldkirch. Durch seinen 12. Platz auf der deutschen Rangliste hat er sich für das Weltcup-Turnier in zwei Wochen in Paris qualifiziert. Mit seinem 19. Platz bei den Deutschen Aktiven-Meisterschaften in Leipzig war der Student der Zahnmedizin nicht ganz zufrieden. Allerdings steckt der Sohn des südbadischen Sportwarts in der heißen Schlussphase seines Studiums und der Prüfungsvorbereitung.

Mit einer weiteren Freude kann die Fechtabteilung des Sportvereins Waldkirch auf die Deutsche Meisterschaft im Damendegen blicken. Denn die Ex-Waldkircherin Alexandra Ehler, jetzt für Bayer Leverkusen startend, holte sich bei den Aktiven den 3. Platz und somit die Bronzemedaille. Sie untermauerte dadurch ihre Spitzenstellung im vorolympischen Jahr. Sie verlor in Leipzig erst im Halbfinale mit 8:15 Treffern gegen die deutsche Meisterin Beate Christmann (Tauberbischofsheim) und belegt weiterhin den 3. Platz in der deutschen Aktiven-Rangliste.

Infos: www.fechten-in-waldkirch.de

Philine Kaltenbach auf Platz 5 bei Deutschland Challenge in Leverkusen

Die B-Jugend Fechterin des SV Waldkirch wurde in Leverkusen Fünfte und Julius Ruppenthal belegte Platz 25 beim Deutschland Challenge

Vom zweiten Deutschland Challenge-Turnier in Leverkusen kehrten die B-Jugend Degenfechter des SV Waldkirch mit einem 5. Platz von Philine Kaltenbach und dem 25. Platz von Julius Ruppenthal zurück. Damit landete die 13-jährige Philine auf Platz 6 der deutschen B-Jugend Rangliste und der gleichaltrige Julius liegt auf Platz 12 der nationalen Rangliste.

Deutschland Challenge in Leverkusen – Damendegen

Für die B-Jugend (U14 und U13) ist der Allstar Deutschland Challenge der bedeutendste nationale Wettbewerb. Im zweiten von insgesamt drei Challengeturnieren geht es um deutsche Ranglistenpunkte, mit denen man sich direkt für die deutschen B-Jugend Meisterschaften qualifizieren kann. Mit dem 5. Platz in Leverkusen erfocht sich Philine Kaltenbach ein Top-Ergebnis, liegt damit auf Platz 6 der deutschen B-Jugend Rangliste und kann sich berechtigte Hoffnungen auf die direkte Qualifikation machen. Es wäre fast noch mehr drin gewesen. Denn im Viertelfinale verlor die in Emmendingen lebende und für den SV Waldkirch startende Philine Kaltenbach hauchdünn mit 9:10 Treffern gegen die spätere Siegerin Mara Maier (Warendorf). Kurz darauf zeigte sie sich gut erholt, gewann die nächsten zwei Platzierungsgefechte klar, so dass sie eben den 5. Platz holen konnte. In der deutschen B-Jugend Rangliste ist sie mit Eva Steffens (Bensheim) die zweitbeste U13-Fechterin ihres Jahrganges 2005.

Philine Kaltenbach

Die zweite SVW-Fechterin Katharina Pfaadt kam auf Platz 42 und liegt auf der deutschen Rangliste auf Platz 23.

 

Im Herrendegen hat B-Jugendfechter Julius Ruppenthal (SV Waldkirch) im 32-Feld mit 5:10 gegen Homa Ikei (Oldenburg) verloren. Nach zwei weiteren gewonnenen Platzierungsgefechten belegte er schließlich den 25. Platz. In der Deutschen Rangliste liegt er noch gut im Rennen und belegt Platz 12. Die Reise nach Leverkusen traten noch fünf weitere SVW-Fechter an. Felix Stihl, Artur Fremmer, Simon Springer belegten die Plätze 53 bis 55 während Oliver Forster Figueroa und Bennet Greiner den 62. und 76. Platz inne hatten.

Das letzte der 3-er Deutschland Challenge Reihe wird Mitte Mai in Leipzig ausgetragen. Dort entscheidet sich, wer sich über die deutsche Rangliste für die Deutschen B-Jugend Titelkämpfe qualifiziert oder aber über die südbadische gehen muss. Die Waldkircher Fechter haben aber in beiden Ranglisten die Möglichkeit, sich zu qualifizieren.

Vorschau: Deutsche B-Jugend Meisterschaft im Damendegen am 1./2. Juni in Waldkirch.

Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. März: Südbadische A- und B1-Jugend Meisterschaften und Rudi-Maier-Fechtturnier

Die Jugendfechter werden am Samstag und Sonntag, 16. und 17. März in verschiedenen Altersklassen genauso wie die Aktiven in der Kastelberghalle ihre Kräfte messen. Dabei ermitteln die A- sowie B1-Jugend im Herren- und Damendegen die südbadischen Meister. Weiterhin werden die Schüler-Jahrgänge 2007 bis 2010 beim Rudi-Maier-Turnier Wettkampfluft schnuppern. An beiden Tagen gibt es freien Eintritt, der Kioskbetrieb vom Förderverein ist in Betrieb.

Einmal mehr richtet die Fechtabteilung des SV Waldkirch für den südbadischen Fechterbund die Titelkämpfe im Herren- und Damendegen aus, die am Samstag um 10.30 Uhr mit der A-Jugend (14-16 Jahre) beginnen. Die Kämpfe der B1-Jugend werden dagegen am Sonntag um 9.30 Uhr ausgetragen. Neben den Meistertiteln geht es bei diesen beiden Altersklassen auch um die begehrten Ranglistenpunkte in Südbaden, die über die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften entscheiden.

Rudi-Maier-Turnier für Schüler, B2 und die Aktiven gut trainiert

Der bisherige Musketiercup wird ausgeweitet und auch die B2-Jugend kommt neben den Aktiven dazu. Deswegen werden die Wettkämpfe auf zwei Tage ausgeweitet und heißen künftig Rudi-Maier-Turnier, so der 2. Abteilungsleiter Jochem Huberich. Damit will man die Erinnerung an den im Dezember 2017 verstorbenen SVW- und ehemaligen Nationalmannschaftsfechter aufrechterhalten. Es ist ein Versuch, die Duelle auf der Planche statt nur am Samstag nun auf das ganze Wochenende auszudehnen.

Am Samstag, 16.3. um 9.30 Uhr wird zum Rudi-Maier-Turnier aufgerufen, an dem die drei Schülerjahrgänge 2007 bis 2010 teilnehmen werden. Vereinstrainer Andy Langenbacher freut sich vor allem für die jungen Schülerjahrgänge, die hier ihre Turniererfahrungen sammeln können. Weiter geht es am Sonntag um 9.30 Uhr mit der B2 und um 10.30 Uhr mit den Aktiven. In dieser Woche wurde in der BSZ-Sporthalle unter der Anleitung von Vereinstrainer Langenbacher nochmals intensiv und gezielt auf die Fechtturniere trainiert. Trainer und die Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Jochem Huberich freuten sich über die große Teilnahme und das Engagement beim Training. Auch nahmen nochmals der eine oder andere Fechter Einzellektionen, also Einzelübungen und bestimmte Abläufe zu automatisieren und zu verbessern.

 

 

Kioskbetrieb an beiden Tagen – Sonntagsspaziergang

Die südbadischen Fechtmeisterschaften und das Rudi-Maier-Turnier eignen sich für einen Spaziergang, um sich bei Kaffee und Kuchen und freiem Eintritt in der Kastelberghalle zu stärken. Besonders ehemalige Fechter werden eingeladen wieder einmal vorbeizuschauen oder diejenigen, die einfach Interesse am Fechtsport haben.

 

Zeit- und Turnierplan

Samstag, 16. März

10.30 Uhr A-Jugend / Südbad. Meisterschaft

09.30 Uhr Schülerjahrgänge – Rudi-Maier-Turnier

13.00 Uhr Schülerjahrgänge – Mannschaft / Rudi-Maier-Turnier

Samstag, 17. März

09.30 Uhr B1-Jugend /Südbad. Meisterschaft

09.30 Uhr B2-Jugend / Rudi-Maier-Turnier

10.30 Uhr Aktive / Rudi-Maier-Turnier

12.30 Uhr B-Jugend Mannschaft / Rudi-Maier-Turnier

 

 

 

Außergewöhnliches Fotoprojekt – Fechten einmal anders in Szene setzen

Auf dem Marktplatz: Auszubildende hatten mit dem Weihnachtsmann und den Fechtern ein tolles Motiv

Die SVW-Fechtabteilung und das Fotostudio Ringwald haben ein gemeinsames Fotoprojekt begonnen. Ziel ist es, über eine Ausbildungsarbeit durch Bilder und Fotografien die Faszination des Fechtsports in einem anderen, ungewöhnlichen Lichte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einen Vorgeschmack gab es jetzt auf dem Marktplatz, als die Fechter mit dem Weihnachtsmann, Rentier und Schlitten ein weihnachtliches Motiv bildeten.

Es soll eine etwas andere Werbung für das Fechten und die Waldkircher Fechtabteilung sein. Das Projekt wird von den zwei Fotografen-Auszubildenden Luisa Dufner und Stefan Sabrautzky vom Fotostudio Ringwald umgesetzt. Sie haben auch schon selbst ihre ersten Eindrücke im Fechttraining gewonnen und sich mit ihrem Ausbilder Helmut Ringwald in der Fechthalle vorgestellt. Begleitet und unterstützt werden die Auszubildenden von Geschäftsinhaber und Fotografenmeister Helmut Ringwald. Neben dem praktischen Teil mit den Fotoaufnahmen möchten die beiden gleichzeitig ihre Berufsschulaufgabe mit dem Thema einer fotografischen Bewegungsstudie verbinden.

Ungewöhnliche Ideen und Aufnahmeorte

Bilder aus der Fechthalle und von Turnieren gibt es immer wieder. Doch über das Foto- und Ausbildungsprojekt will man die üblichen Pfade verlassen und die Dynamik und Faszination des Fechtsportes abseits der Planche festhalten. Die Ideenentwicklung ist in vollem Gange. Geplant sind sowohl Außen- als auch Studioaufnahmen. Es sollen Orte und Szenen gefunden werden wie beispielsweise auf der Kastelburg, die eigentlich mit dem Fechten nichts zu tun haben. Die fertigen Fotos könnten beim Fotostudio Ringwald in der Lange Straße oder auch für eine Ausstellung wie bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Waldkirch verwendet werden. Als ein Jahresziel wurde angedacht, einen Fotokalender fertigzustellen, den die Mitglieder des Vereins im Wandel der Jahreszeiten samt seiner Wahrzeichen abbilden. Solche Gedanken werden in den nächsten Wochen und Monaten noch ausgeweitet, verfeinert und endgültig festgelegt.

Start mit einem Gruppenbild auf dem weihnachtlichen Marktplatz

Ein Anfang ist gemacht. Die erste ungewöhnliche Aufnahme ist im Kasten. Helmut Ringwald und die beiden Auszubildenden haben über „Miet‘ den Weihnachtsmann“ unter der Weihnachtsbeleuchtung des Marktplatzes eine wunderbare Kulisse geschaffen. Der Weihnachtsmann und ein Engel sind samt Rentier mit ihrem Schlitten angereist und haben sich für die Fechter beim Weihnachtsbaum postiert. Im Hintergrund die Kastelburg, einem künstlich vorbeiwirbelnden Nebel und davor natürlich die weiß gekleideten Musketiere der Waldkircher Fechter. Das Wetter war zwar ungemütlich, dennoch kam über ein Dutzend junge Fechter zu diesem ersten Fotoshooting und alle hatten viel Spaß.

Für die Fotografenauszubildenden Luisa Dufner und Stefan Sabrautzky war es aber eine erste und ungewöhnliche Herausforderung des Projektes. Doch unter der kritischen Beobachtung ihres Ausbilders meisterten sie diese anspruchsvolle Aufgabe mit Bravour, Weihnachten und Fechter in Einklang zu bringen. Als Belohnung durften sie dann sogar mit dem Weihnachtsmann (Sascha Kirner, Biederbach) auf dem Schlitten und mit Rentier über den Marktplatz fahren. Der Auftakt ist gemacht. Nun hoffen die Ideengeber Helmut Ringwald und Hubert Bleyer sowie Abteilungsleiter Udo Eichmeier auf viele weitere tolle und außergewöhnliche Bilder.

Zwei Fechtgruppen bei der Ferienspielaktion

Vereinstrainer Andy Langenbacher gab erste Einblicke in das Fechten

Die Mädchen und Jungen haben Spaß gehabt. Aufgeteilt in zwei Altersgruppen hat ihnen Vereinstrainer Andy Langenbacher im Rahmen der städtischen Ferienspielaktion einen ersten Einblick in das Fechten gegeben. Wer will kann nun die ersten Eindrücke in einem Schnupperkurs der SVW-Fechtabteilung vertiefen und testen.

Brigitte Schätzle von der Stadt Waldkirch hat zusammen mit der Fechtabteilung des SV Waldkirch gleich zwei Kurse zum ersten Kennenlernen angeboten. Die Jüngeren im Alter von 7 bis 9 Jahren trafen sich vormittags, die Älteren um die Mittagszeit und beide Ferienspielangebote waren voll belegt. Über 30 Kinder waren mit von der Partie in der Kastelberghalle und 7 Jugendfechter halfen in beiden Gruppen mit. Erstaunlich, wie sportbegeistert die Teilnehmer waren. Denn die überwiegende Zahl ist schon in einer oder zwei anderen Sportarten unterwegs und will einfach mal diese Sportart ausprobieren oder einfach ihre Ferienzeit sinnvoll nutzen.

 

 

 

 

 

Vereinstrainer Andy Langenbacher führte die Mädchen und Jungens in die Geheimnisse des Fechtens ein. Dazu gehörte natürlich auch das Zeigen der Fechtkleidung, wie Hosen, Jacken und Masken anzuziehen sind. Doch zuvor wurden sie erst einmal eingewiesen, übten erste Fechtschritte, worauf es beim Sport auf der Fechtbahn ankommt. Zum Schluss durften sie natürlich selbst einen Degen in die Hand nehmen und die ersten Stoßübungen vornehmen, ehe es „Ernst“ wurde und sie sogar gegeneinander fechten durften. Am Ende waren alle erschöpft, aber dennoch hat es allen Spaß gemacht, so Vereinstrainer Andy Langenbacher.

Wer von den Kindern durch die Ferienspielaktion oder auch sonst Interesse bekommen hat, der kann ab dem 1. Oktober für zehn Abende kostenlos in einen Anfängerkurs reinschnuppern. Anmeldungen nimmt der stellvertretende Abteilungsleiter Jochem Huberich entgegen (2.abteilungsleitung@fechten-in-waldkirch.de). Das Training findet jeweils montags und Donnerstag von 16 bis 17 Uhr in der BSZ-Sporthalle (Merklinstraße 21) statt.

Erwachsene bleiben nach Schnupperkurs beim Fechten hängen

Jochem Huberich von der SVW-Fechtabteilung ist ganz begeistert. Nach einer längeren Pause wurde wieder ein Erwachsenenkurs durchgeführt. Dabei hatten die Teilnehmer so viel Spaß und Begeisterung, so dass einige dabei bleiben werden. Damit werden sie die Freizeitgruppe ab nächste Woche vergrößern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei haben ihr Kommen bereits zugesagt, zwei weitere sind noch am Überlegen. Carolin Fütterer-Wisser aus Elzach ist eine von ihnen, wird voll motiviert ins Freizeittraining kommen. In ihrer Studienzeit hatte sie ganz kurz zweimal gefochten, doch nun ist nach längerer Zeit der Groschen gefallen. Konzentration, Gas geben und sich unter der Maske auf den Gegner fokussieren, das sei schon eine echte Herausforderung, die sie nun aber nach den Sommerferien angehen werde.

Es ist niemand zu alt, um das Fechtern zu lernen. Zudem bestand seitens der Eltern von Jugendfechtern immer wieder mal der Wunsch, selbst einen Blick in die Praxis zu bekommen. So war der Erwachsenenkurs mit 8 Teilnehmern voll belegt. Jochem Huberich, 2. Fechtabteilungsleiter des Sportvereins zeigte sich beeindruckt, wie gut sich die Gruppe entwickelt hat, obwohl das Fechten motorisch doch recht anspruchsvoll ist.

Die Gruppe hat von Anfang an sehr systematisch an den Grundlagen des Fechtsports gearbeitet. In den ersten Trainingseinheiten standen Beinarbeit, Reaktionsspiele, Aufwärm- und Dehnübungen im Mittelpunkt. Die Anfänger haben dann zunehmend in Partnerübungen, Gruppen- und Einzellektionen die Grundlagen der Waffenführung gelernt mit verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsaktionen. In der Mitte des Kurses haben die Teilnehmer dann die ersten freien Gefechte gemacht, erst ohne und dann mit dem Melder, also mit dem Anzeigen der Treffer. Und im letzten Training wurde ein letzter Test im Rahmen eines Abschlussturnieres gemacht.

Kompliziert und doch begeistert

„Verflixt kompliziert“ fand es Jochen Pfaadt, Seit dem er selbst mitgemacht hat, habe er noch mehr Respekt von der Leistung seiner Tochter Katharina. Es sehe alles so einfach und filigran aus, aber ist es eben nicht. So habe er durch das Schnupperfechten eine wertvolle Erfahrung gemacht. Sogar ein richtiges Vater-Sohn-Duell hat es bei dem Kurs gegeben. Über persönliche Kontakte seien sie dazu gekommen und waren ganz engagiert. Kaum im Gespräch, kommt die Aufforderung des Vaters „Komm, wir fechten“. Schließlich will er nach einer 1:5 Niederlage Revanche. Und schon stehen sie wieder auf der Fechtbahn.

Kursleiter Jochem Huberich zeigte sich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und vom Engagement der Teilnehmer. Sie haben sich gegenseitig gefordert, so dass auch mal Begriffe fielen wie „Bist du endlich ins Schwitzen gekommen“. Gleichzeitig habe man eine lockere und entspannte Stimmung während des Erwachsenenfechtens gehabt. So freut sich Huberich, nächste Woche nach den Sommerferien das eine oder andere Gesicht im Abendtraining wieder zu sehen. Manche wollen sogar auf nicht so professionelle Freizeitturniere gehen. Mit diesem großartigen Ergebnis haben er und Abteilungsleiter Udo Eichmeier mit dem neuerlichen Versuch nicht gerechnet.

So könnte sich die Fechtabteilung auch vorstellen, bei Bedarf und Interesse im Spätjahr einen neuen Erwachsenenkurs anzubieten. Das können wieder absolute Neulinge sein oder auch junge, ältere Erwachsene, die wieder mit dem Fechten beginnen wollen.

Grillen mit Bilanz und Rückblick der SVW-Fechtabteilung – Medaillen bei DM und zahlreiche Podestplätze zum Saisonabschluss

 

Eine erfolgreiche Saison liegt hinter der Fechtabteilung des SV Waldkirch. Einmal Gold und zweimal Bronze bei Deutschen Meisterschaften lautet die herausragende sportliche Bilanz mit weiteren guten Platzierungen, die vor allem die Jugendfechter in ganz Deutschland erkämpft haben. Zum Saisonabschluss lud nun die Fechtabteilung und Förderverein zu einem Grillabend ein.

Das letzte Training vor der Sommerpause entfaltete durch den Besuch der Sportredaktion der Badischen Zeitung nochmals einen richtig großen Andrang. Hinzu kam, dass die Abteilung und der Förderverein Fechten zum anschließenden Grillen eingeladen hatte. Die beiden Abteilungsleiter Udo Eichmeier und Jochem Huberich nahmen dies zum Anlass Danke zu sagen für den unermüdlichen Trainings- und Turniereinsatz während der ganzen Saison 2017/18.

 

 

 

 

 

 

 

Sportlich herausragend  war der 3. Platz bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften von Hugo Lotter, der somit die Bronzemedaille für den SVW nach Hause brachte. Gleich zwei Medaillen gab es bei den Deutschen Senioren Meisterschaften. Judith Stihl holte sich den deutschen Vizemeistertitel und somit Silber, während Silke Tebel-Haas einen gewaltigen Sprung nach vorne machte, in dem sie Bronze gewann und somit den 3. Platz.

Alexander Riedel und Judith Stihl Südbadische Meister der Aktiven

Aber auch das letzte Turnier konnte sich durchaus sehen lassen, denn in Rheinfelden standen etliche Podestplätze zu Buche. Die Aktiven trugen gar die Südbadischen Meisterschaften aus, bei denen Waldkirch mit zwei ersten Plätzen glänzen konnte. Im Herrendegen sicherte sich Alexander Riedel nach einem überzeugenden 15:6 Sieg gegen Leonard Djokaj (Rheinfelden) den Landesmeistertitel. Zuvor kam es im 8-er Tableau zu einem Aufeinandertreffen zwischen den beiden SVW-Degenfechtern Riedel und Hugo Lotter, das der spätere Südbadische Meister mit 15:11 Treffern für sich gewinnen konnte. Die weiteren Platzierungen des SV Waldkirch: Hugo Lotter, Lucas Zimmermann und Abiud Daluwaththage (6. bis 8. Platz) und Jochem Huberich (18. Platz).

Im Damendegen ließ Judith Stihl nichts anbrennen und holte sich nach einem klarem 15:9 Sieg gegen Oksana Michel (Waldshut) den Aktiventitel. Im Halbfinale kam es zu einem Waldkircher Aufeinandertreffen. Dieses konnte Stihl mit 15:8 Treffern gegen Iris Folz für sich entscheiden. Das reichte aber Folz für den 3. Platz und die Bronzemedaille.

 

Schüler-Pokalturnier mit etlichen Podestplätzen

Die jüngeren Schülerjahrgänge kämpften in Rheinfelden um keine südbadischen Meistertitel aber um gute Plätze und Pokale und dies mit sehr gutem Erfolg. Im jüngsten Jahrgang 2008 belegte Lisa Huberich bei den Mädchen den 1. Platz und bei den Buben Sebastian Hentschel den zweiten und Valentin Patz den 4. Platz.

Im Schülerjahrgang 2006 sprangen gleich zwei Siege heraus. Im Damendegen sicherte sich Philine Kaltenbach den ersten Platz und Anna Lea Hellermann wurde Fünfte. Im Herrendegen stand Simon Springer ganz oben auf dem Siegerpodest und Bennett Greiner als Dritter auf dem Podest. Seinen guten Lauf während der abgelaufenen Saison bestätigte Julius Ruppenthal, der Sohn des südbadischen Landestrainers, mit dem Turniersieg bei der B1 (Jahrgang 2005).

 

 

DM-Bronze: Degenfechter Hugo Lotter Dritter bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren

Gezielte Vorbereitung mit Vereinstrainer Langenbacher zahlte sich für den SVW-Fechter in Leverkusen aus

Hugo Lotter hat sich einen kleinen Traum erfüllt. Der Degenfechter des SV Waldkirch (SVW) wurde in Leverkusen Dritter bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren und holte sich Bronze. Nach einer gezielten Vorbereitung mit Trainer Andy Langenbacher focht Lotter ein Klasseturnier und scheiterte nur knapp im Halbfinale. Die Bronzemedaille ist jedoch sein bisher größter Erfolg.

DM der Junioren: Hugo Lotter mit seiner Bronzemedaille u. Vereinstrainer Andy Langenbacher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jungen Fechter des SVW freuten sich, als Juniorenfechter Hugo Lotter am Montag seine Medaille von den Deutschen Juniorenmeisterschaften aus Leverkusen mit ins Training brachte. Ein „Top-Ergebnis“ bewertete Südbadens Landestrainer Jörg Ruppenthal im südbadischen Fechtstützpunkt Waldkirch. Einen Platz unter den letzten Acht hatte er ihm schon zugetraut. Doch der 19-jährige Lotter wollte mehr. Das letzte halbe Jahr sei richtig gut gelaufen, so dass er mit Vereinstrainer Andy Langenbacher einen speziellen Trainingsplan erstellte mit dem ehrgeizigen Ziel: eine Medaille.

Doch dazu musste alles passen und es passte. Der Freiburger Abiturient und für den SV Waldkirch startend fand gut ins Turnier trotz den sehr heißen Temperaturen in der Fechthalle. Eng wurde es im Achtelfinale, als sich Hugo Lotter knapp mit 15:14 Treffern gegen Rudger Seidel (Heidenheim) durchsetzte. Im Viertelfinale dann eine relativ klare Angelegenheit. Der SVW-Fechter besiegte Lukas Kleiner (Tauberbischofsheim) klar mit 15:11 und stand somit im Halbfinale. Damit war ihm eine Medaille sicher, dennoch ging Lotter voller Motivation in den Kampf um den Einzug in das Finale.

Mit 4:1 ging Hugo Lotter in Führung, konnte diese bis zum 11:9 behalten. Doch setzte sich Lokalpatriot Dean Müller (Leverkusen) langsam durch und gewann zum Schluss mit 15:13. Der 19-jährige SVW-Fechter zeigte sich zunächst enttäuscht, es wäre mehr drin gewesen, doch körperlich war er dann doch ausgelaugt. Dennoch hörte man von ihm andere selbstkritische Töne. Er hätte seine bisherige Linie durchziehen und seinen Gegner kommen lassen müssen, resümierte im Nachhinein der im Halbfinale Unterlegene. Doch nach kurzer Zeit, strahlte Hugo Lotter wieder. Denn die Bronzemedaille und der 3. Platz sei ein „Superergebnis“, wozu ihm auch Fechtabteilungsleiter Udo Eichmeier gratulierte. Er und sein Vize Jochem Huberich können mehr als zufrieden. Denn nach den zwei Medaillen bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften mit Judith Stihl und Silke Tebel-Haas konnte der SV Waldkirch mit seinem Zentrum für Nachwuchsleistungs-Sport des Deutschen Fechter-Bundes erneut eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft auf der Habenseite verbuchen. Sogar Vereinstrainer Langenbacher erhielt eine Bronze-Plakette vom Deutschen Fechter-Bund für den großartigen Erfolg seines Schützlinges.

Gezielte Vorbereitung zu DM-Bronze

In seinem zweiten Juniorenjahr lief es für den 19-Jährigen aus Freiburg besser als gedacht. In der Vergangenheit hatte er schon immer –auch in der A-Jugend- gute Ergebnisse erzielt, doch der ganz große Coups wollte nicht gelingen. Als es aber im Dezember richtig rund lief, merkte er, dass da was gehen könne. Mit dem 3. Platz des bedeutenden internationalen Turniers in Offenbach – vergleichbar mit dem Niveau einer deutschen Meisterschaft- kehrte der SVW-Fechter in die Orgelstadt Waldkirch zurück.

Lotter und Vereinstrainer Andy Langenbacher schmiedeten einen Plan, der konsequent umgesetzt wurde. Auf dem Trainingsplan standen Stärkung der Geschwindigkeit, Reaktion, Fitness, Koordination und vermehrt Lektionen, viel mehr als sonst. So fuhr sein Vereinscoach auch öfters nach Freiburg, um seinem Schützling weitere Lektionen zu geben. In der Fechthalle des BSZ-Zentrums Waldkirch trainierten sie sogar nach den Stärken und Schwächen der möglichen Gegner.

Im Laufe der Wochen wurde der Takt und Intensität der Trainingseinheiten erhöht. Lotter fühlte sich gut vorbereitet, dass er in der deutschen Spitze mitfechten könne. Doch um ganz nach oben zu kommen, da fehlten in der Vergangenheit oft die berühmten letzten Prozent und daran haben er und sein Vereinstrainer gearbeitet. Selbst zuhause hat der seit 2012 für den SV Waldkirch Fechtende daran gearbeitet. So stand er jeden Abend zuhause vor dem Spiegel und übte Beinarbeit, „da war ich ein bisschen schwach“ gab er zu.

So fuhren Trainer und Hugo Lotter bestens vorbereitet nach Leverkusen. Der Lohn mit dem 3. Platz ist bekannt. Seinen 10. Platz in der deutschen Junioren-Rangliste berechtigt das Waldkircher Fechttalent nun auch, an Weltcup-Turnieren teilzunehmen. Ambitionen und Lust darauf habe er, sagt er selbstbewusst nach seinem bisher größten Erfolg. Schon in der A-Jugend hat er in Bratislava und Krakau zwei solche Weltcup-Turniere schon absolviert. Das wolle er nun bei den Junioren (18-20 Jahre) erneut versuchen.

Doch zunächst muss sich Hugo Lotter auf einen neuen Lebensabschnitt einlassen. Nach den Sommerferien zieht es ihn durch sein Studium in die Schweiz. Da muss er zuerst einmal schauen, wie er Studium und Training in Einklang bringen kann. Wenn er in Luzern so wie im letzten halben Jahr trainieren kann, sei er für die kommende Saison sehr zuversichtlich. Starten werde er weiterhin für den SV Waldkirch und bleibt seiner Fechtliebe treu.