Waldkirch empfiehlt sich

Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend im Damen-Degen klappte die Organisation

WALDKIRCH. Die Kandelstadt war wieder einmal Treffpunkt der Fechterinnen, diesmal der besten deutschen Degendamen der A-Jugend. Auch die Waldkircherinnen Katharina und Carolin Blattmann sowie Isabell Legat waren dabei, als es am Samstag um die deutsche Einzel- und am Sonntag um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft ging.

Das bewährte Organisationsteam um Rüdiger Schierz und Hubert Blattmann, diesmal mit vielen Helfern, hatte das vom Deutschen Fechterbund veranstaltete und vom Fechtclub Waldkirch ausgerichtete Meisterschaftsturnier wiederum bestens vorbereitet. Die jungen Sportlerinnen und ihre Betreuer fühlten sich hier wohl. Aus allen Landesverbänden kamen die 95 Teilnehmerinnen.

Gute Waldkircher Platzierungen

Wie anspruchsvoll schon bei den 14-bei 16-jährigen Nachwuchsfechterinnen um Sieg und Platz gefochten wird, erfuhren gleich am Samstagvormittag nicht nur die jüngsten Teilnehmerinnen. Auch aus renommierten Clubs kamen „Eliminés“ nach der ersten Zwischenrunde. Dabei leider auch Isabell Legat, die einen „schwarzen“ Tag, aber auch starke Gegnerinnen erwischt hatte. Katharina Blattmann schaffte im „Classement General“ Platz 19, ihre Schwester Carolin Platz 25, beides große Erfolge unter den starken Fechterinnen aus den „Hochburgen“ und Fechtgymnasien.

Die Mannschaftsmeisterschaften fanden dann am Sonntag statt und auch hier belegte die Waldkircher A-Jugend-Mannschaft Damen-Degen mit Carolin und Katharina Blattmann, Isabell Legat und Cornelia Bleyer einen ausgezeichneten siebten Platz unter den 14 Mannschaften, gleich hinter Heidenheim, Offenbach und Heidelberg, Tauberbischofsheim, Berlin und Leverkusen und noch vor so erfolgreichen Teams wie Osnabrück oder Bonn. Rüdiger Schierz und Hubert Blattmann waren wie Aubert Sirjean, der Trainer, mit dem Abschneiden „ihrer“ Fechterinnen zufrieden.

Unter den Zuschauern befanden sich auch MdB Peter Weiß, Bürgermeister Richard Leibinger, der Schirmherr des Turniers, Dr. Peter Riedel, südbadischer Sportwart der Fechter, Christel Fellenberg, die Vorsitzende des SV Waldkirch. Der Dank von Rüdiger Schierz ging vor allem an die vielen Helferinnen und Helfer beim Aufbau und bei der Bewirtung, aber auch an das stets anwesende DRK und die Besatzung des Rettungswagens, der bei großen Turnieren „Pflicht“ ist und den begleitenden Arzt. Er bedankte sich aber auch beim Bürgermeister, dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung für die Anschaffung des Meldesystems, das bei diesem Turnier seine Bewährungsprobe bestens bestanden hätte.

Turnierleiter Erich Ophüls aus Witten, Fachwart Damendegen im Deutschen Fechterbund war mit den Leistungen der jungen Sportlerinnen zufrieden. „Es war ein gutes Turnier“, sagte er und meinte damit auch die Organisation in der „sehr guten Halle“ mit zwölf „luftig gebauten Bahnen“ durch den Fechtclub Waldkirch. Ebenso lobte er die herrliche Landschaft, die Unterkunft und Verpflegung, so dass er, der mit seiner Frau vor dem Turnier schon auf dem Kandel war, gerne noch einen Tag „dranhängte“. „Das Turnier hat uns so gut gefallen und die Harmonie mit dem Fechtclub ist so gut, dass wir uns überlegen, wieder einmal eine deutsche Meisterschaft nach Waldkirch zu vergeben“.