SVW-Fechtabteilung mit sehr guter Bilanz – Aus der Jahreshauptversammlung

Vorstand des SVW-Gesamtvereins lobt die Fechter als Aushängeschild

Spürbar Positives, eine gesunde Kassenlage und Mitgliederentwicklung – davon konnte SVW-Fechtabteilungsleiter Andreas Kaltenbach in der Jahreshauptversammlung berichten. Neben dem Breitensport betreibe man im südbadischen Stützpunkt und Landesleistungszentrum Degen eine sehr gute Arbeit, was auch die sportlichen Erfolge belegen.

Abteilungsleiter Andreas Kaltenbach erstattete in der „Kandel-Kulinarik“ einen umfangreichen Rückblick über das vergangene Jahr 2024. Es sei herausfordernd, den Spagat zwischen Freizeit- und Leistungssport hinzubekommen. Die sportlichen Erfolge können sich mehr als sehen lassen. Herausragend sei die Teilnahme an den Veteranen-Weltmeisterschaft und der 11. Platz von Julia Ehlermann. In der Jugend glänzte Mila Masinde in der U15 mit dem 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften. Hinzu kommen viele sehr gute Ergebnisse von der südbadischen, nationalen bis internationalen Ebene.

BSZ-Halle an Kapazitätsgrenze

Ein großer Dank hierzu galt dem Vereinstrainer Andy Langenbacher, ohne ihn wäre dies nicht möglich, so der Abteilungsleiter. Neue Übungsleiter wie Mila Masinde und David Diangamo sollen ihn unterstützen. Voraussetzung sei auch ein gut funktionierender Trainingsbetrieb in der BSZ-Sporthalle, an dessen Kapazitätsgrenze man langsam gelange. Die von Angelika Jäger organisierten Schnupper- und Anfängerkurse insbesondere an Schulen machen sich bemerkbar. Dank dieser Initiative sei man bezüglich der Mitgliedergewinnung auf einem guten Wege.

Ein großer Dank von Andreas Kaltenbach galt seinen Vorstandskollegen, den Eltern, dem Förderverein, dem Kioskteam. Sie alle leisten einen bedeutenden Beitrag, auch bei den zwei heimischen Rudi Maier- und Sepp Mack-Turnier. Die Qualität ist stetig am Steigen wie auch die Teilnehmerzahlen zeigen, Als nächste große Herausforderung steht die Ausrichtung der deutschen U15-Meisterschaft am 31. Mai und 1. Juni in Waldkirch an, wo erneut jede helfende Hand gebraucht werde.

Genaue Feinarbeit der Finanzen durch Karoly Karlovich

Kassierer Karoly Karlovich berichtete detailliert mit einigen Folien von einer gesunden Finanzlage. Die Beitragserhöhung sei bemerkbar genauso wie die steigenden Mitgliederzahlen. Die Coronazeit habe Spuren hinterlassen, doch insgesamt machen sich die verstärkten Aktivitäten wie geschildert bemerkbar. So sei man bei 77 aktiven Mitgliedern angelangt, so Karlovich. Abteilungsleiter Kaltenbach bescheinigte dem Kassierer eine hervorragende Arbeit und dankte dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung der Abteilungskasse.

Buchungs- und zahlentechnisch sei nach den Kassenprüfern Angelika Jäger und Carsten Pflugfelder alles in bester Ordnung. So konnte auf Vorschlag des SVW-Vorsitzenden Frank Moos sowohl Kassierer Karoly Karlovich als auch die Abteilung entlastet werden.

SVW-Vorsitzende lobt die Fechter – Rudi Maier-Treff in Planung

Als Vorsitzender des Sportvereins lobte Moos die Fechtabteilung als ein Aushängeschild für den SVW und für die Stadt selbst. Erfreulich sei die positive Mitgliederentwicklung hervorzuheben. Der Keller des Olympiahauses beim Stadion werde gerade zu einem modernen Besprechungsraum umgebaut, dank des Nachlasses von Rudi Maier. In Erinnerung an den deutschen Nationalmannschaftsfechter in den 70er-Jahrten und Olympiateilnehmer werde man den neuen Raum Rudi Maier-Treff nennen.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, bei der sich die Eltern mit einigen Vorschlägen einbrachten. So schlugen beispielsweise Katja Zimmermann, Angelika Jäger und Ksenija Fahrländer für die Unterstützung der Spitzenfechter eine spezielle Übungsleiterstelle vor. Angesprochen wurden die Struktur der Beiträge, die Obleuteausbildung, die Suche nach der Unterstützung des Vereinstrainers. Von Christian Fahrländer wurde die Teilnahme am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia angeregt.